Nach langer Zeit ohne Führung sitzt endlich wieder eine Königin auf Eruis Thron. Als Aljana aber plötzlich und unerwartet verschwindet, erfüllen sich die Worte einer längst vergessenen Prophezeiung. Die ewigen Wächter sehen das Schicksal ihrer Welt bedroht durch die Frau, in die sie alle Hoffnung setzten. Um die Schutzzauber aufrecht zu erhalten, wird der heimgekehrte Feenprinz Llewellyn zum neuen Hochkönig gekrönt. Seine Aufgabe ist es, der gefallenen Sternenträgerin die Stirn zu bieten. Llewellyn ist sich dabei jedoch nicht sicher, ob er sein Schwert tatsächlich heben kann gegen die Eine, die sein Herz gefangen hält. - Die Schattenkriege ziehen auf -
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Cindy
4/5
27.04.2021
eBook (ePUB)
Große High Fantasy
Nach dem tollen ersten Band "Heimkehr" habe ich mich sehr auf die Fortsetzung "Schattenkriege", die uns wieder in die Welt Erui entführt, gefreut. Der Titel selbst verrät schon, dass es im zweiten Band um einiges düsterer werden wird und das kann ich nach dem Lesen auch bestätigen. Nachdem die Charaktere im ersten Band ihre neu entdeckten Fähigkeiten vertieft und einiges über ihre wahre Herkunft erfahren haben, müssen sie hier schwierige Prüfungen bestehen. Währenddessen lernt man sie besser kennen und versteht einige Zusammenhänge, die im ersten Band bereits behandelt, aber noch nicht vollständig entschlüsselt wurden, besser. "Heimkehr" war eine Einführung in die Welt von Erui, in "Schattenkriege" geht es so richtig los. Weiterlesen lohnt sich.
Sylvia Rieß spielt auch in "Schattenkriege" wieder mit verschiedenen Zeitebenen, die die Handlung sehr spannend gestalten. Mir ist es dadurch zwar zunächst recht schwer gefallen mich wieder in der Geschichte zurechtzufinden, doch als es mir dann gelungen ist, haben mich die Handlungsstränge nur noch mehr fasziniert. Wie auch der erste Band ist dieses Buch wieder in vier größere Abschnitte aufgeteilt, die jeweils mit ihren eigenen Schockmomenten enden. Dieses Buch beleuchtet Fenia selbst und ihre Erlebnisse in Erui näher, sodass man als Leser einen tieferen Einblick in ihren Charakter bekommt. Damit werden auch gleichzeitig Eigenschaften und Entscheidungen der zukünftigen Fenia, die man wegen der verschiedenen Zeitebenen schon kennenlernen konnte, erklärt und sie hat dadurch tatsächlich ein Mehr an Charaktertiefe, das ich mir nach der Lektüre des ersten Bandes gewünscht hatte, bekommen.
Die Schattenkriege selbst werden auf eine interessante Weise erzählt. Aus verschiedenen Perspektiven werden einzelne Kampfszenen gezeigt, die aber aus mehr als den immer gleichen Duellen bestehen. Es wird geplant, verschiedene Taktiken werden ausgetüftelt und ausprobiert, manchmal funktionierts, andere Male geht es schrecklich nach hinten los. Dadurch wird der Krieg abwechslungsreich, ohne dass er in die Länge gezogen wird. Insgesamt herrscht in diesen Episoden eine ernste Sprache vor, die sich nicht in blutigen Beschreibungen verliert. Der Konflikt zwischen den beiden Seiten, die hier kämpfen, wird nach der in Band 1 noch relativ mysteriösen Gefahr konkretisiert und bietet überraschende Wendungen, die für ganz Erui von Bedeutung sind.
Im Fokus steht allerdings nicht nur der Krieg, sondern auch die persönlichen Entwicklungen der Charaktere. Nicht nur Fenia, sondern auch einige weitere Personen werden hier näher beleuchtet. Ich habe mich gefreut, dass mir so ein paar Charaktere ans Herz wachsen konnten. Noch mehr fürs Herz gab es durch kleinere Liebesgeschichten übrigens auch.
"Der Stern von Erui" ist eine Reihe, die neben komplexen Zeitebenen eine ebenso komplexe Welt mit ihren Konflikten und Charakteren bereithält. Diese selbstverlegten Bücher müssen sich keinesfalls hinter großen High Fantasy-Büchern verstecken.
AMJ BookWorld
aus Hockenheim
5/5
06.03.2024
eBook (ePUB)
Intriegen, Rätsel und eine faszinierende Welt
Cover
Mittig ist ein Sternenkreis in welchem sich Fenia, mit einem Leuchten in den geöffneten Händen, gegenüber eines schwebenden Drachen, als Seitenschnitt in Gold dargestellt. Der Hintergrund ist als blaue Drachenschuppen gestaltet. Seitlich sind Sternenstaubflecken platziert. Unterhalb der Grafik wurde der Titel platziert in goldenen Buchstaben.
Rezension
Ein weiterer fesselnder Teil der Trilogie. Der Beginn des Buches ist direkt im Anschluss an den vorherigen Teil gehalten. Wenn man also alle drei hintereinander liest, hat man eine komplett zusammenhängende Geschichte.
Die Handlung wird immer düsterer, wie auch Avinduras. Man leidet mit den Figuren mit. Man taucht immer weiter in Fenias Vergangenheit und Gefangenschaft ein. Nach und nach fügen sich die Puzzelteile der letzten Teile zusammen. Immer mehr ergeben sie ein Bild.
Das größte Rätsel allerdings wird sich am Schluss lösen.
Mein Fazit
Eine wahnsinns Geschichte hat Sylvia Riess mit ihrem Stern von Erui geschaffen. Eine Welt in die man gerne abtaucht, egal ob mit oder ohne Schwarze Ritter.
Eine Welt parallel zu unserer, die von der schlechten Seite unserer vernichtet wird – das dunkle zieht seine Stärke aus der Bosheit und dem Schlechten unserer Welt.
Ich habe diese Reise sehr lange versucht raus zu schieben, da mir Avinduras und seine Charaktere wirklich sehr ans Herz gewachsen sind. Eine Geschichte die ich definitiv nicht verlassen wollte.
Rajets Fantastische Leseseite
aus Grünberg
5/5
18.11.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine fantastische Reise nicht nur in eine bezaubernde Welt!
Der Schreibstil ist detailreich und bildhaft ohne überladen oder langweilig zu sein. Es aus den verschiedenen Perspektiven einzelner Protagonisten/innen erzählt und man sich gut in die Personen, Gefühl und in die bezaubernde Welt, die unserer so nah und doch so fern erscheint, alles miterleben und hineinfühlen.
Das Cover in blau mit schuppigem Hintergrund wirkt sehr ansprechend, in der Mitte sieht man einen Drachen und eine junge Frau, in Hintergrund eine Burg, das alles in einem sternartigen Rahmen. Auch die Schrift mit Autorinnennamen und Titel des Romans runden das Gesamtbild ab.
Fazit:
Die Autorin nimmt uns mit auf eine wunderbare Reise, inklusiver mancher Traumsequenz und Rückblenden die uns immer tiefer in die Handlung und Beweggründe der Protagonisten/innen entführt.
Aber worum geht es eigentlich? Um eine totgeglaubte junge Frau (Fenia) die vier Jahre nach ihrem Verschwinden plötzlich wieder auftaucht. Es gibt nicht was daraufhin deutet wo sie so lange war – selbst die Polizei kann nur Vermutungen anstellen – sie scheint grausam misshandelt worden zu sein.
Aber diese Vermutungen entsprechen nicht der Wahrheit – als etwas zu Leben erwacht in unserer Welt: der Atem der Dunkelheit. Die Yar'Ukhtairi sind Fenia über die Grenze gefolgt. Wenn sie sich und ihre Freunde retten will, muss sie ihr Schweigen brechen und die magischen Schleier erneut öffnen.
Dieser Roman nimmt uns mit in eine Welt und auf eine Reise der Mythen und Fantasie. Nie lagen Wunder und Gefahren so nah beieinander, Abgründe tun sich auf und Katastrophen müssen verhindert werden. Bei alle dem haben wir es nicht mit Stumpfsinn und leichter Kost zu tun, eher mit eine Portion Tiefgang und Spuren zur Philosophie – die auf jeden Fall zum Nachdenken anregen werden.
Und wer meint es wäre zu bildgewaltig, detailgetreu, damit langweilig – es gibt eine wahre Flut von Spannung, düsteres Setting – aber außergewöhnlich. Und die Protagonisten/innen werden im Handumdrehen dein Herz erobern. Du wirst nichts weiter Wohlen als weiterzulesen.
Von mir 5 Sterne dafür und ein klare Leseempfehlung.
Claudia R.
aus Berlin
5/5
27.09.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
reisenswert ...
Klappentext / Inhalt:
Eine totgeglaubte junge Frau taucht vier Jahre nach ihrem Verschwinden plötzlich wieder auf. Es gibt keine Hinweise, wo sie gewesen ist. Selbst die Polizei kann nur vermuten, wer sie so grausam misshandelt hat.
Wie weit diese Vermutungen allerdings von der Wahrheit entfernt sind, wird allen klar, als der Atem der Dunkelheit zum Leben erwacht.
Die Yar'Ukhtairi sind Fenia über die Grenze gefolgt. Wenn sie sich und ihre Freunde retten will, muss sie ihr Schweigen brechen und die magischen Schleier erneut öffnen.
Cover:
Das Cover ist sehr schön und fantasievoll gestaltet. Der Hintergrund scheint auf Drachenschuppen zu bestehen und die filigranen Elemente im Vordergrund bringen etwas mystisches hinein. Schattenhaft silbrig sind ein Mädchen und eine Drachengestalt erkennbar und im weiteren Verlauf auch ein wundervolles Anwesen. Wunderschön und vielschichtig ist dieses Cover gestaltet und weckt so das Interesse.
Meinung:
Eine fantasievolle und facettenreiche Geschichte, mit vielen verschiedenen Perspektiven, Rückblenden und Traumsequenzen, die das Ganze zauberhaft und genial umsetzen und zugleich für richtig gute Unterhaltung sorgen.
Man taucht ein in eine fabelhafte Welt, die neben der unserigen existiert und begleitet Fenia auf ihren Reisen und Abenteuer. Das erwachsene Ich, aber auch die verschiedenen anderen Perspektiven und Rückblenden werden hier sehr gut dargestellt und durch die unterschiedlichen Schriftarten, wie z.B. kursiver Schrift, kann man diese verschiednen Blickwinkel auch sehr gut unterscheiden und kommt daher nicht durcheinander.
Mit Erui wir eine fantastische Welt erschaffen mit fabelhaften Wesen und magischen Elementen, die mich als Fantasy Fan begeistert haben. Toll fand ich auch die wunderschöne Karte zu Beginn des Buches und auch das Glossar am Ende hat mir sehr gut gefallen.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu bedeckt.
Eine fantastische Geschichte und ein wunderschöner Auftakt, der neugierig auf mehr macht und die Reihe sehr gut einleitet.
Der Schreibstil ist angenehm und fantasiereich. Man kann den Handlungen und Geschehnissen sehr gut folgen. Die Verschiedenen Perspektiven und Rückblenden bringen Spannung hinein. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und die verschiedenen Wendungen und Geschehnisse machen es zudem packend und fesselnd.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und tragen so zu einem guten Lesefluss bei und auch die kleinen Illustrationen runden das Ganze perfekt ab. Die schwarz-weiß Bilder sind sehr schön gestaltet und lockern den Text ein wenig auf. Eine wunderschöne Idee mit diesen kleinen bzw. teils auch größeren Illustrationen zwischendurch.
Ich wurde hier wundervoll unterhalten und mir hat diese Reise nach Erui seh gefallen. Ich bin gespannt auf mehr und kann diesen ersten Band sehr empfehlen. Eine wundervolle Reise, Abenteuer und Geschichte die es wert ist gelesen zu werden.
Fazit:
Eine fantasievolle und facettenreiche Geschichte, mit vielen verschiedenen Perspektiven, Rückblenden und Traumsequenzen.
Franci
aus Ilmenau
5/5
20.07.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Qualitativ hochwertiges Hardcover mit wundervoller Story!
„Der Stern von Erui: Heimkehr“
Als ich den ersten Schritt hinter den Nebelschleier wagte, die verwischte, nur leicht glimmende Grenze zwischen Realität und Fiktion überschritten hatte, war ich gefangen. In den „Chroniken von Erui“.
Die Saga wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, mit Traumsequenzen durchflutet. Rückblenden ergänzen das Erfassen und Verstehen der Gegenwart, sodass ein greifbares und logisches Gesamtes entsteht. Es ist Sylvia Rieß ausgesprochen gut gelungen, einzelne Handlungsstränge nach und nach zusammen fließen zu lassen, den Leser durch eine bildhafte und emotionale Schreibweise in das Geschehen einzubinden. Die raue Realität trifft auf eine facettenreiche Welt, in der es von Drachen, Zauberei, Einhörnern und mystischen Völkern wimmelt. Das Herzblut, das die Autorin in das beeindruckende Worldbuilding gesteckt hat, wird mit jedem neuen Schritt, den wir an Fenias Seite wagen, jedem neuen Detail deutlich. Viele Rätsel und Geheimnisse warten allein im Auftakt der epischen Trilogie darauf, ergründet zu werden, machen das Verlangen, noch tiefer in die Geschichte einzutauchen, unumgänglich – denn in "Heimkehr" wird nicht alles geklärt. Neugier, eine schiere Ungeduld machten sich bei jedem weiteren Kapitel breit, durch Lebendigkeit und ausdrucksstarke Beschreibungen wurde das wechselhafte Abenteuer zu keiner Zeit langweilig, erfordert Aufmerksamkeit und ein „fallen lassen“. In all die Abgründe, Gefühle und unerwarteten, überraschenden sowie magischen Ereignisse. Neben einer teilweise ergreifenden Atmosphäre, der unberechenbaren Stimmung, einem Verlauf, der nie still steht, und doch Raum zum Atmen gibt, konnten mich auch die Charaktere, ihre Eigen- und Feinheiten überzeugen. Individuelle Entwicklungen waren authentisch und nachvollziehbar.
„Der Stern von Erui“ ist eine Reise in Mythen und Fantasie, in Gefahr und Wunder, gespickt mit Tiefsinn, Philosophie und Input zum Nachdenken. Abgründe wollen entdeckt, Katastrophen ausgehalten werden. Dieser Roman ist eine Mischung aus Ruhe und Aufregung, Spannung vermisste ich zu keiner Zeit, und trotz düsterer Szenen, den hoffnungslosen und trüben, fühlte ich mich in dieser außergewöhnlichen, wenn nicht gar einmaligen, Geschichte rundum wohl.
Nach dem Ende bleibt zu sagen, dass ich etwas wie Heimweh empfinde und Vorfreude darauf, weiter zu wandeln, zurückzukehren nach Erui.
Egal ob Fantasie-Fan oder nicht, ob Jung oder Alt: aus diesem Epos wird niemand leer gehen. „Der Stern von Erui“ : ein intensives, gewaltiges Erleben, das alle Sinne benötigt!
Das Hardcover ist qualitativ sehr hochwertig, die Zeichnungen liebevoll, ein absoluter Hingucker!
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