Produktbild: Das antike Griechenland

Das antike Griechenland Eine neue Geschichte

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36,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.11.2016

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

559

Maße (L/B/H)

23,3/16,1/4 cm

Gewicht

984 g

Farbe

Mandarine / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2016

Originaltitel

The Rise and Fall of Classical Greece

Übersetzt von

Martin Bayer + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-94928-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.11.2016

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

559

Maße (L/B/H)

23,3/16,1/4 cm

Gewicht

984 g

Farbe

Mandarine / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2016

Originaltitel

The Rise and Fall of Classical Greece

Übersetzt von

  • Martin Bayer
  • Karin Schuler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-94928-5

Herstelleradresse

J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE
produktsicherheit@klett-cotta.de

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Aufstieg und Fall des antiken Griechenlands

Jennifer am 20.01.2017

Bewertungsnummer: 994157

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der amerikanische Althistoriker Josiah Ober hat ein umfangreiches Sachbuch über das antike Griechenland geschrieben. Der ein oder andere wird wohl gedacht haben: Bitte nicht noch ein Buch über diese Epoche der griechischen Geschichte (Bronzezeit bis Hellenismus). Aber Obers Ansatz ist kein populärwissenschaftlicher, sondern ein politisch-wirtschaftlicher. Mithilfe allerhand Tabellen und Statistiken zu den griechischen Poleis versucht der Autor einen Gesamtüberblick über die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse der damaligen Zeit zu schaffen. Letzterer ist aus Quellenmangel hingegen mit Vorsicht zu genießen. Ob die Vermögensverhältnisse der verschiedenen Bevölkerungsklassen oder der Ertrag der Landwirtschaft, Ober ist auf Vollständigkeit bedacht. Anfangs bedient er sich sogar evolutionsbiologischer Forschungen um Platons Bonmot "Wir sitzen wie Frösche/Ameisen um einen Teich" zu belegen. Danach wird die griechische Geschichte bis zur Diadochenzeit angeschnitten, wobei nur das Wesentliche in den Blick genommen wird. Insgesamt hatte Obers Buch stark thereotischen Charakter und ist daher vor allem für ein Fachpublikum geeignet. Für den studierten Altertumswissenschaftler gab es nicht allzu viel Neues zu entdecken. Die Ausführungen zur Wirtschaft und Politik hatten mehr einschläfernden als Neugier weckenden Charakter, was vor allem am klinisch sachlichen Ton lag. Auch die Wahl der eingestreuten Karten und Pläne fand ich unzureichend und die Auflösung bzw. Darstellung der Tabellen war fehlerhaft (d.h. oftmals abgeschnitten). FAZIT Ein solides Sachbuch, das für meinen Geschmack zu theoretisch ausgefallen ist und keine wirklich neuen Erkenntnisse zur Geschichte der griechischen Antike liefert.

Aufstieg und Fall des antiken Griechenlands

Jennifer am 20.01.2017
Bewertungsnummer: 994157
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der amerikanische Althistoriker Josiah Ober hat ein umfangreiches Sachbuch über das antike Griechenland geschrieben. Der ein oder andere wird wohl gedacht haben: Bitte nicht noch ein Buch über diese Epoche der griechischen Geschichte (Bronzezeit bis Hellenismus). Aber Obers Ansatz ist kein populärwissenschaftlicher, sondern ein politisch-wirtschaftlicher. Mithilfe allerhand Tabellen und Statistiken zu den griechischen Poleis versucht der Autor einen Gesamtüberblick über die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse der damaligen Zeit zu schaffen. Letzterer ist aus Quellenmangel hingegen mit Vorsicht zu genießen. Ob die Vermögensverhältnisse der verschiedenen Bevölkerungsklassen oder der Ertrag der Landwirtschaft, Ober ist auf Vollständigkeit bedacht. Anfangs bedient er sich sogar evolutionsbiologischer Forschungen um Platons Bonmot "Wir sitzen wie Frösche/Ameisen um einen Teich" zu belegen. Danach wird die griechische Geschichte bis zur Diadochenzeit angeschnitten, wobei nur das Wesentliche in den Blick genommen wird. Insgesamt hatte Obers Buch stark thereotischen Charakter und ist daher vor allem für ein Fachpublikum geeignet. Für den studierten Altertumswissenschaftler gab es nicht allzu viel Neues zu entdecken. Die Ausführungen zur Wirtschaft und Politik hatten mehr einschläfernden als Neugier weckenden Charakter, was vor allem am klinisch sachlichen Ton lag. Auch die Wahl der eingestreuten Karten und Pläne fand ich unzureichend und die Auflösung bzw. Darstellung der Tabellen war fehlerhaft (d.h. oftmals abgeschnitten). FAZIT Ein solides Sachbuch, das für meinen Geschmack zu theoretisch ausgefallen ist und keine wirklich neuen Erkenntnisse zur Geschichte der griechischen Antike liefert.

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