Produktbild: Schatten über dem Aargau
Band 4

Schatten über dem Aargau

Aus der Reihe Andrina Kaufmann
4

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,8 cm

Gewicht

335 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95451-796-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,8 cm

Gewicht

335 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95451-796-1

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

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  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    04.05.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Morden kreativ

    „Schatten über dem Aargau“ ist bereits der vierte Teil der Reihe um Andrina Kaufmann und Marco Feller. Ich bin nicht seit Anfang an mit dabei, sondern kenne nur den Vorgänger „Der Metzger vom Aarau“. Ich war daher mit den meisten Charakteren schon vertraut. Man kann auch ohne Vorwissen in die Reihe einsteigen, da durch geschickte Rückblenden fürs Verständnis Wesentliches wiederholt wird. Sicherlich ist es aber von Vorteil, wenn man die Beziehungen untereinander schon etwas kennt. Andrina Kaufmann ist von ihrem Verlag ausgewählt worden, ein Anthologieprojekt an der Alten Kantonsschule zu begleiten. Welch ein Glück, dass sie den feinen Onlog Tee, den ihr Lehrer Schnyder beim ersten Treffen anbietet, ablehnt. Für ihn kommt nach dem Zyankali Trank jede Hilfe zu spät. Ein neuer Fall für die Kripo Aargau, bei der gerade enormer Personalmangel herrscht. Andrinas Verlobter Feller und sein Kollege Häusermann sind nach einem Unfall außer Gefecht gesetzt und so müssen Wagner, Meili und Susanna Marioni die Ermittlungen alleine führen. Schneyder bleibt nicht der einzige Tote an der Schule und deshalb holt Susanna Andrina ins Boot. Sie soll neben ihrem Schreibprojekt an der Schule ein wenig undercover ermitteln, wer käme schließlich besser an die Schulgeheinisse ran? Dies stößt auf wenig Freude bei Susannas Kollegen und führt zu Querelen, für die eigentlich gar keine Zeit wäre, denn die Toten werden immer mehr. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt! Der Krimi beginnt sofort spannend mit der ersten Leiche und mit Ermordeten geizt die Autorin nicht. Zuerst sind einige Lehrer der alten Kantonsschule an der Reihe, man ist als Leser klar auf dem Trip, es muss etwas mit der Schule zu tun haben und kann hier viel vermuten und rätseln. Dann folgen aber zwei weitere Tote, die auf den ersten Blick nicht so wirklich in das Muster passen wollen und somit werden alle Theorien wieder über den Haufen geworfen, die man sich als Leser bisher parat gelegt hat. Ich hatte so viele Ideen, aber immer hat irgendetwas nicht gepasst. Das rasant, gefährliche Ende und der Drang endlich zu erfahren, wer hinter den Morden steckt und vor allem warum, haben mich immer mehr ans Buch gefesselt. Einen kleinen Einblick bekommt man auch ins Privatleben, was mir gut gefallen hat, schließlich macht das die Ermittler menschlich. Die Ermittlungen sind vielleicht nicht alle sehr realitätsnah, klar eine Privatperson als Ermittlerin, das ist nie echt. Dass die richtigen Ermittler nicht besonders professionell vorgehen, muss man hier stellenwiese auch in Kauf nehmen. Aber wenn man das hinnehmen kann und sich auf den Krimi einlässt, bekommt man wirklich spannende Unterhaltung. Richtig begeistert bin ich über die Bandbreite an verschiedenen Tötungsarten. Einige sind dabei, von denen ich als Vielkrimileser noch nie etwas gehört oder gelesen habe. Hier muss die Autorin wirklich viel und gründlich recherchiert haben. Für mich ist es der zweite Teil der Reihe und ich war mit den Charakteren daher schon etwas vertraut. Andrina ist hier sicherlich die Hauptperson. Mit ihrem Verlobten Feller, der Leiter der Kripo Aargau ist, und Susanna, die sie immer wieder für die Ermittlungen einspannt, kommt sie an den Fällen eigentlich gar nicht vorbei. Susanna fühlt sich als einzige Frau im Ermittlerteam oft nicht ernstgenommen und wendet sich daher liebend gerne an Andrina. Diese ist viel zu gutmütig, um nein sagen zu können, und lässt sich daher immer wieder darauf ein. Manchmal begibt sie sich vielleicht auch eine Spur zu naiv in Gefahr. Marco Feller ist dieses Mal schwer genervt, klar ein Mann krank zu Hause, das war noch nie etwas und schon gar nicht, wenn die Zusammenarbeit der verbleibenden Kollegen nicht klappt. Meili, seit dem Scheidungsantrag seiner Frau zu gar nichts mehr zu gebrauchen, und Wagner, dem der Fall einfach über den Kopf wächst und das obwohl er sich als Fellers Stellvertreter doch so gern beweisen wollte, sind nicht die besten Voraussetzungen für erfolgreiche Ermittlungsarbeit. Andrinas Kollegin Sophia, die Giftspritze, zeigt auch dieses Mal wieder ihre Zähne. Es handelt sich um einen Schweizer Krimi und das merkt man nicht nur am fehlenden „ß“. Andrina und die anderen sind sportlich mit dem Velo statt dem Fahrrad unterwegs und Znüni und Zvieri, die kleinen Mahlzeiten am Vor- und Nachmittag, gehören auch dazu. Alles in allem hat mich Ina Haller im „Schatten über dem Aargau“ mit einem locker, leichten Sprachstil spannend unterhalten und hat sich meiner Meinung vor allem auch, weil sie mich mit der interessanten Bandbreite an Mordmethoden begeistert hat, noch 5 Sterne verdient.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    3/5

    03.05.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Wonach riecht Zyankali?

    Andrina Kaufmann ist Verlagsmitarbeiterin und soll in der Alten Kantonsschule ein Anthologieprojekt begleiten. Beim ihrem ersten Treffen mit dem Lehrer, welcher das Projekt begleiten soll, fällt dieser tot um - vergiftet. Und dieser Tote wird nicht der Einzige bleiben, weitere folgen ... und alle scheinen irgendwie mit der Schule in Zusammenhang zu stehen. Andrinas Verlobter Marco Feller, Leiter der Kripo im Argau, kann aufgrund eines Unfalls dieses Mal nicht selber ermitteln und seine Kollegin Susanna bittet Andrina um Hilfe, schließlich kann diese sich unauffällig in der Schule umsehen und umhören. „Schatten über dem Aargau“ ist schon der vierte Teil der Reihe um Andrina Kaufmann und Marco Feller. Ich kenne die Vorgängerbände nicht, konnte der Handlung aber auch so gut folgen. Über geschickte Rückblenden erfährt man mehr über die Vorgeschichte der Beiden, aber immer nur so viel, dass man sich überlegt, die Bände vielleicht doch noch zu lesen. Das Buch geht rasant und spannend los. Bereits auf den ersten Seiten gibt es gleich 2 Tote und der gesamte Rest der Protagonisten ist irgendwie verdächtig – von der Putzfrau über die Sekretärin in der Schule bis zu Feller selbst hätte ich mir im Laufe der Handlung jeden als Täter vorstellen können, weil alle irgendwie involviert scheinen. Nur zum Motiv hatte ich leider überhaupt keine Idee. Die Handlung gipfelte dann in einem Showdown in James-Bond-Manier, war mir aber etwas zu überstürzt. Hier wurden zu viele Zufälle auf einmal bemüht und einiges war mir einfach zu weit hergeholt. So wurde mir zum Beispiel bis zum Ende des Buches nicht schlüssig genug erklärt, warum sich die Kripo-Beamtin Susanna mit Andrina ausgerechnet eine umstrittene Zivilistin als Hilfe ins Boot holt, ganz zu schweigen von der Gefahr, der sie diese damit aussetzt. Gerade das Zwischenmenschliche, welches mir zu Beginn des Buches so gefallen hatte, lies im weiteren Verlauf der Handlung zu wünschen übrig. Fellers Untergebene entwickeln sich zu echten A***löchern und man lässt es ihnen lange Zeit einfach durchgehen. Auch das Verhalten von Andrinas Kollegen im Verlag war mir zum Teil zu unmotiviert – klar, ein Buch kann auch lose Enden zurück lassen, aber hier waren es mir einfach zu viele. Generell hätte das Buch für mich mehr „menscheln“ können. Die Protagonisten bleiben mir zu kalt, fremd, reserviert und distanziert. Ich konnte nicht wirklich mit ihnen mitfühlen. Schade. Alles in allem ein solider Krimi, der für mich aber einige Schwächen im zwischenmenschlichen Bereich hatte und ein zu konstruiertes Ende. 3 Sterne.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    3/5

    03.05.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Andrina Kaufmann ist Verlagsmi…

    Andrina Kaufmann ist Verlagsmitarbeiterin und soll in der Alten Kantonsschule ein Anthologieprojekt begleiten. Beim ihrem ersten Treffen mit dem Lehrer, welcher das Projekt begleiten soll, fällt dieser tot um - vergiftet. Und dieser Tote wird nicht der Einzige bleiben, weitere folgen ... und alle scheinen irgendwie mit der Schule in Zusammenhang zu stehen. Andrinas Verlobter Marco Feller, Leiter der Kripo im Argau, kann aufgrund eines Unfalls dieses Mal nicht selber ermitteln und seine Kollegin Susanna bittet Andrina um Hilfe, schließlich kann diese sich unauffällig in der Schule umsehen und umhören. „Schatten über dem Aargau“ ist schon der vierte Teil der Reihe um Andrina Kaufmann und Marco Feller. Ich kenne die Vorgängerbände nicht, konnte der Handlung aber auch so gut folgen. Über geschickte Rückblenden erfährt man mehr über die Vorgeschichte der Beiden, aber immer nur so viel, dass man sich überlegt, die Bände vielleicht doch noch zu lesen. Das Buch geht rasant und spannend los. Bereits auf den ersten Seiten gibt es gleich 2 Tote und der gesamte Rest der Protagonisten ist irgendwie verdächtig – von der Putzfrau über die Sekretärin in der Schule bis zu Feller selbst hätte ich mir im Laufe der Handlung jeden als Täter vorstellen können, weil alle irgendwie involviert scheinen. Nur zum Motiv hatte ich leider überhaupt keine Idee. Die Handlung gipfelte dann in einem Showdown in James-Bond-Manier, war mir aber etwas zu überstürzt. Hier wurden zu viele Zufälle auf einmal bemüht und einiges war mir einfach zu weit hergeholt. So wurde mir zum Beispiel bis zum Ende des Buches nicht schlüssig genug erklärt, warum sich die Kripo-Beamtin Susanna mit Andrina ausgerechnet eine umstrittene Zivilistin als Hilfe ins Boot holt, ganz zu schweigen von der Gefahr, der sie diese damit aussetzt. Gerade das Zwischenmenschliche, welches mir zu Beginn des Buches so gefallen hatte, lies im weiteren Verlauf der Handlung zu wünschen übrig. Fellers Untergebene entwickeln sich zu echten A***löchern und man lässt es ihnen lange Zeit einfach durchgehen. Auch das Verhalten von Andrinas Kollegen im Verlag war mir zum Teil zu unmotiviert – klar, ein Buch kann auch lose Enden zurück lassen, aber hier waren es mir einfach zu viele. Generell hätte das Buch für mich mehr „menscheln“ können. Die Protagonisten bleiben mir zu kalt, fremd, reserviert und distanziert. Ich konnte nicht wirklich mit ihnen mitfühlen. Schade. Alles in allem ein solider Krimi, der für mich aber einige Schwächen im zwischenmenschlichen Bereich hatte und ein zu konstruiertes Ende.

  • Bewertung

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Ein Krimi-Lesevergnügen

    Schatten über dem Aargau, Ina Haller, Emons Verlag Andrina Kaufmann, Verlagsangestellte, beteiligt sich voller Enthusiasmus an einem literarischen Schulprojekt in der Alten Kantonsschule Aargau. Dann aber wird ein Lehrer ermordet. Weitere unheimliche Geschehnisse folgen Schlag auf Schlag. Andrina steckt mitten drin und gerät schliesslich sogar selber unter Verdacht ... Mit diesem Krimi hat Ina Haller wiederum ein spannendes Werk geschaffen, das bei mir Herzklopfen und Begeisterung hervorgerufen hat. Mit viel Gefühl für Details und ausgeprägter Wortgewandtheit führt sie die Leser durch diesen Roman. Ich gratuliere der Autorin für das wirklich gelungene Buch und empfehle es gerne weiter. Hanna Steinegger, Buchautorin

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