Bürgerinitiative statt Erkenntnistheorie. Über die Rolle der Wissenschaften in einer freien Gesellschaft
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
31.12.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-11508-8
Aber sicher birgt dieser Schritt in eine Wissensgesellschaft nicht nur Vorteile. Nicht nur augenscheinlich negative beziehungsweise stark umstrittene Entwicklungen wie die Atombombe, die Genforschung oder die Globalisierung sind dabei zu nennen - die Kritik geht viel weiter. Die Philosophie des 20. Jahrhunderts ist somit vor neue Aufgaben gestellt. Sie ist die Wissenschaft des Möglichen und muss sich neben der Beschäftigung mit Vernunftskriterien auf neuzeitliche Entwicklungen einlassen und moralische Bewertungsmaßstäbe finden.
In diesem Zusammenhang tritt gerade ein neuzeitlicher Denker hervor: Paul Feyerabend. Er erlangte vor allem durch seine provokanten Thesen des wissenschaftstheoretischen Anarchismus Bekanntheit. "Lange Zeit hat es im Wissenschaftsbetrieb und in der akademischen Philosophie als unfein gegolten sich auf Paul Feyerabend zu beziehen oder gar zu berufen. In weiten Kreisen ist es auch heute noch so [...]". Trotz der vielschichtigen Kritiken und der oftmals vorhanden Unterschätzungen dieses neuzeitlichen Denkers, gibt es besonders einen Ruf, dem man Beachtung schenken sollte: "Bürgerinitiative statt Erkenntnistheorie". Feyerabends Forderung, die Bürger einer (demokratischen) Gesellschaft aktiv in den Staat als Kontrollorgan der Wissenschaften mit einzubeziehen gehört sicher zu den provokantesten Thesen der Neuzeit - gerade unter dem Anspruch, dass die Kritisierten aus seinen eigenen Reihen stammen.
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