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Verderben Die Macht der Mörder

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2015

Verlag

Heyne

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3 cm

Gewicht

481 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-19443-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2015

Verlag

Heyne

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3 cm

Gewicht

481 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-19443-4

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Interessante Einblicke in…

Eva Fl. aus Franken am 10.04.2022

Bewertungsnummer: 2766930

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Interessante Einblicke in echte Mordfälle Josef Wilfling ist als Kommissar in der Münchner Mordkommission tätig gewesen. In diesem Buch schildert er nun, warum nicht mit jeder Auflösung eines Mordfalls der Fall auch wirklich abgeschlossen ist, denn manche Tat verfolgt die Angehörigen des Opfers auch weiterhin noch oder andere Mörder kommen gar aufgrund der Indizien frei. Schon eine Weile stand dieses Buch nun im Bücherregal und wollte gelesen werden. Ich bin der Meinung, dass ich von Josef Wilfling auch schon mal ein Buch („Abgründe“) gelesen habe, generell habe ich definitiv mal von ihm gehört. Sein Schreibstil hat mir gut gefallen. Er schreibt einerseits sachlich und klar, was aber andererseits dennoch viel von dem Preis gibt, wie er die Ermittlungen erlebt hat, wie der Täter wohl war, was man eben anhand von Rekonstruktionen so gut herausgefunden hat. Für mich war der Stil sehr angenehm zu lesen, gut verständlich, unterhaltsam – aber natürlich auch sehr tief einblickend, ehrlich und heftig. Man sollte sich vorm Lesen sicher sein, dass dies nichts für schwache Gemüter ist. Die Mordfälle, die im Buch vorkommen, sind teilweise sehr heftig. Mir waren nicht alle davon bekannt, vom ein oder anderen hatte ich schon mal gehört, bei anderen war ich auch vom Ausgang durchaus überrascht. Für mich also auch eine wirklich spannende Lektüre. Man sollte sich bei diesem Buch allerdings vorab bewusst sein, dass hier noch nicht immer großartig mit DNA-Material etc. gearbeitet werden konnte, da es diese tolle Möglichkeit eben noch nicht so lange gibt. Für mich war es eine sehr spannende, unterhaltsame Lektüre, die aber auch durchaus heftig, ja brutal, schockierend, war. Es ist schon krass, wie eiskalt manche Menschen sind, wie bekannte Personen für andere Menschen einstehen können, eben wie manche Menschen ticken. Wer Interesse an solchen echten Mordfällen hat, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen, von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen.

Interessante Einblicke in…

Eva Fl. aus Franken am 10.04.2022
Bewertungsnummer: 2766930
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Interessante Einblicke in echte Mordfälle Josef Wilfling ist als Kommissar in der Münchner Mordkommission tätig gewesen. In diesem Buch schildert er nun, warum nicht mit jeder Auflösung eines Mordfalls der Fall auch wirklich abgeschlossen ist, denn manche Tat verfolgt die Angehörigen des Opfers auch weiterhin noch oder andere Mörder kommen gar aufgrund der Indizien frei. Schon eine Weile stand dieses Buch nun im Bücherregal und wollte gelesen werden. Ich bin der Meinung, dass ich von Josef Wilfling auch schon mal ein Buch („Abgründe“) gelesen habe, generell habe ich definitiv mal von ihm gehört. Sein Schreibstil hat mir gut gefallen. Er schreibt einerseits sachlich und klar, was aber andererseits dennoch viel von dem Preis gibt, wie er die Ermittlungen erlebt hat, wie der Täter wohl war, was man eben anhand von Rekonstruktionen so gut herausgefunden hat. Für mich war der Stil sehr angenehm zu lesen, gut verständlich, unterhaltsam – aber natürlich auch sehr tief einblickend, ehrlich und heftig. Man sollte sich vorm Lesen sicher sein, dass dies nichts für schwache Gemüter ist. Die Mordfälle, die im Buch vorkommen, sind teilweise sehr heftig. Mir waren nicht alle davon bekannt, vom ein oder anderen hatte ich schon mal gehört, bei anderen war ich auch vom Ausgang durchaus überrascht. Für mich also auch eine wirklich spannende Lektüre. Man sollte sich bei diesem Buch allerdings vorab bewusst sein, dass hier noch nicht immer großartig mit DNA-Material etc. gearbeitet werden konnte, da es diese tolle Möglichkeit eben noch nicht so lange gibt. Für mich war es eine sehr spannende, unterhaltsame Lektüre, die aber auch durchaus heftig, ja brutal, schockierend, war. Es ist schon krass, wie eiskalt manche Menschen sind, wie bekannte Personen für andere Menschen einstehen können, eben wie manche Menschen ticken. Wer Interesse an solchen echten Mordfällen hat, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen, von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen.

VERDERBEN - Josef Wilflings spannender Report über die Macht der Mörder

j.h. aus Berlin am 17.11.2015

Bewertungsnummer: 897788

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt zahlreiche Kriminalromane, die Angst machen - wobei gerade dieser Gänsehautfaktor vielfach ihren Unterhaltungswert ausmacht. Und häufig müssen sich Autoren den nicht ganz ungerechtfertigten Vorwurf des "Ideenlieferanten" gefallen lassen. Zugleich hat der Leser - sind die Taten auch gelegentlich von echten Fällen inspiriert - die beruhigende Gewissheit, dass auch noch so grauenhafte Morde der Fiktion des Autors entstammen. Ganz anders sieht es nun bei den Mordfällen des Josef Wilfling (*1947) aus, die leider alle echt sind. Mit teils sehr detaillierten Tat- und Tatortschilderungen beschwört der pensionierte Kommissar der Münchner Mordkommission eine beunruhigende Atmosphäre des Grauens, die sich angesichts der mitunter inadäquaten Strafmaße deutlich ausweitet. Es ist die Tragik des Rechtsstaates, dass er den Täter häufig besser schützt als seine Opfer. Und welche Mutter soll verstehen, dass der Mörder ihres Kindes plötzlich schuldunfähig sein soll? Josef Wilfling teilt dieses Unbehagen durchaus und berichtet von mehreren Fällen, in denen er aus eben diesem Gefühl heraus bei Vernehmungen die Contenance verlor. "Die Macht der Mörder" ist der Untertitel von Josef Wilflings drittem Buch mit authentischen Mordfällen aus seiner Laufbahn. Er meint damit jene Macht, mit denen der Mörder das Leben zahlreicher Angehöriger - selbst seiner eignen - zerstört. "Wenn ein Menschenleben durch die Hand eines Mörders ausgelöscht wird, reißt dieser mit seiner Tat immer das Leben anderer mit ins Verderben. In erster Linie das der Opferfamilie, aber auch das seiner eigenen Angehörigen. ... Dieser unheimlichen Macht der Täter steht die Ohnmacht der Opfer gegenüber. In den meisten Fällen ahnen sie nicht, welches Unheil sich da hinter ihrem Rücken zusammenbraut. Hinterher wird für diese Menschen, egal ob direkt oder indirekt betroffen, nichts mehr so sein, wie es einmal war." (S. 7) Insgesamt acht Fälle stellt Wilfling vor, die programmatisch mit "Der Sadist", "Der Narzisst" oder "Der Widerling" überschrieben sind und absolut unterschiedliche Tätertypologien zeigen. Am erschütterndsten ist dabei wohl "Der Biedermann" - ein Serienmörder (genaue Opferzahl unbekannt), der letztendlich bei seinen weiblichen Opfern die Schuld suchte und wohl auch selbst daran glaubte. Die persönlichen Erinnerungen dieses Mörders sind in den Bericht als Zitate eingearbeitet und bieten ein wahrhaftes Zeugnis des Grauens. In zwei Essays schreibt Wilfling über Opfer und die Bedeutung von Lügen. Das Buch aus dem HEYNE-VERLAG ist Anhängern von True Crime uneingeschränkt zu empfehlen.

VERDERBEN - Josef Wilflings spannender Report über die Macht der Mörder

j.h. aus Berlin am 17.11.2015
Bewertungsnummer: 897788
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt zahlreiche Kriminalromane, die Angst machen - wobei gerade dieser Gänsehautfaktor vielfach ihren Unterhaltungswert ausmacht. Und häufig müssen sich Autoren den nicht ganz ungerechtfertigten Vorwurf des "Ideenlieferanten" gefallen lassen. Zugleich hat der Leser - sind die Taten auch gelegentlich von echten Fällen inspiriert - die beruhigende Gewissheit, dass auch noch so grauenhafte Morde der Fiktion des Autors entstammen. Ganz anders sieht es nun bei den Mordfällen des Josef Wilfling (*1947) aus, die leider alle echt sind. Mit teils sehr detaillierten Tat- und Tatortschilderungen beschwört der pensionierte Kommissar der Münchner Mordkommission eine beunruhigende Atmosphäre des Grauens, die sich angesichts der mitunter inadäquaten Strafmaße deutlich ausweitet. Es ist die Tragik des Rechtsstaates, dass er den Täter häufig besser schützt als seine Opfer. Und welche Mutter soll verstehen, dass der Mörder ihres Kindes plötzlich schuldunfähig sein soll? Josef Wilfling teilt dieses Unbehagen durchaus und berichtet von mehreren Fällen, in denen er aus eben diesem Gefühl heraus bei Vernehmungen die Contenance verlor. "Die Macht der Mörder" ist der Untertitel von Josef Wilflings drittem Buch mit authentischen Mordfällen aus seiner Laufbahn. Er meint damit jene Macht, mit denen der Mörder das Leben zahlreicher Angehöriger - selbst seiner eignen - zerstört. "Wenn ein Menschenleben durch die Hand eines Mörders ausgelöscht wird, reißt dieser mit seiner Tat immer das Leben anderer mit ins Verderben. In erster Linie das der Opferfamilie, aber auch das seiner eigenen Angehörigen. ... Dieser unheimlichen Macht der Täter steht die Ohnmacht der Opfer gegenüber. In den meisten Fällen ahnen sie nicht, welches Unheil sich da hinter ihrem Rücken zusammenbraut. Hinterher wird für diese Menschen, egal ob direkt oder indirekt betroffen, nichts mehr so sein, wie es einmal war." (S. 7) Insgesamt acht Fälle stellt Wilfling vor, die programmatisch mit "Der Sadist", "Der Narzisst" oder "Der Widerling" überschrieben sind und absolut unterschiedliche Tätertypologien zeigen. Am erschütterndsten ist dabei wohl "Der Biedermann" - ein Serienmörder (genaue Opferzahl unbekannt), der letztendlich bei seinen weiblichen Opfern die Schuld suchte und wohl auch selbst daran glaubte. Die persönlichen Erinnerungen dieses Mörders sind in den Bericht als Zitate eingearbeitet und bieten ein wahrhaftes Zeugnis des Grauens. In zwei Essays schreibt Wilfling über Opfer und die Bedeutung von Lügen. Das Buch aus dem HEYNE-VERLAG ist Anhängern von True Crime uneingeschränkt zu empfehlen.

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