Produktbild: Who the Fuck Is Kafka

Who the Fuck Is Kafka Eine israelische Schriftstellerin, ein palästinensischer Journalist. Er will einen Film über sie drehen, sie erzählt sein Leben.

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29190

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2016

Verlag

dtv

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

11,9/19/2,1 cm

Gewicht

223 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

11. Auflage

Übersetzt von

Mirjam Pressler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14484-1

Beschreibung

Rezension

Brisant, aberwitzig, eindringlich und bestürzend ist Lizzie Dorons ›Who the Fuck is Kafka‹. ("Passauer Neue Presse")
Stark ist das Buch, weil es einen ungeschminkten, umfassenden Eindruck israelisch-palästinensischen Alltags vermittelt. ("Neue Zürcher Zeitung")
›Who the Fuck Is Kafka‹ ist ein sehr ungewöhnliches Buch, der Versuch, den Schwierigkeiten der Verständigung zwischen jüdischen und arabischen Israelis konkrete Namen und Begegnungen zu geben. ("NDR 1 Niedersachsen")
Wie schwer das Miteinander ist, wie unlösbar der Konflikt, das erfahren wir aus skurrilen und doch sehr realen Alltagsszenen zwischen Lizzie und Nadim. Eindrucksvoll. ("Die Welt")
Ein Buch jedenfalls, das man lesen sollte, will man die Konflikte im Nahen Osten besser verstehen. ("ORF 2")
Dieser Roman hat mir außerordentlich gut gefallen. ("Radio Bremen")
Sie hat ein ganz wunderbares Buch geschrieben. ("ARD")
Lizzie Doron rückt ihre Leser ganz nah an die Problematik im Nahen Osten heran. ("NDR 90.3")
In ihrem Roman ›Who the Fuck Is Kafka‹ findet Lizzie Doron die richtigen Worte für eine komplizierte Freundschaft, die durch tragische Erlebnisse belastet wird. ("Freundin")
Und dennoch gelingt es Lizzie Doron, den Ernst der Lage mit Humor erfahrbar zu machen. ("B5 aktuell")

Produktdetails

Verkaufsrang

29190

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.2016

Verlag

dtv

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

11,9/19/2,1 cm

Gewicht

223 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

11. Auflage

Übersetzt von

Mirjam Pressler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14484-1

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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"Wären wir nicht Feinde, ..."

Bewertung am 31.08.2017

Bewertungsnummer: 358380

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es sind Sequenzen, Episoden, Erinnerungsprotokolle zwischen ... Fremden? Freunden? Feinden? ... die hier niedergeschrieben wurden. Ob oder inwieweit sie und Nadim Abu Heni irgendetwas davon sind, weiß Lizzie Doron selbst nicht. Sie wusste nur, dass die Geschichte erzählt werden musste: Die Geschichte einer israelischen Schriftstellerin und eines palästinensischen Journalisten, die sich abseits des Krieges - sich dessen Präsenz jedoch vollends bewusst - kennenlernen und entscheiden, gemeinsam für den Frieden zu kämpfen. Geprägt von Vorurteilen gepaart mit gegenseitigen Vorwürfen und unüberbrückbaren Differenzen gelingt es ihnen irgendwie an ihrer Zusammenarbeit festzuhalten. Gerade die gebrochene Form des Textes, seine episodischen Sprünge, vermitteln dem Leser eine Wahrheit, die nicht weiter hinterfragt werden will. "Who the fuck is Kafka" ist klar, ungeschönt und ehrlich - eine intensive Lektüre.

"Wären wir nicht Feinde, ..."

Bewertung am 31.08.2017
Bewertungsnummer: 358380
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es sind Sequenzen, Episoden, Erinnerungsprotokolle zwischen ... Fremden? Freunden? Feinden? ... die hier niedergeschrieben wurden. Ob oder inwieweit sie und Nadim Abu Heni irgendetwas davon sind, weiß Lizzie Doron selbst nicht. Sie wusste nur, dass die Geschichte erzählt werden musste: Die Geschichte einer israelischen Schriftstellerin und eines palästinensischen Journalisten, die sich abseits des Krieges - sich dessen Präsenz jedoch vollends bewusst - kennenlernen und entscheiden, gemeinsam für den Frieden zu kämpfen. Geprägt von Vorurteilen gepaart mit gegenseitigen Vorwürfen und unüberbrückbaren Differenzen gelingt es ihnen irgendwie an ihrer Zusammenarbeit festzuhalten. Gerade die gebrochene Form des Textes, seine episodischen Sprünge, vermitteln dem Leser eine Wahrheit, die nicht weiter hinterfragt werden will. "Who the fuck is Kafka" ist klar, ungeschönt und ehrlich - eine intensive Lektüre.

Ist Frieden möglich?

Bewertung am 03.03.2016

Bewertungsnummer: 403323

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lizzie Doron ist eine israelische Autorin, die 1953 in Tel Aviv geboren wurde. Sie schreibt über ihre Heimat, beobachtet die Menschen sehr genau, begegnet den Menschen dabei aber sehr behutsam. Ihr aktueller Roman ist eine Mischung aus Roman und eigenen Erfahrungen. Sie beschreibt in diesem Roman die Freundschaft zwischen der Ich-Erzählerin Laila, einer Israelin aus Tel Aviv, und Nadim, einem Palästinenser aus Ost-Jerusalem. Die beiden lernen sich bei einer Friedenskonferenz in Rom kennen. Und nach anfänglichen Vorurteilen auf beiden Seiten, nähern sie sich an und beschließen, diese beginnende Freundschaft auch in Israel aufrecht zu erhalten. Und so kommt es, dass der Palästinenser Laila in Tel Aviv in ihrer Wohnung besucht, argwöhnisch von den Nachbarn beäugt, und Laila ihn in Ost-Jerusalem, wo sie sich den Unmut der Siedler zuzieht. Die beiden wollen ein gemeinsames Projekt verwirklichen. Sie will ein Buch über ihre Freundschaft schreiben und er einen Film darüber drehen. Doch es gibt immer wieder Schwierigkeiten. Nadim verschwindet häufig für einige Zeit spurlos. Und gerade die Dreharbeiten gestalten sich ganz anders als Laila es sich vorgestellt hat. Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt, aber auch erschüttert. Die Autorin schreibt ganz am Anfang „Nadim ist ein fiktiver Held. Er steht für viele meiner palästinensischen Freunde, die ihre Geschichten mit mir teilen und mir auf diese Weise halfen, eine Figur wie ihn zu erschaffen, ein Buch wie dieses zu schreiben.“ Dieses Buch beschreibt schon sehr genau, wie die Menschen in Israel leben. Es ist tatsächlich ein Nebeneinander und kein Miteinander zwischen den jüdischen und palästinensischen Israelis. Beide Seiten haben tiefsitzende Vorurteile und hegen einen Groll gegeneinander, der es ihnen nahezu unmöglich macht aufeinander zuzugehen. Jeder sieht nur seine Situation, erkennt aber gar nicht, was er den anderen damit antut. Und die beiden Protagonisten sind schon Menschen, die eigentlich die Kommunikation und das Zusammenleben suchen. Wie schlimm ist die Situation dann erst bei de restlichen Bevölkerung? Als ich dieses Buch begonnen habe, dachte ich, es zeige einen Schritt zur Versöhnung auf. Während der Lektüre habe ich mir allerdings sehr schnell die Frage gestellt, ob das überhaupt jemals möglich sein wird! Und ich wurde innerlich immer wütender auf die beiden Protagonisten. Keiner von beiden ist wirklich bereit, sich sachlich mit der Situation auseinanderzusetzen. Besonders Nadim scheint nur auf seinen Vorteil aus zu sein. Doch Laila weiß natürlich nicht, was er in Ost-Jerusalem auszuhalten hat. Wie die anderen Palästinenser auf diese sehr spezielle Freundschaft reagieren. Ob er oder seine Familie dadurch vielleicht sogar bedroht werden. Denn eins wird durch dieses Buch sehr deutlich. Nur wenige Menschen wollen wirklich eine Kommunikation zwischen den beiden verfeindeten Lagern. Leider ist dieses Buch durch die aktuellen Selbstmordanschläge in Israel aktueller denn je. Und da sich auch in Deutschland wieder ein latenter Antisemitismus breit macht, finde ich die Lektüre wichtiger denn je. Aufklärung und Gespräche miteinander sind einfach notwendig, um Vorurteile und Grenzen einzureißen. Übersetzt wurde dieses Buch von der ebenfalls sehr bekannten und anerkannten Autorin und Übersetzerin Mirjam Pressler.

Ist Frieden möglich?

Bewertung am 03.03.2016
Bewertungsnummer: 403323
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lizzie Doron ist eine israelische Autorin, die 1953 in Tel Aviv geboren wurde. Sie schreibt über ihre Heimat, beobachtet die Menschen sehr genau, begegnet den Menschen dabei aber sehr behutsam. Ihr aktueller Roman ist eine Mischung aus Roman und eigenen Erfahrungen. Sie beschreibt in diesem Roman die Freundschaft zwischen der Ich-Erzählerin Laila, einer Israelin aus Tel Aviv, und Nadim, einem Palästinenser aus Ost-Jerusalem. Die beiden lernen sich bei einer Friedenskonferenz in Rom kennen. Und nach anfänglichen Vorurteilen auf beiden Seiten, nähern sie sich an und beschließen, diese beginnende Freundschaft auch in Israel aufrecht zu erhalten. Und so kommt es, dass der Palästinenser Laila in Tel Aviv in ihrer Wohnung besucht, argwöhnisch von den Nachbarn beäugt, und Laila ihn in Ost-Jerusalem, wo sie sich den Unmut der Siedler zuzieht. Die beiden wollen ein gemeinsames Projekt verwirklichen. Sie will ein Buch über ihre Freundschaft schreiben und er einen Film darüber drehen. Doch es gibt immer wieder Schwierigkeiten. Nadim verschwindet häufig für einige Zeit spurlos. Und gerade die Dreharbeiten gestalten sich ganz anders als Laila es sich vorgestellt hat. Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt, aber auch erschüttert. Die Autorin schreibt ganz am Anfang „Nadim ist ein fiktiver Held. Er steht für viele meiner palästinensischen Freunde, die ihre Geschichten mit mir teilen und mir auf diese Weise halfen, eine Figur wie ihn zu erschaffen, ein Buch wie dieses zu schreiben.“ Dieses Buch beschreibt schon sehr genau, wie die Menschen in Israel leben. Es ist tatsächlich ein Nebeneinander und kein Miteinander zwischen den jüdischen und palästinensischen Israelis. Beide Seiten haben tiefsitzende Vorurteile und hegen einen Groll gegeneinander, der es ihnen nahezu unmöglich macht aufeinander zuzugehen. Jeder sieht nur seine Situation, erkennt aber gar nicht, was er den anderen damit antut. Und die beiden Protagonisten sind schon Menschen, die eigentlich die Kommunikation und das Zusammenleben suchen. Wie schlimm ist die Situation dann erst bei de restlichen Bevölkerung? Als ich dieses Buch begonnen habe, dachte ich, es zeige einen Schritt zur Versöhnung auf. Während der Lektüre habe ich mir allerdings sehr schnell die Frage gestellt, ob das überhaupt jemals möglich sein wird! Und ich wurde innerlich immer wütender auf die beiden Protagonisten. Keiner von beiden ist wirklich bereit, sich sachlich mit der Situation auseinanderzusetzen. Besonders Nadim scheint nur auf seinen Vorteil aus zu sein. Doch Laila weiß natürlich nicht, was er in Ost-Jerusalem auszuhalten hat. Wie die anderen Palästinenser auf diese sehr spezielle Freundschaft reagieren. Ob er oder seine Familie dadurch vielleicht sogar bedroht werden. Denn eins wird durch dieses Buch sehr deutlich. Nur wenige Menschen wollen wirklich eine Kommunikation zwischen den beiden verfeindeten Lagern. Leider ist dieses Buch durch die aktuellen Selbstmordanschläge in Israel aktueller denn je. Und da sich auch in Deutschland wieder ein latenter Antisemitismus breit macht, finde ich die Lektüre wichtiger denn je. Aufklärung und Gespräche miteinander sind einfach notwendig, um Vorurteile und Grenzen einzureißen. Übersetzt wurde dieses Buch von der ebenfalls sehr bekannten und anerkannten Autorin und Übersetzerin Mirjam Pressler.

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