• Produktbild: Wir bauen eine Brücke
  • Produktbild: Wir bauen eine Brücke

Wir bauen eine Brücke von uns, hinaus in die Welt

3

10,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.01.2016

Abbildungen

mit 3 Farbabbildungen

Herausgeber

Wiebke Worm

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,3 cm

Gewicht

266 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7392-2933-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.01.2016

Abbildungen

mit 3 Farbabbildungen

Herausgeber

Wiebke Worm

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,3 cm

Gewicht

266 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7392-2933-1

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

Kundinnen und Kunden meinen

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Das Kurzweilige für den guten Zweck !

Bewertung aus Salem am 15.02.2016

Bewertungsnummer: 907534

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hab's gekauft, gelesen, mich dabei entspannt zurückgelehnt und auch einiges nachvollziehen können, zumal ich selbst 24h-Pfleganer bin. Ich kann das Büchlein durchaus weiterempfehlen.

Das Kurzweilige für den guten Zweck !

Bewertung aus Salem am 15.02.2016
Bewertungsnummer: 907534
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hab's gekauft, gelesen, mich dabei entspannt zurückgelehnt und auch einiges nachvollziehen können, zumal ich selbst 24h-Pfleganer bin. Ich kann das Büchlein durchaus weiterempfehlen.

WIR bauen eine Brücke ...

Bewertung aus Niederkassel am 14.02.2016

Bewertungsnummer: 907447

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang. Die Beiträge in dieser Anthologie haben einen großen Wiedererkennungswert für mich. Drücken sie doch all das aus, was ich im Laufe von über drei Jahrzehnten durch Pflege und Betreuung von zwei Angehörigen erlebt, gedacht und empfunden habe. Auf welches Unverständnis ich von außen gestoßen bin, auf welchen unsinnigen Verwaltungsapparat, der die Pflege zu einer ganz besonders kräftezehrenden Herausforderung gemacht hat. Meine Ängste, meine Sorgen, meine Hoffnung, mein Vertrauen und vor allem meine Liebe zu den Menschen, die mir anvertraut waren. Meine Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Sinnfindung und die Fragen nach selbstbestimmten und selbsterfülltem Leben. Fragen um das Schicksal eines Menschen. Vor ihm weg laufen oder sein Schicksal annehmen oder das eines anderen Menschen zu begleiten. Manchmal kam ich mir in diesem von mir angenommenen Schicksal vor wie der Panther in seinem Käfig, den Rainer Maria Rilke beschrieben hatte. Keine Zeit für sich selbst, den Focus auf den zu Pflegenden gerichtet, der sein Leben ebenfalls in wachsenden Ringen versucht, auf die Familie, die nicht zu kurz kommen darf und weniger auf mich selbst. Die Fragen nach dem Selbst, was ist das Selbst, bin ich noch ich selbst. Vor allem als ich es während der nahezu sieben Jahre Pflege meiner dementen Mutter, bei ihr hab schwinden sehen. Zumindest dachte ich so, dass es schwinden würde. An einen Rückzug zu sich selbst habe ich bei der Krankheit nicht gedacht und mich später damit getröstet, dass sie ihre Reise angetreten hat, ihr eigenes Selbst wieder zu finden, das sie im Laufe der Jahrzehnte nach den Wirrungen und Irrungen eines unseligen Krieges, durch Flucht und Wiederaufbau in einem Land, das noch harte Bedingungen für jeden von uns, bereit hielt, um unsere Familien durchzubringen, mit dem nötigsten zu versorgen, nachdem alles in Schutt und Asche lag und Menschen ihr Hab und Gut verloren hatten. Dass sie sich mit einem Trauma herumgeplagt haben mag, ausgelöst durch Krieg und Flucht. Sozialleistungen im Laufe der Jahrzehnte erst wieder erarbeitet werden mußten. Urlaubs- und Krankengeld noch nicht üblich waren, um sich selbst durchzubringen, der Lohn harter Arbeit karg war. Im Laufe der Jahre habe ich mich mit dem Gedanken abgefunden, dass Rilkes Gedicht „Ich versuche mein Leben in wachsenden Ringen“, er, der ja selbst von einer Krankheit heimgesucht war, mein Leben dann doch eher beschrieb. „…. Ich kreise um Gott, den alten Turm, und ich kreise jahrtausendelang, und ich weiß nicht, bin ich ein Falke, bin ich ein Sturm oder ein großer Gesang ...“ Sich Eins fühlen mit der Natur und der Welt ringsumher, eingebunden sein im Göttlichen, das in jedem von uns wohnt, sind wir nun religiös oder auch nicht, diese Erfahrung hat mich stark gemacht, ein Gefühl in der Unendlichkeit des Universums einen Sinn gefunden zu haben, für einen anderen DA zu sein, ihn als ein Stück von mir zu sehen, ja ein Leben ohne ein DU kein sinnerfülltes sein kann, das mich ausgefüllt hätte, trotz aller Entbehrungen und Opfer, die ich gebracht habe in der jahrelangen Pflege meiner Angehörigen. Die Umstände und Erschwernisse ringsumher, die so ein Leben mit Stolpersteinen mit sich bringen und das in dieser Gesellschaft eines der schwersten für uns ist, die wir in der Pflege sind. Diese ungeheure seelische und körperliche Kraftanstrengung läßt sich nur bewältigen, wenn wir in der LIEBE sind. Und Gott sei Dank hat sie mich immer begleitet, wie die Betroffenen in dieser Anthologie auch. Liebe braucht Mut und den haben wir alle bewiesen. Ich verneige mich vor all den Menschen, die ihre Aufgaben angenommen haben unter Verzicht von eigener „Selbstverwirklichung“, von eigener Karriere, die sie hätten machen können, unter Verzicht ihres Berufes und eigenem Einkommen, das der Sicherung ihrer eigenen Existenz dienen sollte, unter Verzicht von Freunden und Verwandten und der Anteilnahme an gesellschaftlichem Leben, das uns zum großen Teil durch Pflege verwehrt geblieben ist. Die RundumdieUhr-Pflege geht oft mit mangelndem Nachtschlaf einher und so muß ein jeder von uns Prioritäten setzen, wie er seine karg bemessene Freizeit nutzen kann. Das Gefühl von „einsam im Nebel zu wandern“, ist uns allen sehr bekannt. Doch die Liebe zu unseren Menschen hält uns aufrecht, wenn es die Gesellschaft nicht mehr zu leisten vermag. Ich danke allen, die diese Anthologie möglich gemacht haben, um denjenigen, die in der Pflege sind und durch den „demografischen Wandel“ demnächst noch sein werden, den Mut zu geben, den sie brauchen, um diese Arbeit und Aufgabe, die auch von hohem gesellschaftlichen Wert ist, zu bewältigen. Unsere Erfahrungen möchten wir gerne weiter geben und von einer Nähe berichten, die uns in der Pflege berührt. Wir möchten auch darüber aufklären, was wirklich IST in unserer Gesellschaft, wenn es um das Thema Pflege geht, was Propaganda zum Thema für uns bedeutet, wenn unser Pflegealltag etwas anderes aussagt, wenn es in dieser Gesellschaft um Pflege und Menschenwürde geht. Um wieviel besser es sein könnte, wenn wir alle SOLIDARISCH wären. Denn menschenwürdige Pflege ist ein Grundrecht und geht uns alle. Wir sitzen alle in einem Boot! Unsere Liebe braucht Mut!

WIR bauen eine Brücke ...

Bewertung aus Niederkassel am 14.02.2016
Bewertungsnummer: 907447
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang. Die Beiträge in dieser Anthologie haben einen großen Wiedererkennungswert für mich. Drücken sie doch all das aus, was ich im Laufe von über drei Jahrzehnten durch Pflege und Betreuung von zwei Angehörigen erlebt, gedacht und empfunden habe. Auf welches Unverständnis ich von außen gestoßen bin, auf welchen unsinnigen Verwaltungsapparat, der die Pflege zu einer ganz besonders kräftezehrenden Herausforderung gemacht hat. Meine Ängste, meine Sorgen, meine Hoffnung, mein Vertrauen und vor allem meine Liebe zu den Menschen, die mir anvertraut waren. Meine Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Sinnfindung und die Fragen nach selbstbestimmten und selbsterfülltem Leben. Fragen um das Schicksal eines Menschen. Vor ihm weg laufen oder sein Schicksal annehmen oder das eines anderen Menschen zu begleiten. Manchmal kam ich mir in diesem von mir angenommenen Schicksal vor wie der Panther in seinem Käfig, den Rainer Maria Rilke beschrieben hatte. Keine Zeit für sich selbst, den Focus auf den zu Pflegenden gerichtet, der sein Leben ebenfalls in wachsenden Ringen versucht, auf die Familie, die nicht zu kurz kommen darf und weniger auf mich selbst. Die Fragen nach dem Selbst, was ist das Selbst, bin ich noch ich selbst. Vor allem als ich es während der nahezu sieben Jahre Pflege meiner dementen Mutter, bei ihr hab schwinden sehen. Zumindest dachte ich so, dass es schwinden würde. An einen Rückzug zu sich selbst habe ich bei der Krankheit nicht gedacht und mich später damit getröstet, dass sie ihre Reise angetreten hat, ihr eigenes Selbst wieder zu finden, das sie im Laufe der Jahrzehnte nach den Wirrungen und Irrungen eines unseligen Krieges, durch Flucht und Wiederaufbau in einem Land, das noch harte Bedingungen für jeden von uns, bereit hielt, um unsere Familien durchzubringen, mit dem nötigsten zu versorgen, nachdem alles in Schutt und Asche lag und Menschen ihr Hab und Gut verloren hatten. Dass sie sich mit einem Trauma herumgeplagt haben mag, ausgelöst durch Krieg und Flucht. Sozialleistungen im Laufe der Jahrzehnte erst wieder erarbeitet werden mußten. Urlaubs- und Krankengeld noch nicht üblich waren, um sich selbst durchzubringen, der Lohn harter Arbeit karg war. Im Laufe der Jahre habe ich mich mit dem Gedanken abgefunden, dass Rilkes Gedicht „Ich versuche mein Leben in wachsenden Ringen“, er, der ja selbst von einer Krankheit heimgesucht war, mein Leben dann doch eher beschrieb. „…. Ich kreise um Gott, den alten Turm, und ich kreise jahrtausendelang, und ich weiß nicht, bin ich ein Falke, bin ich ein Sturm oder ein großer Gesang ...“ Sich Eins fühlen mit der Natur und der Welt ringsumher, eingebunden sein im Göttlichen, das in jedem von uns wohnt, sind wir nun religiös oder auch nicht, diese Erfahrung hat mich stark gemacht, ein Gefühl in der Unendlichkeit des Universums einen Sinn gefunden zu haben, für einen anderen DA zu sein, ihn als ein Stück von mir zu sehen, ja ein Leben ohne ein DU kein sinnerfülltes sein kann, das mich ausgefüllt hätte, trotz aller Entbehrungen und Opfer, die ich gebracht habe in der jahrelangen Pflege meiner Angehörigen. Die Umstände und Erschwernisse ringsumher, die so ein Leben mit Stolpersteinen mit sich bringen und das in dieser Gesellschaft eines der schwersten für uns ist, die wir in der Pflege sind. Diese ungeheure seelische und körperliche Kraftanstrengung läßt sich nur bewältigen, wenn wir in der LIEBE sind. Und Gott sei Dank hat sie mich immer begleitet, wie die Betroffenen in dieser Anthologie auch. Liebe braucht Mut und den haben wir alle bewiesen. Ich verneige mich vor all den Menschen, die ihre Aufgaben angenommen haben unter Verzicht von eigener „Selbstverwirklichung“, von eigener Karriere, die sie hätten machen können, unter Verzicht ihres Berufes und eigenem Einkommen, das der Sicherung ihrer eigenen Existenz dienen sollte, unter Verzicht von Freunden und Verwandten und der Anteilnahme an gesellschaftlichem Leben, das uns zum großen Teil durch Pflege verwehrt geblieben ist. Die RundumdieUhr-Pflege geht oft mit mangelndem Nachtschlaf einher und so muß ein jeder von uns Prioritäten setzen, wie er seine karg bemessene Freizeit nutzen kann. Das Gefühl von „einsam im Nebel zu wandern“, ist uns allen sehr bekannt. Doch die Liebe zu unseren Menschen hält uns aufrecht, wenn es die Gesellschaft nicht mehr zu leisten vermag. Ich danke allen, die diese Anthologie möglich gemacht haben, um denjenigen, die in der Pflege sind und durch den „demografischen Wandel“ demnächst noch sein werden, den Mut zu geben, den sie brauchen, um diese Arbeit und Aufgabe, die auch von hohem gesellschaftlichen Wert ist, zu bewältigen. Unsere Erfahrungen möchten wir gerne weiter geben und von einer Nähe berichten, die uns in der Pflege berührt. Wir möchten auch darüber aufklären, was wirklich IST in unserer Gesellschaft, wenn es um das Thema Pflege geht, was Propaganda zum Thema für uns bedeutet, wenn unser Pflegealltag etwas anderes aussagt, wenn es in dieser Gesellschaft um Pflege und Menschenwürde geht. Um wieviel besser es sein könnte, wenn wir alle SOLIDARISCH wären. Denn menschenwürdige Pflege ist ein Grundrecht und geht uns alle. Wir sitzen alle in einem Boot! Unsere Liebe braucht Mut!

Kundinnen und Kunden meinen

Wir bauen eine Brücke

von Wiebke Worm

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Wir bauen eine Brücke
  • Produktbild: Wir bauen eine Brücke