Die Liegenden

detebe Band 24352

Michele Serra

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Beschreibung

Eine neue Spezies wächst heran: die Liegenden. Verwundert beobachtet ein Vater seinen 18-jährigen Sohn. Er lebt auf dem Sofa, online verbunden mit aller Welt – außer mit seinem Erzeuger. Sein Vater schaut über den Abgrund zwischen den Generationen und fragt sich: Wer bin ich? Und wer ist der Alien dort drüben?

Michele Serra, geboren 1954 in Rom, ist landesweit berühmt für seine Kolumnen in ›La Repubblica‹ und ›L’Espresso‹. Er schreibt für Theater und Fernsehen und hat Gedichte, Kurzgeschichten und Romane publiziert. Sein Buch ›Die Liegenden‹ über eine Vater-Sohn-Beziehung war in Italien mit 350 000 verkauften Exemplaren ein Riesenerfolg. Michele Serra lebt in Mailand und im Apennin in der Nähe von Bologna.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 23.03.2016
Verlag Diogenes
Seitenzahl 160
Maße 18,2/11,4/1,7 cm
Gewicht 163 g
Auflage 3
Originaltitel Gli sdraiati
Übersetzer Julika Brandestini
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24352-9

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Buchhändler-Empfehlungen

Leider unspektakulär

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

In "Die Liegenden" lässt Michele Serra einen Vater von der Generation der technologisch Abhängigen erzählen. Der Erzähler betrachtet seinen Sohn und ereifert sich über die Jugend, die gleichzeitig fernsieht, Musik hört und über Facebook sämtliche soziale Netzwerke checkt, während sie zusätzlich auch noch am telefonieren ist, die richtige Welt aber eigentlich überhaupt nicht wahrnimmt. Diese Beobachtung weckt in ihm den Wunsch vor seinem Ableben im hohen Alter einen Roman zu schreiben, der einen großen Krieg zwischen den Alten und den Jungen behandeln soll. Was als eine Ansammlung überspitzter Formulierungen, die allerdings genau ins Schwarze treffen, beginnt und eine humoristische Darstellung des Generationenkonflikts erwarten lässt, wird schnell zum Gejammer eines überforderten Vaters. Das Buch schleppt sich von Seite zu Seite ohne richtig in die Gänge zu kommen oder Lösungsvorschläge zur Problematik anzubieten. Ich persönlich finde "Die Liegenden" trotz eines vielversprechenden Starts leider enttäuschend.

Er ist nicht allein

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Er ist nicht allein, der Vater der versucht mit seinem 18jährigen Sohn zu kommunizieren. Welcher auf dem Sofa liegend mittels Kopfhörer und Notebook mit der ganzen Welt, und wem auch immer verbunden , nur nicht mit seinem Vater. Ja, es scheint so, dass da eine neue Generation, die "Liegenden" genannt, heran wächst. Der Autor, einer der beliebtesten Kolumnenschreiber Italiens weiß wovon er schreibt, er ist ja schließlich mit drei Söhnen gesegnet. Lachtränen sind garantiert, bei dieser Klageschrift gegen die Jugend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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In einem Rutsch oder gar nicht!
von Laniesbooks aus Bremen am 30.07.2020

Ich muss sagen das ich den Gesellschaftlichen Konflikt sehr gut nachvollziehen konnte jedoch wäre es denke ich leichter zu verstehen wenn man das Buch in einem Rutsch ließt. Michele Serra beschreibt wirklich gut was die ganze Technologie mit den Jugendlichen macht und wie wenig sie auf ihre Umwelt achten. Der Vater in dem Bu... Ich muss sagen das ich den Gesellschaftlichen Konflikt sehr gut nachvollziehen konnte jedoch wäre es denke ich leichter zu verstehen wenn man das Buch in einem Rutsch ließt. Michele Serra beschreibt wirklich gut was die ganze Technologie mit den Jugendlichen macht und wie wenig sie auf ihre Umwelt achten. Der Vater in dem Buch trifft wirklich gut auf den Punkt mit was wir jeden Tag konfrontiert sind.

Thema interessant...
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2020

...leider konnte mich der Roman nicht überzeugen.... Schade!

von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 25.07.2016
Bewertet: anderes Format

Ein philosophisches Büchlein über eine Vater-Sohn-Beziehung, das in ein Nachdenken über den Generationenkonflikt mündet. Anspruchsvolle Kost!

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