Produktbild: Daisy aus Fukushima

Daisy aus Fukushima

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.02.2016

Abbildungen

8 farbige Abbildungen

Verlag

Egmont Manga

Seitenzahl

340

Maße (L/B/H)

21/14,9/2,7 cm

Gewicht

395 g

Auflage

1

Originaltitel

Daisy - 3.11 Joshikouseitachi No Sentaku

Übersetzt von

Yayoi Okada-Willmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7704-9162-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.02.2016

Abbildungen

8 farbige Abbildungen

Verlag

Egmont Manga

Seitenzahl

340

Maße (L/B/H)

21/14,9/2,7 cm

Gewicht

395 g

Auflage

1

Originaltitel

Daisy - 3.11 Joshikouseitachi No Sentaku

Übersetzt von

Yayoi Okada-Willmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7704-9162-9

Herstelleradresse

Egmont Manga
Ritterstr. 26
10969 Berlin
Deutschland
Email: vertrieb@egmont.de
Url: www.egmont.de
Telephone: +49 30 240080

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Höchst emotional

Bewertung am 14.01.2017

Bewertungsnummer: 286191

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Mit welchen Gefühlen lebten die Menschen danach weiter...? Welche Dinge sollten niemals in vergessenheit geraten?" Ein gefühlvolle Geschichte, die die Sorgen der Menschen in Fukushima greifbar macht. Ich war von Anfang an sehr gerührt von dem Manga und musste ein paar Tränen vergießen. Die Zeichnungen haben mir persönlich nicht so gut gefallen, aber das ändert nichts an den Gefühlen, die dieser Manga sehr gelungen transportiert. Außerdem hat mir gefallen, dass die Künstlerin mit Menschen aus Fukushima gesprochen hat, um den Manga authentischer gestalten zu können. Am Schluss sind noch farbige Seiten mit Informationen zu dem Unglück in Fukushima hinzugefügt, z.B. Statistiken u. ä. Da für jedes verkaufte Buch 1€ an Kinder in Fukushima geht, wird auch erwähnt, wo das gespendete Geld für die Betroffenen der Reaktorkatastrophe vor einigen Jahren genau hinkommt.

Höchst emotional

Bewertung am 14.01.2017
Bewertungsnummer: 286191
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Mit welchen Gefühlen lebten die Menschen danach weiter...? Welche Dinge sollten niemals in vergessenheit geraten?" Ein gefühlvolle Geschichte, die die Sorgen der Menschen in Fukushima greifbar macht. Ich war von Anfang an sehr gerührt von dem Manga und musste ein paar Tränen vergießen. Die Zeichnungen haben mir persönlich nicht so gut gefallen, aber das ändert nichts an den Gefühlen, die dieser Manga sehr gelungen transportiert. Außerdem hat mir gefallen, dass die Künstlerin mit Menschen aus Fukushima gesprochen hat, um den Manga authentischer gestalten zu können. Am Schluss sind noch farbige Seiten mit Informationen zu dem Unglück in Fukushima hinzugefügt, z.B. Statistiken u. ä. Da für jedes verkaufte Buch 1€ an Kinder in Fukushima geht, wird auch erwähnt, wo das gespendete Geld für die Betroffenen der Reaktorkatastrophe vor einigen Jahren genau hinkommt.

absolut berührend

Kerstin1975 aus Crailsheim am 20.04.2016

Bewertungsnummer: 949077

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Buchinhalt: Am 11. März 2011 verändern das Erdbeben, der Tsunami und die dadurch ausgelöste Havarie des Atomkraftwerks das Leben der Bewohner von Fukushima grundlegend. Tausende sterben, Zehntausende sind obdachlos. Fumi und ihre Freundinnen schließen einen Pakt: sie wollen sich nicht unterkriegen lassen. Doch dann ziehen zwei der Mädchen weg aus Fukushima und Fumis Leben und Zukunft liegt in Trümmern. Langsam aber sicher kristallisiert sich heraus: Fumi möchte um jeden Preis in Fukushima bleiben und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen… Persönlicher Eindruck: „Daisy aus Fukushima“ unterscheidet sich schon allein äußerlich von anderen Mangas. Das Buch ist ein Soloband, doppelt so dick und größer als herkömmliche Bücher dieses Genres. Und er enthält eine Geschichte, die berührt und zum Nachdenken anregt. Fumi als Hauptfigur ist nach dem Reaktorunglück nicht mehr unbeschwert. Die Menschen dürfen sich im Freien nicht mehr überall aufhalten, ein Regenschauer allein löst schon Panik aus und auch Lebensmittel der heimischen Bauern sind nicht mehr bedenkenlos essbar. Doch Fumi kämpft jeden Tag darum, wenigstens ein Stück Normalität aufrecht zu erhalten. Das Mädchen ist stark und das färbt auch auf ihre drei Freundinnen, mit denen sie eine Band gegründet hat, ab. Die Geschichte ist einfühlsam erzählt und man bekommt einen Eindruck, mit welchen Sorgen die Menschen in Fukushima zu tun haben. Erschreckend fand ich, als der Verlobte eines Mädchens die Beziehung beendet, weil er keine „verstrahlte Freundin“ haben möchte – oder auch der Selbstmord eines alten Mannes, nachdem sein Zuhause unbewohnbar geworden ist. Immer wieder kommt der Pakt ins Spiel, den die Mädchen schmieden. Egal, wohin es sie verschlagen sollte – einmal im Jahr wollen sie sich treffen, mit ihren Haarspangen, dem Zeichen ihrer Freundschaft. Und obwohl Fumi, aber auch Moe und Aya einen Traum haben, nämlich in Tokyo zur Uni zu gehen, fügt es sich, dass die Mädchen am Schluß alle beim Wiederaufbau ihrer Stadt helfen und in Fukushima bleiben wollen. Mit einfühlsamen Bildern, die die Katastrophe gut vermitteln, aber ohne Horror-Bilder vermittelt dieser nachdenklich Manga das Leben der einfachen Leute fernab von den Nachrichtenmeldungen, die um die Welt gingen. Der Zeichenstil ist toll und die gezeichneten Figuren individuell, mehrere Farbseiten mit Fakten und Zahlen zum Unglück runden das Buch am Ende ab. Absolut empfehlenswert – volle Punktzahl!

absolut berührend

Kerstin1975 aus Crailsheim am 20.04.2016
Bewertungsnummer: 949077
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Buchinhalt: Am 11. März 2011 verändern das Erdbeben, der Tsunami und die dadurch ausgelöste Havarie des Atomkraftwerks das Leben der Bewohner von Fukushima grundlegend. Tausende sterben, Zehntausende sind obdachlos. Fumi und ihre Freundinnen schließen einen Pakt: sie wollen sich nicht unterkriegen lassen. Doch dann ziehen zwei der Mädchen weg aus Fukushima und Fumis Leben und Zukunft liegt in Trümmern. Langsam aber sicher kristallisiert sich heraus: Fumi möchte um jeden Preis in Fukushima bleiben und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen… Persönlicher Eindruck: „Daisy aus Fukushima“ unterscheidet sich schon allein äußerlich von anderen Mangas. Das Buch ist ein Soloband, doppelt so dick und größer als herkömmliche Bücher dieses Genres. Und er enthält eine Geschichte, die berührt und zum Nachdenken anregt. Fumi als Hauptfigur ist nach dem Reaktorunglück nicht mehr unbeschwert. Die Menschen dürfen sich im Freien nicht mehr überall aufhalten, ein Regenschauer allein löst schon Panik aus und auch Lebensmittel der heimischen Bauern sind nicht mehr bedenkenlos essbar. Doch Fumi kämpft jeden Tag darum, wenigstens ein Stück Normalität aufrecht zu erhalten. Das Mädchen ist stark und das färbt auch auf ihre drei Freundinnen, mit denen sie eine Band gegründet hat, ab. Die Geschichte ist einfühlsam erzählt und man bekommt einen Eindruck, mit welchen Sorgen die Menschen in Fukushima zu tun haben. Erschreckend fand ich, als der Verlobte eines Mädchens die Beziehung beendet, weil er keine „verstrahlte Freundin“ haben möchte – oder auch der Selbstmord eines alten Mannes, nachdem sein Zuhause unbewohnbar geworden ist. Immer wieder kommt der Pakt ins Spiel, den die Mädchen schmieden. Egal, wohin es sie verschlagen sollte – einmal im Jahr wollen sie sich treffen, mit ihren Haarspangen, dem Zeichen ihrer Freundschaft. Und obwohl Fumi, aber auch Moe und Aya einen Traum haben, nämlich in Tokyo zur Uni zu gehen, fügt es sich, dass die Mädchen am Schluß alle beim Wiederaufbau ihrer Stadt helfen und in Fukushima bleiben wollen. Mit einfühlsamen Bildern, die die Katastrophe gut vermitteln, aber ohne Horror-Bilder vermittelt dieser nachdenklich Manga das Leben der einfachen Leute fernab von den Nachrichtenmeldungen, die um die Welt gingen. Der Zeichenstil ist toll und die gezeichneten Figuren individuell, mehrere Farbseiten mit Fakten und Zahlen zum Unglück runden das Buch am Ende ab. Absolut empfehlenswert – volle Punktzahl!

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Daisy aus Fukushima

von Reiko Momochi, Teruhiro Kobayashi, Darai Kusanagi, Tomoji Nobuta

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