Joschi ist eigentlich Clochard, irgendwo zwischen Karl Marx und verlottertem Mönch, Jakob ein quirliger Fernsehmann, Uli ein alternativer Aussteiger und Linda, die Schwester, ist auch im Privatleben eine Macherin. Ihren Vater haben die vier kaum noch gesehen, seit der sein Testament dem "Schwein" übergeben hat und sich von der "ungarischen Hure" pflegen lässt. Jetzt ist er tot. Morgen früh wird das Testament eröffnet. Bis dahin muss das Erbe verteilt sein. Keiner verlässt das Haus. Karl-Heinz Ott erzählt brillant und mit großer Komik von dem, was eine Familie zusammenhält - und was sie auseinanderreißt. Verwandt fühlt sich keiner mehr, bis nach einer langen Nacht der Augenblick der Wahrheit kommt.
Kundinnen und Kunden meinen
2.0/5.0
buchwürmchen
aus reutlingen
2/5
21.06.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was vielversprechend auf den…
Was vielversprechend auf den ersten 50 Seiten begann, flaute ab da nur noch ab. Ein erstklassiges Thema, keinesfalls neu doch Neugier erweckend. Der Autor gestaltet jedoch leider aus der Idee keinen interessanten Plot, die Dialoge sind ermüdend und absolut nicht überzeugend, die armen Charaktere flach und grau und ich hatte zu keiner Zeit die Möglichkeit ihnen irgendwie näher zu kommen, auch verstand ich nicht woher die geballte Wut der Kinder kommt, denn das klärt der Autor auch nicht richtig auf. Und zu guter Letzt passt sich das Ende dem ganzen auch noch an: unstimmig und unglaubwürdig. Wirklich schade, denn ich habe mir aufgrund der guten Rezessionen und Empfehlungen viel mehr erhofft.
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