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Fragen Sie Ihren Bestatter Lektionen aus dem Krematorium

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.01.2016

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

22,2/15/2,6 cm

Gewicht

470 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

Smoke Gets In Your Eyes &Other Lessons from the Crematory

Übersetzt von

Sky Nonhoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-68820-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.01.2016

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

22,2/15/2,6 cm

Gewicht

470 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

Smoke Gets In Your Eyes &Other Lessons from the Crematory

Übersetzt von

Sky Nonhoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-68820-1

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Höchst ungewöhliches, aber großes Lesevergnügen für nicht zu zarte Gemüter

Edith Berger am 16.02.2016

Bewertungsnummer: 388216

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Caitlin Doughty ist selbst noch ein Kind, als sie in einem Einkaufszentrum miterlebt, wie ein kleines Mädchen auf ein Geländer steigt und abstürzt. Über einen langen Zeitraum wird Caitlin von diesem traumatischen Erlebnis heimgesucht. Die Ängste vor dem Unbekannten, die Urangst vor dem Tod wird ständig auch begleitet von der Neugierde auf alles Morbide. Mit Anfang zwanzig beschließt Caitlin sich ihren Ängsten zu stellen und heuert in einem äußerst ungewöhnlichen Berufszweig an. Sie bewirbt sich beim Westwind-Krematorium. Caitlin bekommt die Stelle. Ihr Berufsziel - Bestatterin. " Fragen Sie Ihren Bestatter" von Caitlin Doughty ist höchst ungewöhnliches, aber großes Lesevergnügen.

Höchst ungewöhliches, aber großes Lesevergnügen für nicht zu zarte Gemüter

Edith Berger am 16.02.2016
Bewertungsnummer: 388216
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Caitlin Doughty ist selbst noch ein Kind, als sie in einem Einkaufszentrum miterlebt, wie ein kleines Mädchen auf ein Geländer steigt und abstürzt. Über einen langen Zeitraum wird Caitlin von diesem traumatischen Erlebnis heimgesucht. Die Ängste vor dem Unbekannten, die Urangst vor dem Tod wird ständig auch begleitet von der Neugierde auf alles Morbide. Mit Anfang zwanzig beschließt Caitlin sich ihren Ängsten zu stellen und heuert in einem äußerst ungewöhnlichen Berufszweig an. Sie bewirbt sich beim Westwind-Krematorium. Caitlin bekommt die Stelle. Ihr Berufsziel - Bestatterin. " Fragen Sie Ihren Bestatter" von Caitlin Doughty ist höchst ungewöhnliches, aber großes Lesevergnügen.

Lektionen aus dem Krematorium (Buchuntertitel).

kvel am 12.02.2016

Bewertungsnummer: 907291

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt und meine Meinung: Dieses Buch ist meiner Meinung nach eine Mischung aus Autobiografie und Sachbuch; denn zum Einen berichtet die Autorin aus ihrem Berufsalltag quasi von Beginn ihrer „Lehrjahre“ als sie ihren ersten Tag ihrer Stelle als Krematoriumsfachkraft nach ihrem Studium der mittelalterlichen Geschichte antrat; und zum Anderen lässt sie sehr viele Informationen über den Umgang mit dem Tod in anderen Kulturen einfließen, so dass das Buch überaus informativ ist. Insgesamt lässt das Buch sehr tief auf den sehr empathischen Umgang der Autorin bei ihrer täglichen Arbeit im Krematorium mit den Lebenden, bei den Beratungsgespräche mit den Hinterbliebenen, und den sehr humanen Umgang mit den Toten schließen. „Wir bemühen uns nach Kräften, den Tod an den Rand unseres Daseins zu verdrängen, indem wir die Toten hinter rostfreien Stahltüren wegschließen, die Kranken und Sterbenden in Krankenhauszimmer auslagern.“ (S. 9) „Wir verbergen den Tod so perfekt, dass man fast glauben könnte, wir seien die erste Generation von Unsterblichen.“ (S. 9) „Doch das Verdrängen des Todes ist kein Segen, weil wir unsere Ängste lediglich unter die Oberfläche verbannen.“ (S. 9) Der Sprachstil der Autorin ist angenehm locker, zuweilen sogar „flapsig“, was das Dargebotene immer mal wieder angenehm auflockert: „diese Mittelalterheinis hatten schwer einen an der Waffel“ (S. 98 über Hexen, deren Prozesse und Verurteilungen), aber dies täuscht nicht darüber hinweg, dass sie echt Nachdenkenswertes beschreibt. Bspw. über Bestattungsriten in andern Kulturen. Sehr interessant fand ich die Ausführungen zu dem Volk der Wari', die den Endokannibalismus praktizierten (d.h. Sie aßen rituell die Körperteile ihrer Verstorbenen): Denn nach dem Tod eines Dorfbewohners „gingen Verwandte des Verstorbenen durchs Dorf und rissen aus jeder Hütte einen Holzpfahl, worauf das Dach der jeweiligen Behausung herabsackte - […] eine visuelle Mahnung, dass der Tod die Dorfgemeinschaft ins Wanken gebracht hatte.“ (S. 80). Die Autorin berichtet viel, ausführlich und auf interessante Weise aus ihrem Arbeitsleben und den dazugehörigen Handhabungen, dass z.B. die Toten aus den Krankenhäusern abgeholt werden, usw. „Die Menschen in der Kühlung hätten sich in der Welt der Lebenden wohl kaum miteinander abgegeben – der ältere Schwarze mit dem Herzinfarkt, die Weiße mittleren Alters, die ihrem Gebärmutterhalskrebs erlegen, und der junge Hispano, der nur ein paar Häuserblocks vom Krematorium erschossen worden war. Der Tod hatte sie zu einer Art UN-Versammlung zusammengeführt, einem offenen Gespräch über das Ende ihrer Existenz.“ (S. 25). Ich war beim Lesen zu Tränen gerührt über die Lebensgeschichte einer Mutter beim Beratungsgespräch zur Bestattung ihres Sohnes; da sie ihren Sohn schon unzählige Male zuvor zu Grabe getragen hatte: Als er mit den Drogen angefangen hatte, als er das erste Mal in den Knast gewandert war, bei seinem ersten, zweiten, sechsten Rückfall, jedes Mal, wenn er verschwunden war (S. 111). Fazit: Absolut lesens- und nachdenkenswert! Denn: „Jeder muss sein eigenes Arrangement mit dem Ende treffen.“ (S. 238)

Lektionen aus dem Krematorium (Buchuntertitel).

kvel am 12.02.2016
Bewertungsnummer: 907291
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt und meine Meinung: Dieses Buch ist meiner Meinung nach eine Mischung aus Autobiografie und Sachbuch; denn zum Einen berichtet die Autorin aus ihrem Berufsalltag quasi von Beginn ihrer „Lehrjahre“ als sie ihren ersten Tag ihrer Stelle als Krematoriumsfachkraft nach ihrem Studium der mittelalterlichen Geschichte antrat; und zum Anderen lässt sie sehr viele Informationen über den Umgang mit dem Tod in anderen Kulturen einfließen, so dass das Buch überaus informativ ist. Insgesamt lässt das Buch sehr tief auf den sehr empathischen Umgang der Autorin bei ihrer täglichen Arbeit im Krematorium mit den Lebenden, bei den Beratungsgespräche mit den Hinterbliebenen, und den sehr humanen Umgang mit den Toten schließen. „Wir bemühen uns nach Kräften, den Tod an den Rand unseres Daseins zu verdrängen, indem wir die Toten hinter rostfreien Stahltüren wegschließen, die Kranken und Sterbenden in Krankenhauszimmer auslagern.“ (S. 9) „Wir verbergen den Tod so perfekt, dass man fast glauben könnte, wir seien die erste Generation von Unsterblichen.“ (S. 9) „Doch das Verdrängen des Todes ist kein Segen, weil wir unsere Ängste lediglich unter die Oberfläche verbannen.“ (S. 9) Der Sprachstil der Autorin ist angenehm locker, zuweilen sogar „flapsig“, was das Dargebotene immer mal wieder angenehm auflockert: „diese Mittelalterheinis hatten schwer einen an der Waffel“ (S. 98 über Hexen, deren Prozesse und Verurteilungen), aber dies täuscht nicht darüber hinweg, dass sie echt Nachdenkenswertes beschreibt. Bspw. über Bestattungsriten in andern Kulturen. Sehr interessant fand ich die Ausführungen zu dem Volk der Wari', die den Endokannibalismus praktizierten (d.h. Sie aßen rituell die Körperteile ihrer Verstorbenen): Denn nach dem Tod eines Dorfbewohners „gingen Verwandte des Verstorbenen durchs Dorf und rissen aus jeder Hütte einen Holzpfahl, worauf das Dach der jeweiligen Behausung herabsackte - […] eine visuelle Mahnung, dass der Tod die Dorfgemeinschaft ins Wanken gebracht hatte.“ (S. 80). Die Autorin berichtet viel, ausführlich und auf interessante Weise aus ihrem Arbeitsleben und den dazugehörigen Handhabungen, dass z.B. die Toten aus den Krankenhäusern abgeholt werden, usw. „Die Menschen in der Kühlung hätten sich in der Welt der Lebenden wohl kaum miteinander abgegeben – der ältere Schwarze mit dem Herzinfarkt, die Weiße mittleren Alters, die ihrem Gebärmutterhalskrebs erlegen, und der junge Hispano, der nur ein paar Häuserblocks vom Krematorium erschossen worden war. Der Tod hatte sie zu einer Art UN-Versammlung zusammengeführt, einem offenen Gespräch über das Ende ihrer Existenz.“ (S. 25). Ich war beim Lesen zu Tränen gerührt über die Lebensgeschichte einer Mutter beim Beratungsgespräch zur Bestattung ihres Sohnes; da sie ihren Sohn schon unzählige Male zuvor zu Grabe getragen hatte: Als er mit den Drogen angefangen hatte, als er das erste Mal in den Knast gewandert war, bei seinem ersten, zweiten, sechsten Rückfall, jedes Mal, wenn er verschwunden war (S. 111). Fazit: Absolut lesens- und nachdenkenswert! Denn: „Jeder muss sein eigenes Arrangement mit dem Ende treffen.“ (S. 238)

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  • Vorbemerkung 

    Meine erste Rasur 
    Plüsch und Pappsärge 
    Im freien Fall 
    Zahnstocher in Aspik 
    Auf Knopfdruck 
    Ein rosa Cocktail 
    Teufelsgeburten 
    Entsorgung leicht gemacht 
    Unnatürlich natürlich 
    Ach, armer Yorick 
    Eros und Thanatos 
    Der Blubb 
    Ghusl 
    Solo mit Traummann 
    In den Redwoods 
    Deth Skool 
    Der Tod fährt mit 
    Die Kunst des Sterbens 
    Die verlorene Tochter: Eine Art Epilog 

    Dank 
    Nach- und Hinweise