Wie sind rätselhafte Funde zu bewerten, die nicht ins vertraute Weltbild passen? Waren unsere Vorfahren weit fortschrittlicher, als wir vermuten? Reinhard Habeck stöberte rund um den Globus erstaunliche und kaum bekannte archäologische Artefakte auf. Er befragte Fachexperten zu den strittigen Entdeckungen und bietet neue, überraschende Antworten an. 33 der spektakulärsten Mysterien wurden für dieses Buch ausgewählt. Vom ¿Urzeit-Computer¿ aus dem antiken Griechenland, über mysteriöse Fossilien aus Südamerika bis hin zur ¿Satellitenkarte¿ aus dem Alten China: staunenswerte Wunderwerke, die es in dieser Form zu jener Zeit eigentlich nicht gegeben haben dürfte. Die ¿regelwidrigen¿ Entdeckungen sind dazu angetan, unsere Vorstellung über den Werdegang des Lebens und die Entstehung der Zivilisation neu zu überdenken. Aus dem Inhalt: Prä-Kolumbien: Eine ¿Steinscheibe¿ beinhaltet ¿genetisches Wissen¿ / Bronzezeitliche Himmelskarten auf dem Gipfel des Monte Bego / Menschenartige Fossilien aus der Dinosaurier-Epoche / Erdstall-Rätsel in Österreich: mehrstöckige unterirdische Gangsysteme / Antike Steinwunder mit ungeklärten Spuren der Bearbeitung / Hinweise auf ein prähistorisches GPS-System alpiner Urvölker / Versteinertes High-Tech-Wissen der Pharaonen / Artefakte, die frühe globale Kulturkontakte über die Weltmeere belegen
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MaWiOr
aus Halle
4/5
02.12.2015
Buch (Gebundene Ausgabe)
Historiker und Archäologen…
Historiker und Archäologen sind stets bestrebt, die letzten Rätsel unserer Menschheitsgeschichte aufzuklären. Dabei stoßen sie aber mitunter auf merkwürdige Funde und Entdeckungen, die nicht so in das vertraute Weltbild passen. Der Sachbuch-Autor Reinhard Habeck, der sich schon immer den Grenzgebieten der Wissenschaftsgeschichte widmete, beleuchtet in seinem neuen Buch „Ungelöste Rätsel“ solche Wunderwerke oder auch Störfaktoren, die das gängige Weltbild ins Wanken bringen. Er zeigt wie außergewöhnliche Entdeckungen eingefahrene Theorien geändert haben und noch immer ändern. Da ist Habeck auf den Spuren von antiken Segelfliegern, der „Taube von Sakkara“, von monströsen Särgen in Ägypten, die ein Gewicht von 70 bis 80 Tonnen haben, oder von „fliegenden Untertassen“, einer Art von antikem Flugrad. Im Kapitel „Verhexte Verformungen“ beleuchtet er wundersame Erscheinungen wie die Fußabdrücke von Jesus und Mohammed oder ein hängendes Felsgebilde im Wienerwald, das wundersame Heilkräfte besitzen soll. In „Geheime Gänge“ sind es sonderbare Schlupflöcher, die vielleicht Hightechtunnel der Steinzeit sind. Das ist gar nicht so weit hergeholt, denn vergangene Kulturen haben durchaus Hochtechnologien entwickelt, wie z.B. die Himmelscheibe von Nebra beweist. Der Autor hat als „Grenzgänger des Fantastischen“ viele dieser Wunderwerke selbst aufgesucht und kann dadurch von der eigenen Anschauung berichten, die er auch teilweise mit privaten Fotos illustriert. Das ausführliche Literaturverzeichnis am Ende beweist aber auch, dass Habecks Darlegungen wissenschaftlich fundiert und recherchiert sind. Eine interessante Lektüre entlang den Spuren von mysteriösen Rätseln, wenn man mit den vorgebrachten Ideen und Thesen auch nicht immer übereinstimmt.
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