Produktbild: Die Reise des Ibn Fattuma

Die Reise des Ibn Fattuma Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2016

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/11,5/2 cm

Gewicht

204 g

Farbe

Eisblau / Tanne

Auflage

1

Originaltitel

Rihlat Ibn Fattuma (1983)

Übersetzt von

Doris Kilias

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20737-0

Beschreibung

Rezension

»Selbst wenn Machfus mit dem bereits 1983 auf arabisch erschienenen, gerade heute aktuellen und lesenswerten Buch vor allem ein politisches Märchen geschrieben hat, so ist ›Die Reise des Ibn Fattuma‹ gleichzeitig eine Reise zu sich selbst. Das Politische ist darin immer auch privat, und das Private immer auch politisch.« ("Neues Deutschland")
»Weisheit ist eine Sorte Erkenntnis, die sich nicht aus dem akrobatischen Gebrauch von Begriffen ableiten läßt, sondern auf die Lebenswirksamkeit des Denkens zielt. In allen Ländern, die Ibn Fattuma bereist, trifft er sich mit dem obersten Intelligenz-Priester. Es sind geistreiche Leute, die ihr Geld als Weltanschauungsberater der Macht verdienen. Auch bei uns gibt es diese Spezies. Wenn sie sich nicht gerade die Wunden lecken nach mörderischen Stellungskriegen mit solchen Barbaren wie den Rechtschreibereformern, dann preisen sie auf Ruhmeskanzeln das Abendland als Gipfel der Zivilisation und sie träumen davon, den Rest der Menschheit an ihrem Glück teilhaben zu lassen. Nach der Lektüre von Nagib Machfus dämmert uns, die Aufklärung könnten wir noch mal gebrauchen. Doch ziemlich sicher, wird sie nicht aus der hiesigen Intelligenzproduktion erwachsen.« ("Deutschlandfunk")
»Mit einem Augenzwinkern, nicht als Eiferer, geht Machfus seiner Passion nach – der Enttarnung von Religion als heiliger Spuk.« ("Prisma")
»Skeptisch, ja pessimistisch beurteilt Nagib Machfus die konkurrierenden Gesellschaftssysteme der Gegenwart, sodass nur die Verantwortung des einzelnen Menschen für sich selbst als Hoffnung bleibt.« ("Buchmagazin")
»Der Reise- wird so auch zum Reifeprozess. Ein Lesevergnügen ist es ohnehin, das neue Buch von Machfus.« ("Schwarzwälder Bote")
»Religiöse, philosophische und politische Gedanken fließen ineinander und werden die Leser noch lange beschäftigen.« ("Borromäusverein")
»Nagib Machfus erzählt hier in fast märchenhaftem Ton, bei ihm ›lächelt noch die Morgenröte‹. Umso klarer ist die Lehre, die diese morgenländische Fabel vermittelt: Für Demokratie und Menschenrechte.« ("Blick")
»Eine schöne Allegorie in Form eines Reisetagebuchs, leise, zurückhaltend und voller Energie.« ("Der Standard")
»Eine Reise, die die Erfahrung von Freiheit und Gefängnis, Liebe, Ehe, Kinder und Tod umschließt und den Reisenden mehr und mehr erkennen lässt, wie fehlerhaft das Land seiner Herkunft, das ihm zunächst noch als beste aller möglichen Welten erschienen, war, doch ist.« ("Die Furche")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2016

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/11,5/2 cm

Gewicht

204 g

Farbe

Eisblau / Tanne

Auflage

1

Originaltitel

Rihlat Ibn Fattuma (1983)

Übersetzt von

Doris Kilias

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20737-0

EU-Ansprechpartner

Prolit
Siemensstr. 16|35463|Fernwald|DE
service@prolit.de

Herstelleradresse

Unionsverlag
Neptunstraße 20|8032|Zürich|CH
mail@unionsverlag.ch

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Utopie vom Glück Ibn Fattuma,…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 18.07.2016

Bewertungsnummer: 2726730

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Utopie vom Glück Ibn Fattuma, ein aufmerksamer Junge, wächst als Moslem auf. Er wundert sich bald über viele Ungerechtigkeiten in seinem Land. Eines Tages hört er von dem weit entfernten Gaballand, welches das einzige vollkommene Land sei. Aber niemand weiß Genaues über dieses geheimnisvolle Land. Er ist neugierig und so begibt er sich mit einer Karawane auf eine lange Reise durch die Wüste. Er will Weisheit erlangen und der Erste seines Volkes sein, der das geheimnisvolle Gaballand tatsächlich erreicht. Auf seiner Reise lernt er viele Menschen und unterschiedliche Gesellschaftssysteme kennen. Manche Systeme favorisieren die Freiheit, andere Gerechtigkeit und wieder andere Spiritualität. Zu seinem Kummer stellt er fest, dass keine Gesellschaftsform perfekt ist. Die Reise zum Gaballand ist lang und beschwerlich. Die Reisenden müssen eine Wüste durchqueren und eine Bergkette überwinden. Eines Tages ist in der Ferne das Gaballand erkennbar. „Die Reise des Ibn Fattuma“ ist eine Parabel über die Möglichkeiten und Schwächen der Menschheit. Das Gaballand entspringt der Sehnsucht nach Vollkommenheit. Der Mensch formt die Welt und schafft Ideologien, die er als Wahrheiten verkauft. Hierfür werden Kriege geführt und Morde begangen. Kein von Menschen entworfenes System ist vergleichbar mit der mystischen Vorstellung des Paradieses. Jede Ideologie vergewaltigt menschliche Wesenszüge und führt zu Unterdrückung und Krieg. Der Krieg verfolgt Ibn Fattuma durch alle Kulturen. Erst auf seiner letzten Station entwickelt er eine Ahnung von einem friedlichen Leben. Nagib Machfus erweist sich, wie auch bereits in „Spiegelbilder“, als distanzierter Beobachter und Menschenkenner, der mit unterschiedlichen aber gleichwertigen Perspektiven umgehen kann. Vollkommenheit ist im Diesseits nicht erreichbar. Diese fundamentale Erkenntnis ist die Quintessenz aus diesem großartigen Buch, welches man, einmal angelesen, nur ungern zur Seite legt.

Utopie vom Glück Ibn Fattuma,…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 18.07.2016
Bewertungsnummer: 2726730
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Utopie vom Glück Ibn Fattuma, ein aufmerksamer Junge, wächst als Moslem auf. Er wundert sich bald über viele Ungerechtigkeiten in seinem Land. Eines Tages hört er von dem weit entfernten Gaballand, welches das einzige vollkommene Land sei. Aber niemand weiß Genaues über dieses geheimnisvolle Land. Er ist neugierig und so begibt er sich mit einer Karawane auf eine lange Reise durch die Wüste. Er will Weisheit erlangen und der Erste seines Volkes sein, der das geheimnisvolle Gaballand tatsächlich erreicht. Auf seiner Reise lernt er viele Menschen und unterschiedliche Gesellschaftssysteme kennen. Manche Systeme favorisieren die Freiheit, andere Gerechtigkeit und wieder andere Spiritualität. Zu seinem Kummer stellt er fest, dass keine Gesellschaftsform perfekt ist. Die Reise zum Gaballand ist lang und beschwerlich. Die Reisenden müssen eine Wüste durchqueren und eine Bergkette überwinden. Eines Tages ist in der Ferne das Gaballand erkennbar. „Die Reise des Ibn Fattuma“ ist eine Parabel über die Möglichkeiten und Schwächen der Menschheit. Das Gaballand entspringt der Sehnsucht nach Vollkommenheit. Der Mensch formt die Welt und schafft Ideologien, die er als Wahrheiten verkauft. Hierfür werden Kriege geführt und Morde begangen. Kein von Menschen entworfenes System ist vergleichbar mit der mystischen Vorstellung des Paradieses. Jede Ideologie vergewaltigt menschliche Wesenszüge und führt zu Unterdrückung und Krieg. Der Krieg verfolgt Ibn Fattuma durch alle Kulturen. Erst auf seiner letzten Station entwickelt er eine Ahnung von einem friedlichen Leben. Nagib Machfus erweist sich, wie auch bereits in „Spiegelbilder“, als distanzierter Beobachter und Menschenkenner, der mit unterschiedlichen aber gleichwertigen Perspektiven umgehen kann. Vollkommenheit ist im Diesseits nicht erreichbar. Diese fundamentale Erkenntnis ist die Quintessenz aus diesem großartigen Buch, welches man, einmal angelesen, nur ungern zur Seite legt.

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Die Reise des Ibn Fattuma

von Nagib Machfus

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