Qualitative Einzelinterviews. Was sind die Vor- und Nachteile von nicht-standardisierten und teilstandardisierte Techniken? Über den (Un-) Sinn einer Strukturierung
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
- Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
- Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.01.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
16
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
40 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-12579-7
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 4.5, Universität Zürich (Institut für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Forschungsmethoden, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit an Informationen über die Angewohnheiten, Er-lebnisse oder Einstellungen von Menschen zu gelangen, als diese zu fragen. Man könnte sie zwar auch beobachten, aber das ist oft zu aufwendig oder gar unmöglich; etwa wenn Informationen über eine lange Zeitspanne gefragt sind oder wenn sie in der Vergangen-heit liegen. Im sozialwissenschaftlichen Bereich machen Interviews deshalb, nach einer Schätzung von Charles Briggs 1986, 90% aller Untersuchungen aus (vgl. Rosenthal 2005, S. 125). Dabei sind zahlreiche verschiedene Interviewtypen zu unterscheiden. Nebst den quantita-tiven Befragungen, bei denen die Messergebnisse mit statistischen Methoden ausgewertet werden, gibt es die qualitativen Befragungen. Um diese soll es in dieser Arbeit gehen. Bei den qualitativen Methoden kann eine Einteilung anhand des Grades der Standardisierung gemacht werden. Dabei sind standardisierte, teilstandardisierte und nicht-standardisierte Interviews zu unterscheiden. Die standardisierten Interviews, zu denen auch die Fragebögen zählen, sind stark struktu-riert und lassen dem Interviewer sowie dem Befragten am wenigsten Freiraum. Die Fra-gen sowie deren Reihenfolge und Antwortmöglichkeiten sind festgelegt. Beim teilstan-dardisierten Interview wird zwar ebenfalls mit vorformulierten Fragen gearbeitet, ob und in welcher Abfolge sie gefragt werden, darüber entscheidet jedoch der Interviewer. In diesem Zusammenhang sprechen wir von einem Leitfadeninterview. Das nicht-standardisierte Interview, zu welchem auch das narrative Interview gehört, besteht zu-nächst, im Gegensatz zu den standardisierten Methoden, aus nur einer Frage: Der Er-zählaufforderung. Ziel ist es, den Befragten zu einer möglichst ausführlichen Erzählung zu bringen, welche dann auch nicht unterbrochen werden sollte. Erst wenn der Erzähler zu Ende ist, beginnt der Nachfrageteil, in dem gezielt zu weiteren Erzählungen aufgefor-dert wird (vgl. Rosenthal 2005, S. 137). Die teil- und nicht-standardisierten Interviewtechniken gehören zu den offenen Methoden.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice