Als Italien 1915 Österreich-Ungarn den Krieg erklärt, will auch die 16-jährige Viktoria Savs kämpfen. Sie wäre von Kind an wohl lieber ein Junge gewesen. Mit einer Sondergenehmigung wird sie Offiziersdiener an der Drei-Zinnen-Front. Im Mai 1917 reißt ihr ein Felsblock den rechten Fuß ab, von der k.u.k.-Propaganda wird sie zum "Heldenmädchen" stilisiert - und nach Kriegsende vergessen.
Sie gerät in den Dunstkreis der Nazis - weil man ihr nicht einmal die angeblich kaputte Prothese ersetzt, schenkt ihr 1934 der "Führer" eine neue. 1933 wird sie Mitglied der österreichischen NSDAP und 1938 Angestellte der Wehrmacht. Endlich darf sie wieder mit Männern Kriegsdienst leisten! Anfang 1942 geht sie ins besetzte Belgrad und tritt den härtesten Männern von allen an die Seite - den "Herrenmenschen" der SS ...
Sensationelles Bildmaterial ergänzt diese Lebensgeschichte, die auf schaurige Weise zeigt, wie aus Mut und Patriotismus Hass und Fanatismus werden können.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Gertie G.
aus Wien
5/5
28.09.2015
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine außergewöhnliche Bio einer widersprüchlichen Person
Frank Gerbert, Geograf, Buchautor, Germanist und Journalist betritt mit seinem Buch über Viktoria Savs um im militärischen Jargon zu bleiben schwieriges Terrain.
Viktoria, 1899 in geboren, ist älteste Tochter des Peter Savs. Der heiß ersehnte Sohn bleibt dem Vater zeitlebens versagt. Die Eltern trennen sich 1904 und Peter Savs zieht an den Gardasee, damals Teil der Donaumonarchie. Es gibt zwar bald eine neue Frau in der Familie, aber sie wird eher als Wirtschafterin denn als Mutter oder Ehefrau geschildert.
War das einer der Gründe, warum sich Viktoria als Mann ausgab? Oder steckte sie vielmehr im falschen Körper?
Folgen wir den Tatsachen: 1915 tritt sie in Männerkleidung ihren Dienst als Maultierführerin in das Standschützenbataillon Meran der k. und k. Monarchie an.
Ob es ihr wirklich gelungen ist, ihr Geschlecht zu verbergen? Möglicherweise zu Beginn. Doch das soldatische Zusammenleben auf engstem Raum, mitten an der Front lässt wenig Privatsphäre. Der Autor hat hier berechtigte Zweifel.
Zu dem Zeitpunkt als sie sich den Fotografen in den Dolomiten stellt, ist Österreich-Ungarn bereits militärisch angeschlagen, die (Zivil)Bevölkerung hungert und die anfängliche Kriegsbegeisterung ist der Ernüchterung gewichen. Das k. und k. Kriegsministerium muss daher auf außergewöhnliche Maßnahmen zurückgreifen. Was könnte da besser in das Konzept passen als eine junge Frau, die als Patriotin ihre Heimat mit der Waffe verteidigt? Eben!
Der Autor begibt sich auf Spurensuche. Leider sind echte, authentische Quellen sowie Zeitzeugen rar. Eine besondere Schwierigkeit stellt die Heroisierung Viktorias durch die NS-Propaganda dar. Es ist nicht immer möglich zwischen Wahrheit, Halbwahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden.
Die Rolle der NS-Propaganda wird gut recherchiert und durch verschiedene Zeitungsausschnitte belegt. Nicht nur Viktoria wird von den Nazis vereinnahmt. Sie teilt diese zweifelhafte Ehre mit einigen anderen Frauen und Männern. z. B. mit ihrer Zeitgenossin Stephanie Holleinstein, die sich als Stephan Hollenstein ausgegeben hat und bei den Vorarlberger Standschützen als Soldatin diente. Ihre Kameraden kennen ihr wahres Geschlecht. Sie wird, nachdem die ihre Vorgesetzten davon Kenntnis erlangen, sofort nach Hause geschickt. Auch sie spielt später in der NS-Zeit eine unrühmliche Rolle. Sie wird obwohl ihre expressionistischen Bilder eigentlich dem Regime widersprechen, als Heldin hochstilisiert und als Kunstexpertin gehandelt.
Selbst der Cheruskerfürst Arminius, der 9 n. Chr. Varus und seine Truppen im Teutoburger besiegte, muss für die
NS-Politik herhalten. Als Hermann, der Cherusker wird er in die Annalen der Nazis eingehen.
Auch Eleonore Prochaska (1785-1813) und Friederike Auguste Krüger (1789-1848), die während der Befreiungskriege gegen Napoleon in der kämpfenden Truppe ihren Mann gestellt hatten, ereilte dieses Schicksal. In einigen Artikel und Büchern wurden sie in den 1940er Jahren zu Heldinnen hochgejubelt. Hier sind die Fakten leichter zu recherchieren und zu überprüfen, weil Tagebücher und Aufzeichnungen erhalten sind. Die Schicksale der beiden weichen jedoch von dem Viktorias ab: Eleonore stirbt an einer Verwundung und Friederike Krüger heiratet und bekommt vier Kinder. Beide stellen ihre Weiblichkeit nicht in Frage.
Der Umgang des (heutigen) Österreichischen Bundesheeres mit Viktorias Kriegseinsatz scheint ebenfalls ambivalent:
Die Heeresunteroffiziersakademie (HUAk) des Österreichische Bundesheeres verlieh seinen Absolventen des Jahrganges 1999 das Lehrgangsabzeichen "Viktoria Savs".
Ich finde das Buch trotz der mageren Quellenlage sehr informativ. Ein Sachbuch, das mit vielen Fotos und Zitaten die widersprüchliche Persönlichkeit der Viktoria Sauvs in widersprüchlicher Zeit beleuchtet. Es ist gut zu lesen.
Der eine oder andere Leser wird eventuell Abkürzungen, Geschehnisse etc. woanders nachlesen müssen. Ein Glossar bzw. eine Zeittafel wäre eventuell hilfreich.
Der Titel Die Kriege der Viktoria Savs implizieren nicht nur die beiden Weltkriege sondern auch die persönliche Kriege der Viktoria: Kampf um Anerkennung, Kampf um das Anderseindürfen, der Kampf der sexuellen Orientierung.
Ich kann mich der Meinung des Autors anschließen, dass Viktoria in zweifacher Hinsicht auch Opfer gewesen ist.
Vorrangig Opfer ihres eigenen Ichs und später Opfer sowohl der k. und k. Kriegsführung als auch der NS-Propaganda.
Nicht entschuldigen lässt sich ihre aktive Mittäterschaft. Sie scheint sich den rechten Machthaber regelrecht angedient zu haben. Dass sie später Reue gezeigt dafür hätte, ist nicht bekannt.
Zsadista
4/5
19.01.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Rezension zu "Die Kriege der Viktoria Savs"
Der Autor Frank Gerbert versucht in seinem Buch den Werdegang der Viktoria Savs zu rekonstruieren.
Anhand von Bildern, Zeitungsausschnitten und Gesprächen mit Leuten die noch leben und Viktoria kannten, entsteht langsam ein Bild über eine Frau, die sehr gespalten erscheint.
Viktoria wächst in den Wirren des ersten Weltkrieges auf. Sie verliert früh ihre Mutter und hat nur noch den Vater und die Geschwister. Als der Vater dann an die Front gerufen wird, setzt sie alles in Gang um ebenfalls an den Fronten zu kämpfen. Dies ist sehr ungewöhnlich, da Frauen im ausführenden Krieg nichts zu suchen haben.
Der Autor versucht hier die Wahrheiten hinter den Hinterlassenschaften zu finden.
Das Buch ist eigentlich sehr sachlich verfasst und hinterfragt jede Information, die über Viktoria an die Öffentlichkeit drang. Das Buch lässt sich sehr gut und flott lesen. Der Inhalt und die Gedankengänge von Herrn Gerbert sind sehr interessant. Der Schreibstil ist verständlich und lässt soweit keine Fragen offen.
Am Ende des Buches muss ich jedoch einen Punkt anführen. Die Geschichte der Viktoria Savs im 2. Weltkrieg wurde nur erleuchtet unter dem Punkt, dass sie alles so wollte. Mir kamen jedoch auch der Punkt in den Sinn, dass man zu der Zeit, gar keine andere Möglichkeit hatte, als den Vorschriften zu folgen oder in einem Lager zu enden. Also kann ich, für mich persönlich, nicht so über die Taten der Viktoria im 2. Weltkrieg urteilen wie es der Autor tat.
Igelmanu66
aus Mülheim
4/5
19.01.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Für vorzügliche Dienstleistung vor dem Feinde
»Für vorzügliche Dienstleistung vor dem Feinde. Viktoria Savs stand seit dem 1. Dez. 1916 als Ordonnanz des KA. Kommandos Zinnen in Verwendung und hat ihren Dienst stets mit grösstem Eifer und Arbeitsfreude versehen. Sie meldete sich immer wieder freiwillig zum Postendienst, zu Patrouillengängen und wollte auch an der Erstürmung des Sextensteins aktiv teilnehmen. Obgleich ihren Bitten mit Rücksicht auf ihre Zuteilung als Arbeiterin nicht entsprochen wurde, hatte sie bei Artilleriebeschießungen des Zinnenplateaus und bei Frontbegehungen im Infanterie-Feuer oft Gelegenheit, ihren für ein Weib ganz ungewöhnlichen Mut zu beweisen. Bei der Sextenstein-Aktion am 21./22. April 1917 hat sie ohne Befehl die italienischen Gefangenen im schweren Artilleriefeuer eskortiert. Ihr frisches Wesen, ihr ideal-patriotischer Geist, ihr steter Diensteifer und ihre bewundernswerte Unerschrockenheit bot für die Mannschaft immer ein gutes und sichtlich eindrucksvolles Beispiel. Als ihr am 27. Mai 1917 durch einen Felssturz der rechte Fuss abgerissen wurde, gab sie durch ihr stummes Ertragen der heftigen Schmerzen und durch ihre naive Klage nun kann ich nicht mehr an die Bergfront gehen einen Beweis ihrer Seelenstärke, der auf die ganze Mannschaft erschütternd und erhebend wirkte.«
Das einleitende Zitat stammt aus dem Belohnungsantrag zur Verleihung der Silbernen Tapferkeitsmedaille an Viktoria Savs. Im Laufe ihres Lebens kamen noch diverse weitere Auszeichnungen hinzu, mit denen sie sich stolz und gerne zeigte.
Wer war diese Frau, die im 1. Weltkrieg unbedingt für ihr Land kämpfen wollte? Zu einer Zeit, in der der Aufgabenbereich einer Frau sich gemeinhin auf typisch weibliche Tätigkeiten zu beschränken hatte? Wer war diese Frau, die im Jahr 1938 dann nicht nur der NSDAP beitrat, sondern auch in den Dienst der Wehrmacht trat?
Der Autor Frank Gerbert hat mit der Sammlung von Fakten, Berichten, Fotos und Zeugenaussagen rund um das Leben der Viktoria Savs eine regelrechte Detektivarbeit betrieben. Das Ergebnis lässt sich sehen! Chronologisch arbeitet er sich vor, präsentiert für beinahe jeden Zeitraum in Viktorias Leben belegbare Fakten, die er mit Berichten aus unterschiedlichen Quellen ergänzt. Recht häufig ergeben sich dabei widersprüchliche Angaben, die verdeutlichen, dass die Frage nach der Wahrheit hier keine einfache ist. Die Akribie, mit der der Autor sich um Vollständigkeit bemüht, hat mich wirklich beeindruckt!
Die Ergebnisse sind nicht nur hochinteressant zu lesen, sondern reizen zum Nachdenken über Viktorias Antrieb, ihre Einstellung, ihre Motivation. Manche Fragen lassen sich auch nach Auswertung aller Indizien nicht abschließend beantworten, man kann sich nur, genau wie der Autor es auch tut, eine Meinung bilden. War sie ein Transgender? Gefangen im falschen Körper? Versuchte sie vielleicht nur, ihrem eigenen Gefühl entsprechend zu leben und später, in der Nazizeit zu überleben? Wollte sie womöglich für die Gleichberechtigung der Frau eintreten? Oder war sie eine überzeugte Anhängerin des NS-Regimes? War sie nicht nur eine Mitläuferin sondern eine aktive Nationalsozialistin?
»Dieses Buch ist ein Versuch, trotz schwieriger Quellenlage das Bild einer ungewöhnlichen Frau zu zeichnen, eines ebenso faszinierenden wie abstoßenden politisch-psychologischen Unikums.«
Eine Erkenntnis drängt sich auf: Viktoria wurde ganz nach Bedarf für politische Zwecke eingesetzt. War sie sich dessen bewusst? Fühlte sie sich vielleicht ausgenutzt oder störte es sie nicht? Genoss sie es, immer wieder in Zeitungsberichten aufzutauchen? Gefiel sie sich besser auf Fotos, die sie in Uniform zeigten oder auf den späteren Aufnahmen in gefälligerer weiblicher Kleidung?
Rund um Viktorias Schicksal herum gibt der Autor jeweils einen Abriss der geschichtlichen und politischen Situation. Ich habe dabei das ein oder andere erfahren, von dem ich zuvor noch nicht gehört hatte. Mein Punktabzug resultiert daraus, dass ich es passender empfunden hätte, wenn der Autor seine persönliche Wertung auf das Schlusskapitel beschränkt hätte. Ein Satz wie beispielsweise »Genug jetzt des braunen Schleims!« ist zwar für mein Empfinden eine absolut zutreffende Beschreibung eines in dem Fall zitierten Artikels aus einem Naziblatt, unterbricht aber unangenehm den ansonsten gründlichen Bericht.
Fazit: Akribisch recherchierter Bericht über eine hochinteressante Frau. Viele Infos und viel Stoff zum Nachdenken.
Igelmanu
aus Mülheim
4/5
25.09.2015
Buch (Gebundene Ausgabe)
»Für vorzügliche Dienstleistun…
»Für vorzügliche Dienstleistung vor dem Feinde. Viktoria Savs stand seit dem 1. Dez. 1916 als Ordonnanz des KA. Kommandos „Zinnen“ in Verwendung und hat ihren Dienst stets mit grösstem Eifer und Arbeitsfreude versehen. Sie meldete sich immer wieder freiwillig ... und wollte auch an der Erstürmung des Sextensteins aktiv teilnehmen. Obgleich ihren Bitten ... nicht entsprochen wurde, hatte sie bei Artilleriebeschießungen des Zinnenplateaus und bei Frontbegehungen im Infanterie-Feuer oft Gelegenheit, ihren für ein Weib ganz ungewöhnlichen Mut zu beweisen. Bei der Sextenstein-Aktion am 21./22. April 1917 hat sie ohne Befehl die italienischen Gefangenen im schweren Artilleriefeuer eskortiert. Ihr frisches Wesen, ihr ideal-patriotischer Geist, ihr steter Diensteifer und ihre bewundernswerte Unerschrockenheit bot für die Mannschaft immer ein gutes und sichtlich eindrucksvolles Beispiel. Als ihr am 27. Mai 1917 durch einen Felssturz der rechte Fuss abgerissen wurde, gab sie durch ihr stummes Ertragen der heftigen Schmerzen und durch ihre naive Klage „nun kann ich nicht mehr an die Bergfront gehen“ einen Beweis ihrer Seelenstärke, der auf die ganze Mannschaft erschütternd und erhebend wirkte.« Das einleitende Zitat stammt aus dem Belohnungsantrag zur Verleihung der Silbernen Tapferkeitsmedaille an Viktoria Savs. Im Laufe ihres Lebens kamen noch diverse weitere Auszeichnungen hinzu, mit denen sie sich stolz und gerne zeigte. Wer war diese Frau, die im 1. Weltkrieg unbedingt für ihr Land kämpfen wollte? Zu einer Zeit, in der der Aufgabenbereich einer Frau sich gemeinhin auf typisch „weibliche“ Tätigkeiten zu beschränken hatte? Wer war diese Frau, die im Jahr 1938 dann nicht nur der NSDAP beitrat, sondern auch in den Dienst der Wehrmacht trat? Der Autor Frank Gerbert hat mit der Sammlung von Fakten, Berichten, Fotos und Zeugenaussagen rund um das Leben der Viktoria Savs eine regelrechte Detektivarbeit betrieben. Das Ergebnis lässt sich sehen! Chronologisch arbeitet er sich vor, präsentiert für beinahe jeden Zeitraum in Viktorias Leben belegbare Fakten, die er mit Berichten aus unterschiedlichen Quellen ergänzt. Recht häufig ergeben sich dabei widersprüchliche Angaben, die verdeutlichen, dass die Frage nach der Wahrheit hier keine einfache ist. Die Akribie, mit der der Autor sich um Vollständigkeit bemüht, hat mich wirklich beeindruckt! Die Ergebnisse sind nicht nur hochinteressant zu lesen, sondern reizen zum Nachdenken über Viktorias Antrieb, ihre Einstellung, ihre Motivation. Manche Fragen lassen sich auch nach Auswertung aller Indizien nicht abschließend beantworten, man kann sich nur, genau wie der Autor es auch tut, eine Meinung bilden. War sie ein Transgender? Gefangen im „falschen“ Körper? Versuchte sie vielleicht nur, ihrem eigenen Gefühl entsprechend zu leben – und später, in der Nazizeit zu überleben? Wollte sie womöglich für die Gleichberechtigung der Frau eintreten? Oder war sie eine überzeugte Anhängerin des NS-Regimes? War sie nicht nur eine Mitläuferin sondern eine aktive Nationalsozialistin? Eine Erkenntnis drängt sich auf: Viktoria wurde – ganz nach Bedarf – für politische Zwecke eingesetzt. War sie sich dessen bewusst? Fühlte sie sich vielleicht ausgenutzt oder störte es sie nicht? Genoss sie es, immer wieder in Zeitungsberichten aufzutauchen? Rund um Viktorias Schicksal herum gibt der Autor jeweils einen Abriss der geschichtlichen und politischen Situation. Ich habe dabei das ein oder andere erfahren, von dem ich zuvor noch nicht gehört hatte. Mein Punktabzug resultiert daraus, dass ich es passender empfunden hätte, wenn der Autor seine persönliche Wertung auf das Schlusskapitel beschränkt hätte. Ein Satz wie beispielsweise »Genug jetzt des braunen Schleims!« ist zwar für mein Empfinden eine absolut zutreffende Beschreibung eines – in dem Fall – zitierten Artikels aus einem Naziblatt, unterbricht aber unangenehm den ansonsten gründlichen Bericht.
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