Produktbild: Wieso Heimat, ich wohne zur Miete

Wieso Heimat, ich wohne zur Miete Roman

16

23,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.04.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,7 cm

Gewicht

375 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7238-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.04.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,7 cm

Gewicht

375 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7238-0

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • mamamal3

    5/5

    27.01.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vorurteile-Entlarven auf philosophisch-satirische Art à la Forrest Gump- herrlich!

    Krishna Mustafa begibt sich auf die Suche nach seinen Wurzeln- sein Vater ist Türke, seine Mutter Deutsche. Er reist nach Istanbul, nachdem seine Beziehung zu Laura endete. Dort trifft er auf Familie und Freunde, lernt viele neue und interessante Menschen kennen. Er macht sich mit Religionen, Bräuchen/Sitten vertraut, hinterfragt so vieles, was sonst selbstverständlich gelebt wird- auf sehr sympathische Art- oftmals Satire pur! Als er völlig zu unrecht in die "Islamisten-Ecke" gestellt wird, eine gute Freundin- die einen geheimen Film über die Unruhen im Gezi-Park drehte verschwindet, wird aus dem Spaß langsam für den Leser unangenehmer Ernst. Krishna Mustafa kommt für mich als eine Art Forrest Gump daher, sehr unbedarft, sympathisch, liebevoll und sehr offen für seine Mitmenschen. Das Buch ist endlich mal etwas ganz anderes, Philosophie trifft auf viele aktuelle Vorurteile. Machte mir mit seiner satirischen Art ganz besonderen Spaß, auch wenn unangenehme Themen angesprochen werden!

  • Bewertung

    aus Leiben

    5/5

    23.01.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Satire zum Nachdenken

    FREIBURG-ISTANBUL UND ZURÜCK Krishna Mustafa wird von Laura verlassen, weil er seine Identität noch nicht gefunden hat. Aber wer hat das schon? Doch Krishna lässt es auf einen Versuch ankommen. Kurz entschlossen tauscht er mit seinem türkischen Cousin das WG-Zimmer und zieht vorübergehend von Freiburg nach ISTANBUL. ÜBER DAS LEBEN ZWISCHEN ZWEI KULTUREN Auf der Suche nach seiner Identität, der verlorenen Liebe und guter Schokolade beginnt für Krishna in der Türkei eine unvergessliche Reise. Neugierig auf das Leben und stets leicht zu begeistern taucht er in das turbulente und PULSIERENDE LEBEN DER GROSSSTADT ein. Über seine Wurzeln weiß er ein halbes Jahr später zwar immer noch nicht mehr, dafür aber eine ganze Menge über die Türken und die Deutschen, über Erdoğan und den Gezi-Park, über Moscheen und Starbucks, darüber, wie man mithilfe von Gebets-Apps zum guten Moslem und mithilfe des richtigen Haarschnitts zum Islamisten wird. PROVOKANT, SCHARFSINNIG UND WITZIG FASZINIEREND SPIELERISCH, BERÜHREND UND HERRLICH POLITISCH UNKORREKT ERZÄHLT SELIM ÖZDOGAN VOM LEBEN ZWISCHEN ZWEI WELTEN. In leichtem Ton bringt er dem Leser den Alltag in Istanbul aus zugleich deutscher und türkischer Sicht näher, schildert provokant, scharfsinnig und witzig die vermeintlichen Eigenheiten der Deutschen, der Türken und all derjenigen, die zwischen den Kulturen leben. Ein grandios kluger und grandios komischer Roman über die Menschen mit ihren Sehnsüchten, ihren Vorstellungen und Vorurteilen, ihren Konflikten und Leidenschaften. Ein Roman über das Leben selbst. Das Cover ist vor allem durch die Farbwahl und den Titel auffällig. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, man kann sich die Charaktere und die Orte sehr gut vorstellen. Negativ aufgefallen ist mir nur, dass bei den direkten Reden die Anführungszeichen (" ") fehlen und sich dadurch die Lesbarkeit erschwert. Dazu kommen noch einige Fehler (fehlende Worte; v.a. Artikel oder Präpositionen), allerdings könnte dies vielleicht auch gewollt sein!? Besonders gefallen an dem Buch hat mir der satirischen, teils subtile Humor, der aber auch teils philosophische Wahrheiten beinhaltet, v.a. in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. Ach so. Danke, dass ich das Buch lesen durfte (Tausend Dank)! ;-) - kleiner Insiderwitz, für alle die das Buch gelesen haben Ich glaube, dass man das Buch noch mindestens ein 2. Mal lesen muss, um alle Pointen mitzubekommen. Fazit: Leseempfehlung für alle die gerne Satire lieben und dabei auch etwas zum Nachdenken haben wollen.

  • Bewertung

    aus Leiben

    5/5

    14.01.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    FREIBURG-ISTANBUL UND ZURÜCK…

    FREIBURG-ISTANBUL UND ZURÜCK Krishna Mustafa wird von Laura verlassen, weil er seine Identität noch nicht gefunden hat. Aber wer hat das schon? Doch Krishna lässt es auf einen Versuch ankommen. Kurz entschlossen tauscht er mit seinem türkischen Cousin das WG-Zimmer und zieht vorübergehend von Freiburg nach ISTANBUL. ÜBER DAS LEBEN ZWISCHEN ZWEI KULTUREN Auf der Suche nach seiner Identität, der verlorenen Liebe und guter Schokolade beginnt für Krishna in der Türkei eine unvergessliche Reise. Neugierig auf das Leben und stets leicht zu begeistern taucht er in das turbulente und PULSIERENDE LEBEN DER GROSSSTADT ein. Über seine Wurzeln weiß er ein halbes Jahr später zwar immer noch nicht mehr, dafür aber eine ganze Menge über die Türken und die Deutschen, über Erdoğan und den Gezi-Park, über Moscheen und Starbucks, darüber, wie man mithilfe von Gebets-Apps zum guten Moslem und mithilfe des richtigen Haarschnitts zum Islamisten wird. PROVOKANT, SCHARFSINNIG UND WITZIG FASZINIEREND SPIELERISCH, BERÜHREND UND HERRLICH POLITISCH UNKORREKT ERZÄHLT SELIM ÖZDOGAN VOM LEBEN ZWISCHEN ZWEI WELTEN. In leichtem Ton bringt er dem Leser den Alltag in Istanbul aus zugleich deutscher und türkischer Sicht näher, schildert provokant, scharfsinnig und witzig die vermeintlichen Eigenheiten der Deutschen, der Türken und all derjenigen, die zwischen den Kulturen leben. Ein grandios kluger und grandios komischer Roman über die Menschen mit ihren Sehnsüchten, ihren Vorstellungen und Vorurteilen, ihren Konflikten und Leidenschaften. Ein Roman über das Leben selbst. Das Cover ist vor allem durch die Farbwahl und den Titel auffällig. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, man kann sich die Charaktere und die Orte sehr gut vorstellen. Negativ aufgefallen ist mir nur, dass bei den direkten Reden die Anführungszeichen (" ") fehlen und sich dadurch die Lesbarkeit erschwert. Dazu kommen noch einige Fehler (fehlende Worte; v.a. Artikel oder Präpositionen), allerdings könnte dies vielleicht auch gewollt sein!? Besonders gefallen an dem Buch hat mir der satirischen, teils subtile Humor, der aber auch teils philosophische Wahrheiten beinhaltet, v.a. in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht. Ach so. Danke, dass ich das Buch lesen durfte (Tausend Dank)! ;-) - kleiner Insiderwitz, für alle die das Buch gelesen haben Ich glaube, dass man das Buch noch mindestens ein 2. Mal lesen muss, um alle Pointen mitzubekommen. Fazit: Leseempfehlung für alle die gerne Satire lieben und dabei auch etwas zum Nachdenken haben wollen.

  • Bewertung

    aus Perpignan

    4/5

    18.07.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimat

    Krishna Mustafa hat eine deutsche Hippie Mutter, einen türkischen Vater und aus diesem Grund ein Problem mit seiner Identität, zumindest meint das die Frau, die ihn verlassen hat. Ratlos zieht es ihn nach Istanbul. Er will, so vermittelt es mir das gelungene Buchcover, vom Halbmond aus in die Ferne blicken, um sich selbst nahe zu kommen. Krishna, dieser von Geburt an zwischen die Kulturen geratene Schelm streunt ziellos durch die Stadt seines Vaters und stößt die Heimat zu seiner inneren Heimat auf. In etwa so kann man Selim Özdogans neuen Roman beschreiben. Manchmal habe ich mich während des Lesens gefragt, wie viel von dem Autoren Özdogan in diesem immer und alles beobachtenden Krishna Mustafa steckt, der einfach nichts ernst nehmen kann. Schon gar nicht die Liebe. Wahrscheinlich weniger, wie der Leser glaubt, aber immer noch genug, um mit reichlich Tiefenschärfe das literarische Fallbeil auf deutsche Biojünger und einen türkischen Präsidenten niedersausen lässt, wie man(n) Machohafter kaum sein kann. Selim Özdogan schreibt voller bissiger Ironie, im Plauderton eines geborenen Leichtfußes, wunderbar lakonisch und stilsicher. Allerdings mit einem Hang zum Abschweifen. Fraglos ist in dem Buch nicht jede Pointe ein Treffer, bisweilen ist die Geschichte einfach inhaltlich belanglos, aber was trifft, dass haut einen aus den Socken und sorgt für Lachfalten im Gesicht des Lesers. Vor allem in der zweiten Hälfte des Romans ist das der Fall. Fein, die Geschichte mit dem angeblichen Terroristen, den Seitenhieben auf Spießertum und glücklose Sinnsuche. Und Überhaupt: Was ist schon eine Demonstration im Gezi Park gegen ein Flirt mit dem Schicksal? Alles in allem ein gelungenes Buch!

  • Jenny Vogler

    4/5

    12.06.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krishna Mustafas Reise zu sich selbst

    Krishna Mustafa ist geborener Türke, lebt aber als Scheidungskind seit seinem 6. Lebensjahr in Deutschland. Seine Mutter, eine Deutsche hat die Lebensweise seines türkischen Vaters nicht länger ertragen und ist damals in ihre Heimat zurückgekehrt. Doch nun ist Krishna 24 und seine Freundin Laura hat ihn vor die Tür gesetzt, weil er angeblich seine Identität noch längst nicht gefunden hat. Also begibt sich der junge Mann auf Spurensuche in sein Geburtsland, um die Bedenken ein für allemal auszuräumen. Doch seine wahre Identität kann er nicht finden, denn er lebt nicht nur zwischen zwei Welten, sondern hat in erster Linie ganz eigene Vorstellungen von seinem Leben und die sind weder typisch Deutsch noch typisch Türkisch. Auf dieses Buch bin ich vor allem wegen seines kreativen Titels sowie seiner Aktualität aufmerksam geworden. Und beide Aspekte werden im vorliegenden Roman bedacht und mittels humorvoller Situationskomik geschildert. So befasst sich nicht nur der leicht orientierungslose Hauptprotagonist mit seinen Wurzeln, sondern auch der neugierige Leser gewinnt tiefe Einblicke in das Denken eines "Ausländers". Schon bald wird klar, dass die manifestierten Unterschiede zwischen den Kulturen anscheinend nur Vorurteile sind, die sich konkret gar nicht belegen lassen. Und außerdem gibt es in beiden Ländern Missstände und fortschrittliches Denken, hier und dort werden zwar klare Abgrenzungen sichtbar, die sich im alltäglichen Leben auch deutlich zeigen, doch sie sind eher menschlicher Natur, denn landesspezifischer Art. Und so schafft Selim Özdogan einen ehrlichen Abriss über zwei Kulturen, die sich nicht immer verstehen, aber durchaus miteinander verbinden lassen, indem der Einzelne einfach ein Leben führt, welches nur den eigenen Ansprüchen genügt und nicht den gesellschaftlichen Anforderungen. In 30 kurzen Kapiteln reiht sich eine Anekdote an die nächste und doch ergibt sich daraus ein zusammenhängendes Bild und ein abwechslungsreicher, innovativer Gesellschaftsroman. „Für die Türken ist der Türke etwas anderes, als er für die Deutschen ist. Und für die Deutschen ist der Deutsche etwas anderes, als er für die Türken ist.“ Fazit: Ein poetischer, teils philosophischer Roman, der immer mit einem Augenzwinkern aufwartet und den man getrost weiterempfehlen kann, an Leser die sich nicht sklavisch an Dogmen und völkischer Überheblichkeit orientieren. Ein wirklich andersartiger Unterhaltungsroman, der für mehr Offenheit und Zugeständnisse plädiert. Die Umsetzung hat mir gut gefallen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

11

3

2

2

0

1

0

Bewertungen (16)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Wieso Heimat, ich wohne zur Miete