Produktbild: Deutsche Geschichte für junge Leser

Deutsche Geschichte für junge Leser

Aus der Reihe JF Edition
3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

12 - 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.04.2016

Illustriert von

Sascha Lunyakov

Verlag

Junge Freiheit Verlag GmbH & Co. Kg

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

30,2/21,4/2,5 cm

Gewicht

1178 g

Farbe

Lichtgrau / Tabak

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-929886-48-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

12 - 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.04.2016

Illustriert von

Sascha Lunyakov

Verlag

Junge Freiheit Verlag GmbH & Co. Kg

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

30,2/21,4/2,5 cm

Gewicht

1178 g

Farbe

Lichtgrau / Tabak

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-929886-48-1

Herstelleradresse

Junge Freiheit Verlag
Hohenzollerndamm 27 a
10713 Berlin
DE

Email: buchhaltung@jungefreiheit.de

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Achtung Geschichtsfälschung

Bewertung aus Münster am 25.04.2018

Bewertungsnummer: 1099837

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Titel täuscht, das Buch ist leider keine kindgrechte objektive Aufbereitung der Geschichte, sondern ein rechtes Propaganda-Buch von einem Anführer der Neurechten Bewegung, die die AFD uterstützt. Die Geschichte wird sehr verzerrt und einseitig dargestellt, wobei auch einige eindeutige Fehler und Falschinformationen eingebaut werden, um einen Neo-rechten Nationalismus zu propagieren.

Achtung Geschichtsfälschung

Bewertung aus Münster am 25.04.2018
Bewertungsnummer: 1099837
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Titel täuscht, das Buch ist leider keine kindgrechte objektive Aufbereitung der Geschichte, sondern ein rechtes Propaganda-Buch von einem Anführer der Neurechten Bewegung, die die AFD uterstützt. Die Geschichte wird sehr verzerrt und einseitig dargestellt, wobei auch einige eindeutige Fehler und Falschinformationen eingebaut werden, um einen Neo-rechten Nationalismus zu propagieren.

"Es liebt die Welt, das Strahlende zu schwärzen"

Bewertung aus Wien am 11.12.2015

Bewertungsnummer: 900057

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Es liebt die Welt, das Strahlende zu schwärzen und das Erhabene in den Staub zu ziehen“ (Friedrich von Schiller »Das Mädchen von Orleans«, Gedicht, 1801) Der JF-Gründer und Chefredakteur Dieter Stein schreibt in seinem Begleitbrief „Es gibt kein vergleichbares Werk im deutschen Buchhandel“, er selbst sei auf die Idee zu diesem Projekt gekommen, als er mit seinem Sohn das Hermannsdenkmal besuchte und dieser ihn zu fragen begann. Aus den Lehrplänen ist der positive Bezug zur eigenen Nation längst verschwunden, die ‚dekonstruierende’ (und damit deprimierende) Absicht überwiegt. Wenn man jungen Menschen aber einimpft, Teil eines verdammenswerten und schuldigen Kollektivs zu sein, muß man sich nicht wundern, wenn das Fach Geschichte zu den unbeliebtesten zählt. Das Bedürfnis nach Heldengeschichten ist aber ungebrochen – sei es der Herr der Ringe, sei es Game of Thrones. Auch die Eltern können diesen Wissensdurst oft nicht stillen, nicht zuletzt aufgrund mangelnder Literatur. Das Mittelalter, das alte Reich, die römisch-deutschen Kaiser – wer weiß noch davon und wo kann man sich informieren? Hier setzt Weißmanns Buch an, er ist selbst Gymnasialprofessor und schreibt eine „Geschichte unseres Volkes, jener besonderen Gruppe von Menschen, der wir angehören, durch unsere Vorfahren, unsere Sprache, die Art und Weise, wie wir leben und etwas als selbstverständlich empfinden.“ Den Blick weiten, ohne zu sehr zu werten. In 250 Seiten spannt er den Bogen von der Himmelscheibe von Nebra bis zur Zeit nach 1989 – in der gebotenen Kürze und mit gleichen Gewicht auf allen Epochen. Eine Befürchtung mag sich zu Anfang aufdrängen: nachdem gerade antiquarische Geschichtsbücher meist vom deutschen Dualismus geprägt sind und wechselseitig entweder den preußischen oder den österreichischen Anteil unterschlagen oder überhöhen hätte es ja sein können, dass der Autor mit seinem Hintergrund als Niedersachse und evangelischer Theologe hier ebenfalls einseitig bleibt – doch hier wird man glücklicherweise eines Besseren belehrt: Schon beim ersten Aufschlagen in der Mitte des Buches blickt dem Leser Rudolf von Habsburg entgegen, so wie er auf seiner Grabplatte im Dom zu Speyer verewigt ist, einige Seiten weitergeblättert und eine große, doppelseitige Illustration zeigt Ernst Rüdiger von Starhemberg, wie er 1683 die Verteidiger Wiens kommandiert. Maria Theresia findet ebenso ihre Würdigung wie der – so wörtlich - „tapfere Andreas Hofer“. Auch Prinz Eugen blickt uns mit Kürass und Degen entgegen. Für das Jahr 1919 wird festgestellt „dass die Österreicher Deutsche waren und sich als Deutsche empfanden“. Es gibt nur wenig Kritikpunkte. Auch wenn das Buch nicht – wie oben schon erwähnt – borussophil ist, und die positive Darstellung Martin Luthers noch angebracht sein mag, bei Jan Hus geht der Autor zu weit. Das Buch ist durchgehend farbig bebildert mit Aquarellen, welche eigens für das Buch geschaffen wurden. Für 12jährige Leser sicher das Richtige – wenn auch der kundige Betrachter einige Fehler entdecken kann. Die ersten zwei Auflagen mit insgesamt 7.000 Exemplaren waren innerhalb eines Monats vergriffen – der Verlag spricht schon jetzt von einem „Blockbuster-Buch“ und dem erfolgreichsten Projekt in der Verlagsgeschichte – Ende Oktober wurde die dritte Auflage mit 10.000 Exemplaren gedruckt. Weiterer Erfolg ist zu wünschen, vielleicht sogar in Form einer Fortsetzungsreihe, die sich einzelnen Epochen im Detail widmet, seien es die Freiheitskriege, sei es die 48er Revolution. Ein Buch, welches sowohl von der grundlegenden Idee als auch von der Umsetzung her empfehlenswert ist und dem man weitere Verbreitung nur wünschen kann – nicht zuletzt gehört es in jedes Kinderzimmer.

"Es liebt die Welt, das Strahlende zu schwärzen"

Bewertung aus Wien am 11.12.2015
Bewertungsnummer: 900057
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Es liebt die Welt, das Strahlende zu schwärzen und das Erhabene in den Staub zu ziehen“ (Friedrich von Schiller »Das Mädchen von Orleans«, Gedicht, 1801) Der JF-Gründer und Chefredakteur Dieter Stein schreibt in seinem Begleitbrief „Es gibt kein vergleichbares Werk im deutschen Buchhandel“, er selbst sei auf die Idee zu diesem Projekt gekommen, als er mit seinem Sohn das Hermannsdenkmal besuchte und dieser ihn zu fragen begann. Aus den Lehrplänen ist der positive Bezug zur eigenen Nation längst verschwunden, die ‚dekonstruierende’ (und damit deprimierende) Absicht überwiegt. Wenn man jungen Menschen aber einimpft, Teil eines verdammenswerten und schuldigen Kollektivs zu sein, muß man sich nicht wundern, wenn das Fach Geschichte zu den unbeliebtesten zählt. Das Bedürfnis nach Heldengeschichten ist aber ungebrochen – sei es der Herr der Ringe, sei es Game of Thrones. Auch die Eltern können diesen Wissensdurst oft nicht stillen, nicht zuletzt aufgrund mangelnder Literatur. Das Mittelalter, das alte Reich, die römisch-deutschen Kaiser – wer weiß noch davon und wo kann man sich informieren? Hier setzt Weißmanns Buch an, er ist selbst Gymnasialprofessor und schreibt eine „Geschichte unseres Volkes, jener besonderen Gruppe von Menschen, der wir angehören, durch unsere Vorfahren, unsere Sprache, die Art und Weise, wie wir leben und etwas als selbstverständlich empfinden.“ Den Blick weiten, ohne zu sehr zu werten. In 250 Seiten spannt er den Bogen von der Himmelscheibe von Nebra bis zur Zeit nach 1989 – in der gebotenen Kürze und mit gleichen Gewicht auf allen Epochen. Eine Befürchtung mag sich zu Anfang aufdrängen: nachdem gerade antiquarische Geschichtsbücher meist vom deutschen Dualismus geprägt sind und wechselseitig entweder den preußischen oder den österreichischen Anteil unterschlagen oder überhöhen hätte es ja sein können, dass der Autor mit seinem Hintergrund als Niedersachse und evangelischer Theologe hier ebenfalls einseitig bleibt – doch hier wird man glücklicherweise eines Besseren belehrt: Schon beim ersten Aufschlagen in der Mitte des Buches blickt dem Leser Rudolf von Habsburg entgegen, so wie er auf seiner Grabplatte im Dom zu Speyer verewigt ist, einige Seiten weitergeblättert und eine große, doppelseitige Illustration zeigt Ernst Rüdiger von Starhemberg, wie er 1683 die Verteidiger Wiens kommandiert. Maria Theresia findet ebenso ihre Würdigung wie der – so wörtlich - „tapfere Andreas Hofer“. Auch Prinz Eugen blickt uns mit Kürass und Degen entgegen. Für das Jahr 1919 wird festgestellt „dass die Österreicher Deutsche waren und sich als Deutsche empfanden“. Es gibt nur wenig Kritikpunkte. Auch wenn das Buch nicht – wie oben schon erwähnt – borussophil ist, und die positive Darstellung Martin Luthers noch angebracht sein mag, bei Jan Hus geht der Autor zu weit. Das Buch ist durchgehend farbig bebildert mit Aquarellen, welche eigens für das Buch geschaffen wurden. Für 12jährige Leser sicher das Richtige – wenn auch der kundige Betrachter einige Fehler entdecken kann. Die ersten zwei Auflagen mit insgesamt 7.000 Exemplaren waren innerhalb eines Monats vergriffen – der Verlag spricht schon jetzt von einem „Blockbuster-Buch“ und dem erfolgreichsten Projekt in der Verlagsgeschichte – Ende Oktober wurde die dritte Auflage mit 10.000 Exemplaren gedruckt. Weiterer Erfolg ist zu wünschen, vielleicht sogar in Form einer Fortsetzungsreihe, die sich einzelnen Epochen im Detail widmet, seien es die Freiheitskriege, sei es die 48er Revolution. Ein Buch, welches sowohl von der grundlegenden Idee als auch von der Umsetzung her empfehlenswert ist und dem man weitere Verbreitung nur wünschen kann – nicht zuletzt gehört es in jedes Kinderzimmer.

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Deutsche Geschichte für junge Leser

von Karlheinz Weissmann

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