Johann Karl Vietor (1861-1934) Ein deutscher Unternehmer zwischen Kolonialismus, sozialer Frage und Christentum
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
16.07.2015
Verlag
Franz Steiner Verlag GmbHSeitenzahl
624 (Printausgabe)
Dateigröße
10620 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783515108409
Johann Karl Vietor zählt zu den führenden Vertretern einer alternativen, reformistischen Kolonialpolitik, die sich seit der Jahrhundertwende immer größeres, öffentliches Gehör verschaffen konnte. Aus dem Umfeld der Bremer Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts kommend und eng verzahnt mit neupietistischen und sozial-konservativen Strömungen, gelang es ihm, ein Netzwerk aus protestantischen Missionsgesellschaften und selbständigen Kaufleuten zu knüpfen, das aus jeweils unterschiedlichen Motiven auf eine Förderung der eigenständigen Marktfähigkeit der indigenen kolonialen Bevölkerung drängte. Bernhard Olpen legt mit seiner Arbeit erstmals eine umfassende biografische Untersuchung zu einem der führenden Kolonialkaufleute der deutschen Kolonialära vor und kann dabei auch die schwierigen Rahmenbedingungen für die deutsche Kolonialwirtschaft nach dem Ersten Weltkrieg aufzeigen, da Vietor als einem der ganz wenigen deutschen Unternehmer ein Neuanfang in den togoischen Mandatsgebieten gelang. Daneben öffnet die Untersuchung auch den Blick für die Zusammenhänge innerhalb des weit verzweigten christlich-nationalen Konservatismus des Kaiserreiches und der Weimarer Republik.
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