Der Tod als existenzielles Phänomen bei Lev Nikolaevi¿ Tolstoj und Anton Pavlovi¿ ¿echov
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- Deutsch ausgewählt
41,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
14.01.2016
Verlag
Diplomica Verlag GmbHSeitenzahl
76
Maße (L/B/H)
22/15,5/0,6 cm
Gewicht
136 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95934-881-2
Bei Lev Nikolaevic Tolstoj steht der Tod unmittelbar im Zusammenhang mit der Frage nach dem Sinn des Lebens. Einerseits: Wer aus dem Leben auszuscheiden wünscht, hat nach Tolstoj den Glauben an den Sinn des Lebens verloren. Anderseits: Man stirbt, wie man lebt. Nach den Werken Tolstojs geht es nicht einfach um den Tod, sondern um eine Abrechnung. Die Abrechnung mit dem gelebten Leben findet statt, indem die dem Tod geweihten Helden ihr Leben neu bewerten und so eine erlösende geistige Wahrheit finden.
Für den religiös wenig motivierten Literaten Anton Pavlovic Cechov ist der Tod ein Teil des natürlichen Prozesses. Oft kommt der Tod in seinen Erzählungen vor, in vielen seiner späteren Werke wird die Todesthematik zum Hauptthema. Als Arzt hat Cechov, der selbst an Tuberkulose erkrankt war und mit 44 Jahren daran starb, ständig mit dem Tod zu tun. Im Gegensatz zu Tolstoj hat er seinen Frieden mit dem Tod geschlossen, der für ihn nicht moralische Besserung, sondern Erlösung von menschlichem Leid verspricht.
In der vorliegenden Studie werden ausgewählte Texte Tolstojs und Cechovs unter der zentralen Fragestellung untersucht, wie der Tod als existenzielles Phänomen literarisch ganz ausgestaltet werden kann.
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