Rezension
Eine einzigartige und bisher unveröffentlichte Momentaufnahme der Revolution in Kuba, geeignet für alle, die sich für Kuba, die kubanische Revolution und gute Fotoreportagen interessieren. Seiner unvergleichlichen Leidenschaft als Fotoreporter verdankt es der Magnum-Fotograf Burt Glinn, dass er die Revolution auf Kuba dort dokumentieren konnte, wo sie sich tatsächlich abspielte - er war mittendrin. Glinn sagte später: "Ich konnte so nahe rangehen, wie ich wollte." Seine atemberaubenden Fotos dokumentieren den Idealismus, das Chaos, die Verletzungen und die Begeisterung für diesen historischen Augenblick. Ein faszinierendes Zeitdokument, das fast 60 Jahre unveröffentlicht geblieben ist.
Neue Zürcher Zeitung
"Die Idee war gut" titelte die taz zum Tod von Fidel Castro. Wer den einstigen kubanischen Staatschef nicht nur als greisen Adidas-Fan in Erinnerung behalten möchte, kann noch mal in alten Revolutionsfotos schwelgen und so eine Zeitreise zu Castros "Idee" unternehmen. Der Bildband "Kuba 1959" ist ideal fürs nostalgische Schmökern unterm
Weihnachtsbaum. Der junge Magnum-Fotograf Burt Glinn war einer der ersten internationalen Fotografen, die den Umsturz mit der Kamera begleiteten. Noch vor Fidel Castro traf er, von New York kommend, in Havanna ein und fotografierte den triumphalen Einmarsch Fidels und seiner revolutionären Entourage. Der Band zeigt sowohl Glinns berühmteste Aufnahmen als auch bisher unveröffentlichte Fotos, in Schwarzweiß und in Farbe. Zu sehen sind unter anderem die bewaffneten Rebellen, spontane Demonstrationen, die jubelnde Menge – und immer wieder Fidel.
ART