Waidmannsdank
Sepp Flattacher Band 1

Waidmannsdank

Kriminalroman

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Beschreibung

Freiwillig ins Mölltal zurückzukehren wäre Polizist Martin Schober nie in den Sinn gekommen: Zu viele schwierige Gestalten warten dort auf ihn. Als jedoch zur Jagdsaison nicht nur Vierbeiner ihr Leben lassen, muss er gemeinsam mit dem kauzigen Aufsichtsjäger Sepp Flattacher ermitteln. Schnell wird das ungleiche Duo in ein mörderisches Wettrennen verwickelt – doch wer ist hier Jäger und wer Gejagter?

Alexandra Bleyer, geboren 1974 in Klagenfurt, ist (natürlich mit einem Jäger) verheiratet und lebt mit ihrer Familie am Millstätter See. Die promovierte Historikerin ist Autorin mehrerer populärer Sachbücher. In ihren in Oberkärnten angesiedelten Krimis kann sie ganz ungestraft mörderische Energien freisetzen.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/2,5 cm

Gewicht

294 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95451-792-3

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Darf ein Chiuahua wildern? Und wenn ja, wie groß ist die Beute?

Gertie G. aus Wien am 11.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Am Fuße seines neu errichteten Hochstandes findet der Land auf Land ab als Querulant bekannte Aufsichtsjäger Sepp Flattacher die Leiche von Ernst Huber. Wollte ihm der Jagdkamerad den Einserhirsch vor der Nase abknallen? Und noch viel schlimmer – wer wagt es, in seinem Aufsichtsrevier zu wildern? Sepp hat einen Verdacht. Doch nicht nur Flattacher ist ein verschrobener Geselle. Auch der mit den Ermittlungen betraute Polizist Martin Schober hat so seine Eigenheiten. War er doch vor Jahren der Enge des Mölltales entflohen, um sich in die Weiten (und Abgründe) der Landeshauptstadt Klagenfurt und anschließend in denen der Bundeshauptstadt Wien von den Wurzeln der Oberkärntner Heimat zu befreien. Ja, er wollte wieder zurück nach Kärnten („Peck-to-te-Rotz“ wie sein Chef, der Postenkommandant Georg Treichel zu sagen pfelgt). Aber muss es gleich Obervellach sein? Villach wäre doch auch schön oder eine andere Stadt, aber sein Heimatdorf? Doch das Schicksal verdammt die beiden Eigenbrötler zur Zusammenarbeit. Wird es ihnen gelingen, den oder die Mörder zu fassen? Erzählstil/Spannung: Mit diesem Krimi beschert uns Alexandra Bleyer ein ständiges Lachmuskeltraining. Obwohl Menschen (und ein paar Tiere) getötet werden, bleibt kein Auge trocken. Im breitesten Kärntner Dialekt geschrieben (keine Sorge es gibt ein ausführliches Glossar) zeichnet die Autorin ein humoristisches Bild der Jagdgesellschaft. Dass sich hier nicht alle grün sind, ist recht bald klar. Geschickt führt uns Alexandra Bleyer in die Irre. Wie ein Jagdhund verliert der Leser manchmal die Witterung der Jagdbeute. Durch überraschende Wendungen und etwas unorthodoxe Ermittlungsmethoden, finden Sepp und Martin die Spur des Täters bald wieder. Ein Seitenhieb auf die Mitarbeiter des LKA, die wie die berühmten Elefanten im Porzellanladen, in der Dienststelle in Obervellach herumstiefeln, und glauben, sie hätten die "Weisheit mit dem Löffel g'fressen", darf auch nicht fehlen. Charaktere: Da ist als erstes Sepp Flattacher zu nennen. Trotz aller Bemühungen der Autorin ihn in schlechtes Licht zu rücken, ist der pensionierte Eisenbahner aufrecht und von einem fast schon beinahe fanatischen Gerechtigkeitssinn. Dass er dabei einigen Mitbewohnern auf die Zehen steigt, ist vorprogrammiert. Mir ist der knurrige Alte durch seine Bauernschläue so richtig ans Herz gewachsen. Außerdem, fackelt er nicht lange und greift zu Wildtierkameras um den Wilderer zu ertappen. Was er allerdings hier zu sehen bekommt, ist eine andere Geschichte... Martin Schober, der „Heimkehrer wider Willen“, findet einen Zugang zum bärbeißigen Flattacher. Mit den Frauen klappt es leider nicht so. Bettina, einer der Gründe warum er das Mölltal verlassen hat, schmeißt sich ihm regelrecht an den Hals. OK, man kann die Sorge um ihren etwas einfältigen Bruder dafür als Motiv gelten Lassen. Aber muss das so plump sein? Martin weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Ein exzellenter Charakter ist auch Postenkommandant Georg Treichel. Der gemeinhin als "Papa Schlumpf" genannte Chef steht leider mit Fremdwörtern auf Kriegsfuß, was aber den Leser zu Lachstürmen hinreißt. Oder der Bürgermeister, der plötzlich seine Meinung über Flattacher ändert, als hätte er eine Gewindestange im Hals statt einer Wirbelsäule, oder Vater und Sohn Guggenbichler usw. usw. Ein Feuerwerk an Gags – einfach spitze. Richtig schöner trockener Humor Fazit: Ich habe Tränen gelacht! Bitte, bitte unbedingt mehr davon!

Darf ein Chiuahua wildern? Und wenn ja, wie groß ist die Beute?

Gertie G. aus Wien am 11.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Am Fuße seines neu errichteten Hochstandes findet der Land auf Land ab als Querulant bekannte Aufsichtsjäger Sepp Flattacher die Leiche von Ernst Huber. Wollte ihm der Jagdkamerad den Einserhirsch vor der Nase abknallen? Und noch viel schlimmer – wer wagt es, in seinem Aufsichtsrevier zu wildern? Sepp hat einen Verdacht. Doch nicht nur Flattacher ist ein verschrobener Geselle. Auch der mit den Ermittlungen betraute Polizist Martin Schober hat so seine Eigenheiten. War er doch vor Jahren der Enge des Mölltales entflohen, um sich in die Weiten (und Abgründe) der Landeshauptstadt Klagenfurt und anschließend in denen der Bundeshauptstadt Wien von den Wurzeln der Oberkärntner Heimat zu befreien. Ja, er wollte wieder zurück nach Kärnten („Peck-to-te-Rotz“ wie sein Chef, der Postenkommandant Georg Treichel zu sagen pfelgt). Aber muss es gleich Obervellach sein? Villach wäre doch auch schön oder eine andere Stadt, aber sein Heimatdorf? Doch das Schicksal verdammt die beiden Eigenbrötler zur Zusammenarbeit. Wird es ihnen gelingen, den oder die Mörder zu fassen? Erzählstil/Spannung: Mit diesem Krimi beschert uns Alexandra Bleyer ein ständiges Lachmuskeltraining. Obwohl Menschen (und ein paar Tiere) getötet werden, bleibt kein Auge trocken. Im breitesten Kärntner Dialekt geschrieben (keine Sorge es gibt ein ausführliches Glossar) zeichnet die Autorin ein humoristisches Bild der Jagdgesellschaft. Dass sich hier nicht alle grün sind, ist recht bald klar. Geschickt führt uns Alexandra Bleyer in die Irre. Wie ein Jagdhund verliert der Leser manchmal die Witterung der Jagdbeute. Durch überraschende Wendungen und etwas unorthodoxe Ermittlungsmethoden, finden Sepp und Martin die Spur des Täters bald wieder. Ein Seitenhieb auf die Mitarbeiter des LKA, die wie die berühmten Elefanten im Porzellanladen, in der Dienststelle in Obervellach herumstiefeln, und glauben, sie hätten die "Weisheit mit dem Löffel g'fressen", darf auch nicht fehlen. Charaktere: Da ist als erstes Sepp Flattacher zu nennen. Trotz aller Bemühungen der Autorin ihn in schlechtes Licht zu rücken, ist der pensionierte Eisenbahner aufrecht und von einem fast schon beinahe fanatischen Gerechtigkeitssinn. Dass er dabei einigen Mitbewohnern auf die Zehen steigt, ist vorprogrammiert. Mir ist der knurrige Alte durch seine Bauernschläue so richtig ans Herz gewachsen. Außerdem, fackelt er nicht lange und greift zu Wildtierkameras um den Wilderer zu ertappen. Was er allerdings hier zu sehen bekommt, ist eine andere Geschichte... Martin Schober, der „Heimkehrer wider Willen“, findet einen Zugang zum bärbeißigen Flattacher. Mit den Frauen klappt es leider nicht so. Bettina, einer der Gründe warum er das Mölltal verlassen hat, schmeißt sich ihm regelrecht an den Hals. OK, man kann die Sorge um ihren etwas einfältigen Bruder dafür als Motiv gelten Lassen. Aber muss das so plump sein? Martin weiß gar nicht, wie ihm geschieht. Ein exzellenter Charakter ist auch Postenkommandant Georg Treichel. Der gemeinhin als "Papa Schlumpf" genannte Chef steht leider mit Fremdwörtern auf Kriegsfuß, was aber den Leser zu Lachstürmen hinreißt. Oder der Bürgermeister, der plötzlich seine Meinung über Flattacher ändert, als hätte er eine Gewindestange im Hals statt einer Wirbelsäule, oder Vater und Sohn Guggenbichler usw. usw. Ein Feuerwerk an Gags – einfach spitze. Richtig schöner trockener Humor Fazit: Ich habe Tränen gelacht! Bitte, bitte unbedingt mehr davon!

Waidmannsheil – Waidmannsdank

Sikal am 11.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Polizist Martin Schober verschlägt es wieder in seinen Heimatort Obervellach, obwohl er nie wieder ins Mölltal zurückkehren wollte. Verschrobene, schwierige Menschen und eine nicht vergessene Jugendsünde haben ihn einst vertrieben. Kann Martin den kleinen Ort wieder als sein Zuhause annehmen oder schaut er, dass er schnell wieder versetzt wird? Als seine Jugendliebe Bettina plötzlich wieder auftaucht, scheint alles nicht mehr so klar … Der erste August ist ziemlich wichtig für Sepp Flattacher, Aufsichtsjäger in Obervellach im kärntnerischen Mölltal. Endlich darf er sich auf seinen neuen Hochsitz und den Abschuss des Einserhirsches freuen. Doch es kommt ganz anders: „Er ist tot. Nicht der Hirsch. Der Huber.“ Sepp findet bei seinem Hochsitz die Leiche seines Jägerkollegen Huber und ist alles andere als erfreut. Als sich dann auch noch herausstellt, dass das Ganze kein Unfall war, ist ein Schuldiger schnell gefunden – wer sonst, als der komische Kauz Sepp könnte der Mörder sein? Die Polizei ermittelt, doch nur Martin sieht des Fall anders und Sepp nicht als Täter sondern als Opfer. Doch welche Hintergründe könnte die Tat haben? Nachdem Sepp Flattacher nicht bereit ist mit der Polizei gemeinsame Sache zu machen, sondern sich selbst auf die Suche nach Beweisen macht, ist es für die Beamten ziemlich schwierig, die richtige Spur zu finden. Die Charaktere sind allesamt super gelungen. Der griesgrämige Kauz Sepp Falttacher ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen – raue Schale, weicher Kern. Auch die Polizisten und Bettina werden sehr authentisch dargestellt, wenngleich ich mir so einen großzügigen Chef nicht wirklich vorstellen kann (aber schön zu lesen war es allemal). Die Autorin Alexandra Bleyer war mir bisher durch Sachbücher bekannt, doch wie man liest, kann sie auch spannende, humorvolle Krimis schreiben (der 2. Band kommt ja Ende Juli 2017 in die Buchhandlungen). Der hintergründige Humor, oft sarkastisch und trocken, hat mich überzeugt, auch die Fortsetzung zu lesen. Ich mag Krimis, die alle ein wenig die Eigenheiten der Region spiegeln, den dazu passenden Dialekt und diverse Klischees. Keine Angst – es gibt am Ende ein ausführliches Glossar, in dem Begriffe wie z.B. Krawattl, Papm, hudln oder Frakale erklärt werden. Dass ich den Täter bald im Visier hatte, hat meinem Lesegenuss nicht gemindert. Zu gerne wollte ich endlich erfahren, warum es denn nun so gekommen war.

Waidmannsheil – Waidmannsdank

Sikal am 11.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Polizist Martin Schober verschlägt es wieder in seinen Heimatort Obervellach, obwohl er nie wieder ins Mölltal zurückkehren wollte. Verschrobene, schwierige Menschen und eine nicht vergessene Jugendsünde haben ihn einst vertrieben. Kann Martin den kleinen Ort wieder als sein Zuhause annehmen oder schaut er, dass er schnell wieder versetzt wird? Als seine Jugendliebe Bettina plötzlich wieder auftaucht, scheint alles nicht mehr so klar … Der erste August ist ziemlich wichtig für Sepp Flattacher, Aufsichtsjäger in Obervellach im kärntnerischen Mölltal. Endlich darf er sich auf seinen neuen Hochsitz und den Abschuss des Einserhirsches freuen. Doch es kommt ganz anders: „Er ist tot. Nicht der Hirsch. Der Huber.“ Sepp findet bei seinem Hochsitz die Leiche seines Jägerkollegen Huber und ist alles andere als erfreut. Als sich dann auch noch herausstellt, dass das Ganze kein Unfall war, ist ein Schuldiger schnell gefunden – wer sonst, als der komische Kauz Sepp könnte der Mörder sein? Die Polizei ermittelt, doch nur Martin sieht des Fall anders und Sepp nicht als Täter sondern als Opfer. Doch welche Hintergründe könnte die Tat haben? Nachdem Sepp Flattacher nicht bereit ist mit der Polizei gemeinsame Sache zu machen, sondern sich selbst auf die Suche nach Beweisen macht, ist es für die Beamten ziemlich schwierig, die richtige Spur zu finden. Die Charaktere sind allesamt super gelungen. Der griesgrämige Kauz Sepp Falttacher ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen – raue Schale, weicher Kern. Auch die Polizisten und Bettina werden sehr authentisch dargestellt, wenngleich ich mir so einen großzügigen Chef nicht wirklich vorstellen kann (aber schön zu lesen war es allemal). Die Autorin Alexandra Bleyer war mir bisher durch Sachbücher bekannt, doch wie man liest, kann sie auch spannende, humorvolle Krimis schreiben (der 2. Band kommt ja Ende Juli 2017 in die Buchhandlungen). Der hintergründige Humor, oft sarkastisch und trocken, hat mich überzeugt, auch die Fortsetzung zu lesen. Ich mag Krimis, die alle ein wenig die Eigenheiten der Region spiegeln, den dazu passenden Dialekt und diverse Klischees. Keine Angst – es gibt am Ende ein ausführliches Glossar, in dem Begriffe wie z.B. Krawattl, Papm, hudln oder Frakale erklärt werden. Dass ich den Täter bald im Visier hatte, hat meinem Lesegenuss nicht gemindert. Zu gerne wollte ich endlich erfahren, warum es denn nun so gekommen war.

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