Produktbild: Rilke und die Frauen

Rilke und die Frauen Biografie eines Liebenden

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2016

Abbildungen

22, mit 22 Abbildungen

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,9/12,1/2,7 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30887-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Heimo Schwilk zeichnet ein irritierendes Psychogramm des Dichters – und er beschreibt die Frauen, die ihn geliebt, gefördert und inspiriert haben. Eine Seelen-Biografie und ein Stück Zeitgeschichte – glänzend geschrieben und wunderbar zu lesen.« ("Bayern 2")
»Der Autor verzahnt seine biografische Erzählung eng mit dem Werk des Dichters, das am besten sein komplexes Verhältnis zu Frauen widerspiegelt. Auch die erst seit einigen Jahren vorliegende Korrespondenz mit der Mutter gibt wichtige Aufschlüsse.« ("dpa")
»›Rilke und die Frauen‹ bietet ein buntes, feinfühlig-unterhaltsames Panoptikum der weiblichen Zuneigung, An- und Abwesenheit, an dessen Beginn allerdings, wie sollte es anders sein, Rilkes leibliche Mutter Sophia stand (...). In Kenntnis der 1134 Briefe Rilkes an seine Mutter, die erst 2009 veröffentlicht wurden, gelingt es Schwilk mit seinem Buch einen wesentlichen neuen biographischen Akzent zu setzen: der Dichter als Muttersohn, oszillierend zwischen Anbetungs- und Fluchtgefühlen gegenüber allem Weiblichen.« ("Die Tagespost")
»Schwilk gelingen einfühlsame Porträts von Clara Westhoff, Sophia Rilke, Lou Andreas-Salomé, Marie von Thurn und Taxis und vielen anderen.« ("Börsenblatt")
»Die Kapitel des Buches sind mit den Namen der Frauen und ihrer Funktion im Leben Rilkes überschrieben...In diesem Rahmen legt Schwilk eine Künstlerseele blank, die zwischen Zyklen aus Glücksrausch, Krankheit und Psychosen einen Schaffensegoismus betreibt, der wohl eine Art sublimiertes Imponiergehabe darstellt.« ("NZZ am Sonntag")
»Der Autor geht Rilkes Beziehungsmustern nach und porträtiert auf fesselnde Weise die starken Frauen, die er betörte: mit erzählerischer Delikatesse und analytischer Schärfe, Distanz und Respekt, als Philologe so überzeugend wie als Stilist.« ("Sonntag")
»Heimo Schwilk hat sich in seinem Buch ›Rilke und die Frauen‹ auf biografische Spurensuche gemacht und kommt zu überraschenden Erkenntnissen. Der Autor der ›Duineser Elegien‹ und der ›Sonette an Orpheus‹ war gar kein Erotiker, sein Begehren war religiös inspiriert, und Liebe diente in erster Linie der Selbststeigerung als Dichter.« ("Die Welt")
»Eine gute Gelegenheit, mit diesem berauschenden Buch tiefer in sein Leben und sein Fühlen einzudringen.« ("OPAC Bibliotheken in Österreich, Oktober 2015")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2016

Abbildungen

22, mit 22 Abbildungen

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,9/12,1/2,7 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-30887-8

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • renlla7130

    aus Dessau

    5/5

    16.08.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Rilke und die Frauen zeigt…

    Rilke und die Frauen zeigt den Dichter von einer Seite, die nicht so bekannt ist wie seine Gedichte. Liebe war für ihn immer etwas Geistiges und erst in zweiter Linie Körperliches. Sie floss vor allem in sein Werk ein und war so etwas wie eine große Ehre für die Frauen, die für ihn da waren. So entstanden solche wunderbaren Gedichtzeilen, wie ich sie z. B. meinem "Schwebezustand" vorangestellt habe: Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hin heben über dich zu andern Dingen? (aus: Rainer Maria Rilke, LIEBES-LIED)

  • Sandra von Siebenthal

    aus Romanshorn

    4/5

    05.04.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Leben, Lieben und Leiden des Rilke

    Rilke, einer der wohl grössten deutschen Dichter, hat ein Thema immer wieder in seine Verse gepackt: Die Liebe. Aus seiner Feder stammen Gedichte, welche daraufhin über Jahrzehnte zwischen Liebenden ausgetauscht wurden. Es sind Gedichte, welche die Liebe feiern, sie hochheben. Es sind aber auch Gedichte eines Mannes, der selber einerseits zeitlebens auf der Suche nach (mütterlicher) Liebe war, sie andererseits aber nie auf Dauer leben konnte. Heimo Schwilk zeichnet im vorliegenden Buch das Bild eines Mannes, welcher früh von der Mutter verlassen wurde und der unter diesem Verlust zeitlebens litt. So sehr er seine Mutter teilweise in Briefen an verschiedene Adressaten beschuldigte und beschimpfte, so wenig kam er von ihr los. Davon zeugen nicht nur sein ganzes Leben begleitende Rituale, sondern auch ein lebenslanger Briefwechsel mit der Mutter sowie wohl auch sein Verhalten Frauen gegenüber. Und um dieses geht es im vorliegenden Buch. Heimo Schwilk stellt Rilkes Beziehungen zu den unterschiedlichsten Frauen vor, den meisten von ihnen war eines gemeinsam: Sie unterstützten ihn (vor allem finanziell und teilweise auch emotional) in seiner Kunst. Seinem Schreiben gehörte wohl seine ganz grosse Liebe, denn diesem unterordnete er alles andere. So war denn auch die grösste Angst in seinem Leben immer wieder, ausgeschrieben zu sein. Sein Leben, dessen war er sich bewusst, gehörte der Kunst und für diese brauchte er eines dringend: Einsamkeit. Und natürlich das nötige Geld, um sich das Leben angenehm zu machen. Wer nun denkt, er sei ein blosser Profiteur der Gunst der reichen Frauen gewesen, dem muss insofern widersprochen werden, als diese ja – vor allem verführt durch seine Worte in der Dichtung und in Briefen – ihn freiwillig unterstützten, weil sie an ihn und seine Dichtung glaubten. Zudem zeichnete Rilke eines ganz gewiss aus: Dankbarkeit. So sagte denn auch der Philosoph Hans Blumenberg über Rilke: Zwar kein Meister der Verführung, aber ein Meister der Dankbarkeit. Er war es. Heimo Schwilk gelingt es, in einer leicht lesbaren Weise das Leben und Lieben (auf seine Weise tat er durchaus) des Rainer Maria Rilke nachzuzeichnen anhand seiner Beziehungen zu verschiedenen Frauen. Ab und an tut er das auf eine fast schon spöttisch anmutende Weise, die nicht immer angebracht scheint, dabei beweist er aber grosse Kenntnis des Lebens und Werks Rilkes und öffnet einen Blick hinter die Kulissen des ganz in seiner Kunst aufgehenden Dichters. Fazit: Ein gut lesbares, tiefe Einblicke gewährendes Buch über das Leben und Lieben Rainer Maria Rilkes. Absolut empfehlenswert!

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  • Produktbild: Rilke und die Frauen
  • Vorwort

    Sophia Rilke – Mutter des Erwählten
    Eine leidenschaftliche Frau: » Der Wert eines Kusses liegt allein in seiner Glut. «
    Lieber wäre er ein Mädchen gewesen: » Wo ein Puppenkleid . . . Glück mir war. «
    Die Schulzeit: » Gemütsbeschaffenheit : still, zaghaft, gutmütig «
    Valerie von David-Rhonfeld: » Dein Dich unendlich liebender Kater René «
    Annäherung an die Mutter: » Ich bin völlig einsam, nicht anders als Du . . . «
    Welt der Sanatorien: » . . . bei vollkommen gesunden Organen doch stark geschwächt «
    Seelsorge an der Mutter: » Gott kommt zu seiner Zeit. «

    Lou Andreas-Salomé – Geliebte, Lehrerin, Übermutter
    Füreinander bestimmt: » . . . daß Du aus Einsamkeiten dem großen Glück entgegenschreiten und meine Hände finden wirst. «
    Mit Jelena Woronina am Meer: » Sie Undankbare, das ist das Leben ! «
    Mit Lou nach Russland: » Mir war ein einziges Mal Ostern . . . «
    Die zweite russische Reise: » Splitter im Fingernagel und in den Nerven «
    Lou verstößt Rainer: » Damit R. fortginge, ganz fort, wär ich einer Brutalität fähig. «
    Der Körper siegt über den Geist: » Aus der Ferne des Geschlechts kommen alte Forderungen . . . «

    Clara Westhoff – Ehefrau, Schülerin, Vertraute
    Zwischen Clara Westhoff und Paula Becker: » . . . die ihr wie Schwestern meiner Seele seid. « Werbung um Clara Westhoff: » Lassen Sie die Ferne nicht mächtig werden über uns. «
    Allein zu zweit: » . . . vielmehr ist die gute Ehe die, in welcher jeder den anderen zum Wächter seiner Einsamkeit bestellt. «
    Neuanfang in Paris: » . . . alles, alles an die Kunst zu geben, nicht an das Leben, das uns immer traurig und trübe macht. «
    Requiem auf Paula: » Ich möchte meine Stimme wie ein Tuch hinwerfen über deines Todes Scherben . . . «
    Flucht vor der Verantwortung: » . . . daß ich oft fast feindselig bin gegen die Nahen, die mich stören und ein Recht haben auf mich. «
    Wahl-Mutter und Gönnerin : Ellen Key: » In Dankbarkeit Ihr Sohn Rainer Maria «
    Im Schatten des Weltberühmten: » . . . sie ist nicht mit mir und kommt doch über mir zu nichts anderem . . . «

    Marie von Thurn und Taxis – Bewunderin, Gönnerin, Mahnerin
    Dottor Serafico : » Sie sind verliebt und immer verliebt . . . «
    Anna Comtesse Mathieu de Noailles: » Es gibt keine Zeit außer der Zeit der Liebe. «
    Das Schloss über dem Meer: » unendliches Wohlwollen eines großen alten Hundes «
    Die ersten » Duineser Elegien «: » Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang . . . «
    Marthe Hennebert und Eleonora Duse: » Sie wollen helfen – aber ist da überhaupt zu helfen ? «
    Zu stark, zu selbstständig, zu eigenwillig: Sidonie Nádherny von Borutin
    Die Geister empfehlen eine Spanienreise: » Spricht Raymondine ? «

    Wiederbegegnung mit Marthe: » Ich bin gar kein Liebender . . . «
    Magda von Hattingberg: » Musik, Musik : das wär es gewesen. «

    Loulou Albert-Lasard, Regina Ullmann, Elya Maria Nevar – Abenteuer der Seele
    Loulou Albert-Lasard : » Dass du endlich gekommen bist ! «

    Regina Ullmann: » Wollen wir nicht einiges miteinander lesen ? «

    Hertha Koenig: » Wächter am Picasso «
    Unter dem Schutz der Fürstin: » Was, Maria hoaßen’s ? I hoaß doch aa net Mizzi ! «
    Elya Maria Nevar: » Es scheint mir voller Fügung, daß ich den Weg gefunden habe . . . «

    Nanny Wunderly-Volkart – die große Mutter
    Nike vom Zürchersee: » Schützen Sie mich. «
    Angela Guttmann: » eine Mignon der russischen Ebene «
    Mouky entdeckt ein Schloss für Rilke: » Muzot oder Nicht-Muzot «
    Frieda Baumgartner: » Feierte für sich –, ich legte ihr ein nett gemachtes Bücherpaket hin . . . «
    Die Vollendung der Elegien: » Genau das, mein unerbittlicher Gott, verlangtest Du von mir . . . «

    Tod und Auferstehung eines Dichters – » Vereinigung der Mutter mit dem großen mütterlichen Reich «
    Das Gespenst im Turm: » . . . das ruhelose Nachtwandern der Isabelle de Chevron nicht neu aufzuregen. «
    Die Fürstin besucht Muzot: » Schweigend küsste ich ihn auf die Stirn, wie eine Mutter ihren Sohn . . . «
    Auf der Flucht vor Mouky Klossowska: » Im Alleinsein kann ich mit Allem fertig werden . . . «
    Rilke lässt eine Kapelle renovieren: » Sende ein Gebet zu St. Anne de Muzot ! «
    Lally Horstmann: » Er sprach von der Heiligen Teresa von Avila . . . «
    Marina Zwetajewa: » Ich liebe Dich und will mit Dir schlafen . . . «
    Orpheus geht in die Unterwelt: » Rose, oh reiner Widerspruch «

    Epilog
    Katharina Kippenberg: » tiefste Ehrfurcht vor diesem Leiden «

    Anmerkungen

    Bibliografie

    Briefe/Werke (in der Reihenfolge des Erscheinens)
    Erinnerungen (alphabetisch)
    Sekundärliteratur/Monografien (alphabetisch)

    Personenregister

    Bildnachweis