Verlockung
Band 24363

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Beschreibung

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.04.2016

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

992 (Printausgabe)

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Erscheinungsdatum

27.04.2016

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

992 (Printausgabe)

Dateigröße

1164 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Kisértés

Übersetzt von

Ita Szent-Iványi

Sprache

Deutsch

EAN

9783257607529

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Bewegend und berührend

Bewertung aus Achau am 29.04.2020

Bewertungsnummer: 1321871

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Selten ein Buch gelesen, das Herz und Seele gleichermaßen berührt. Obwohl es um bittere, ausweglose Armut geht, ist es nicht deprimierend geschrieben. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Absolut empfehlenswert
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Bewegend und berührend

Bewertung aus Achau am 29.04.2020
Bewertungsnummer: 1321871
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Verlockung

von János Székely

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5/5

Champagner für Zimmer 205

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der junge Béla hat eine harte und karge Kindheit hinter sich gelassen und kommt mit 14 Jahren zu seiner Mutter nach Budapest. In der großen Stadt will er sein Glück nun endlich finden, aus seinen Plänen weiter zur Schule zu gehen, wird allerdings nichts. Die Mutter haust in erbärmlichen Zuständen und muss, ob er will oder nicht, auch Geld beisteuern und verdienen. Sie verschafft ihm zunächst eine unbezahlte Stelle als Boy in einem Grandhotel und hofft dort auf reichlich Trinkgeld. Als er das erste mal auf ihre Exzellenz trifft, eine junge Frau die ihm Grandhotel wohnt, ist es um den jungen Béla geschehen. Ich hab mich sehr gefreut, dass der Diogenes Verlag diesen "vergessenen" ungarischen Klassiker neu aufgelegt hat. Der Roman spielt in der Zwischenkriegszeit und literarisch finde ich die Zwanziger und Dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts sehr interessant. Dabei ist es mir einerlei ob es sich die Geschichte bloß in dieser Zeit handelt, oder ob sie selbst zu dieser Zeit entstanden sind. Beides ist mir gleich lieb. Vielleicht liegt es auch daran, dass diese Zeit mit der unsrigen vergleichbar ist, dass zwischen Dekadenz, politischen Unruhen, Reichtum und Armut hin und her schwankt. Und welcher Platz wäre besser um das perfekte Zusammentreffen dieser verschiedenen Gegensätze zu präsentieren als in einem Grandhotel? Mir würde auf Anhieb keines einfallen. Man leidet mit der Dienerschaft mit und verflucht insgeheim die reichen Herrschaften. János Székely hat mit - Verlockung - allerdings keinen fiktiven Roman geschrieben, viel mehr wollte er Zeitlebens eine Trilogie schreiben, die er aber nicht mehr fertiggestellt hat. Schade, denn dieser Schriftsteller hätte bestimmt noch einige interessante Geschichten auf Lager gehabt. Die sehr bildhafte und einfache Sprache haben die beinahe eintausend Seiten sehr schnell verfliegen lassen. Nur noch ein Kapitel war meine Devise und dann sind es doch mehr geworden als geplant. So gehört dieser Roman zu lesereichen Nächten; wer nun nach ähnlicher Literatur sucht, dem kann ich - Der große Gatsby - von F. Scott Fitzgerald und - Menschen im Hotel - von Vicky Baum wärmstens empfehlen.
5/5

Champagner für Zimmer 205

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der junge Béla hat eine harte und karge Kindheit hinter sich gelassen und kommt mit 14 Jahren zu seiner Mutter nach Budapest. In der großen Stadt will er sein Glück nun endlich finden, aus seinen Plänen weiter zur Schule zu gehen, wird allerdings nichts. Die Mutter haust in erbärmlichen Zuständen und muss, ob er will oder nicht, auch Geld beisteuern und verdienen. Sie verschafft ihm zunächst eine unbezahlte Stelle als Boy in einem Grandhotel und hofft dort auf reichlich Trinkgeld. Als er das erste mal auf ihre Exzellenz trifft, eine junge Frau die ihm Grandhotel wohnt, ist es um den jungen Béla geschehen. Ich hab mich sehr gefreut, dass der Diogenes Verlag diesen "vergessenen" ungarischen Klassiker neu aufgelegt hat. Der Roman spielt in der Zwischenkriegszeit und literarisch finde ich die Zwanziger und Dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts sehr interessant. Dabei ist es mir einerlei ob es sich die Geschichte bloß in dieser Zeit handelt, oder ob sie selbst zu dieser Zeit entstanden sind. Beides ist mir gleich lieb. Vielleicht liegt es auch daran, dass diese Zeit mit der unsrigen vergleichbar ist, dass zwischen Dekadenz, politischen Unruhen, Reichtum und Armut hin und her schwankt. Und welcher Platz wäre besser um das perfekte Zusammentreffen dieser verschiedenen Gegensätze zu präsentieren als in einem Grandhotel? Mir würde auf Anhieb keines einfallen. Man leidet mit der Dienerschaft mit und verflucht insgeheim die reichen Herrschaften. János Székely hat mit - Verlockung - allerdings keinen fiktiven Roman geschrieben, viel mehr wollte er Zeitlebens eine Trilogie schreiben, die er aber nicht mehr fertiggestellt hat. Schade, denn dieser Schriftsteller hätte bestimmt noch einige interessante Geschichten auf Lager gehabt. Die sehr bildhafte und einfache Sprache haben die beinahe eintausend Seiten sehr schnell verfliegen lassen. Nur noch ein Kapitel war meine Devise und dann sind es doch mehr geworden als geplant. So gehört dieser Roman zu lesereichen Nächten; wer nun nach ähnlicher Literatur sucht, dem kann ich - Der große Gatsby - von F. Scott Fitzgerald und - Menschen im Hotel - von Vicky Baum wärmstens empfehlen.

Gregor Schwarzenbrunner
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