Integriertes Hochwassermanagement. Risikovermeidung durch Raumplanung
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.07.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
55 (Printausgabe)
Dateigröße
3806 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668018433
Dass diese jedoch nicht nur positiven Einfluss auf Siedlungen haben können, zeigen historische sowie aktuelle Hochwasserereignisse. Berichte über Ausmaß und Schäden deuten immer wieder darauf hin, wie wichtig und aktuell die Auseinandersetzung mit dem Thema Hochwasser ist. In Österreich wurde die Problematik vor allem durch die verheerenden Hochwässer in den Jahren 2002 und 2005 bewusst.
Um Hochwässer beschreiben und verstehen zu können, ist es wichtig einige wesentliche Faktoren, die bei Hochwasserereignissen zusammen spielen, zu nennen. Neben klimatischen oder geologischen Faktoren sind vor allem aktuelle räumliche Entwicklungen für das Entstehen von Hochwasserrisiken verantwortlich:
Steigender Bodenverbrauch, der durch Bevölkerungswachstum und wirtschaftlichen Entwicklungsdruck entsteht, führt in Kombination mit restriktiven naturräumliche Gegebenheiten zu beengten Räumen. Vor allem Geminden in alpinen Tallagen und Flusslandschaften haben Schwierigkeiten, Flächen für intensive und vielfältige Nutzungen bereit zu stellen. In Österreich sind beispielsweise 39% der Fläche für den Dauersiedlungsbereich geeignet, in Salzburg liegt der Wert lediglich bei 20 % des Bundeslandgebiets. Die Folge davon sind oft Siedlungsgrenzen, welche in Hochwasserbereiche ausufern.
Tritt Hochwasser aus dem Flussbett aus, entstehen Schäden erst wenn das Hochwasser auf etwas zu Schädigendes trifft. Erst durch die Interaktion von Gefährdung und Verletzbarkeit (Vulnerabilität) entsteht das Hochwasserrisiko. In Europa stieg in den letzten Jahrzehnten das Hochwasserrisiko vor allem durch das erhöhte Schadenspotential, das die Schadensummen in die Höhe treibt. Dafür verantwortlich sind beispielsweise vollausgebaute Kellergeschoße, Besitz teurer Maschinen oder ähnliches. Bei hochwasserbedingten Schäden unterscheidet man zwischen direkten und indirekten Schäden.
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