Produktbild: Das verrückte Tagebuch des Henry Shackleford

Das verrückte Tagebuch des Henry Shackleford Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

38273

Erscheinungsdatum

21.09.2015

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

1416 KB

Originaltitel

The Good Lord Bird

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

EAN

9783641153755

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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38273

Erscheinungsdatum

21.09.2015

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

1416 KB

Originaltitel

The Good Lord Bird

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

EAN

9783641153755

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  • Lunamonique

    aus Bremen

    5/5

    25.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Nach „Die Farbe von Wasser“…

    Nach „Die Farbe von Wasser“ ist „Das verrückte Tagebuch des Henry Shackleford“ das neueste Werk von Autor, Komponist und Saxophonist James McBride. Der Roman wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet. Der Brand in eine Kirche bringt die Notizbücher des Diakons und Amateurhistorikers Charles D. Higgins ans Licht. Die Aufzeichnungen handeln vom Gemeindemitglied Henry „Zwiebel“ Shackleford Higgins. Er behauptet, der einzige überlebende Neger des Überfalls 1859 auf den amerikanischen Gesetzlosen und Sklavenbefreier John Brown auf Harpers Ferry zu sein. Der Prolog über den verstorbenen Charles D. Higgins und seinen heimlichen Nachlass lässt den Humor der nachfolgenden Geschichte erahnen. Er hat seine Interviews mit Henry Shackleford schriftlich festgehalten. Berichtet wurde von Higgins Notizbüchern am 14.Juni 1966. Henrys Erzählungen führen zurück nach Kansas ins Jahr 1857. Der zwölfjährige Sklave Henry gerät in den Krieg zwischen Sklavenhaltern und bibeltreuen Abolitionisten. Henrys Pa schneidet in Dutchs Kneipe einem Durchreisenden die Haare, der sich ausgerechnet als der gefürchtete Freiheitskämpfer und Sklavenbefreier Old John Brown entpuppt. Der Master der beiden Sklaven Dutch Henry Sherman ahnt John Browns Vorhaben. Es kommt zu einer Auseinandersetzung. Old John Brown nimmt Henry mit auf seine Flucht. Durch ein Missverständnis hält er den Jungen für ein Mädchen und nennt sie Henrietta. Henry merkt bald, dass ein Leben als Mädchen auch seine Vorteile hat. Autor James McBride lässt Henry seine Abenteuer aus der Ich-Perspektive erzählen. Die Sprache passt er der damaligen Zeit und dem Charakter des Jungen an. Der Roman erhält dadurch eine besondere Intensität und durch den ungewöhnlichen Sprachstil einen hohen Unterhaltungswert. John Browns Bande besteht aus seinen Söhnen und Farmern. Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Johns Sohn Frederick und Henry alias Henrietta. Fred wird zu Henrys Beschützer. Seine etwas dümmliche Art macht ihn sympathisch. Im Kampf erweist er sich als knallharter Haudegen. Autor James McBride hat nicht nur mir Fred eine besondere Persönlichkeit erschaffen. Old John Brown mit seinen endlosen Predigten, die am Ende nie so richtig Sinn ergeben, ist ein weiterer unschlagbarer Charakter. Der US-amerikanische Abolitionist John Brown hat von 1800 bis 1859 gelebt und ist eine wahre Figur in der historisch überlieferten und mit Phantasie ausgeschmückten Geschichte. Henry findet sich plötzlich in der Wildnis wieder und muss sich den unterschiedlichsten Herausforderungen stellen. Das Glück ist in den unmöglichsten Situationen an seiner und Johns Seite. Old John Brown hält Henrietta für seinen Glücksbringer. Henry versucht mehrmals zu fliehen. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder. „Das verrückte Tagebuch des Henry Shackleford“ hat auch schreckliche Szenen parat. Für sein Ziel der Sklavenbefreiung gehen Old John und seine Bande über Leichen. Das Grausame wird nicht überstrapaziert. Henrys Leben steht im Mittelpunkt. James McBride beweist mehr als einmal sein Händchen für Situationskomik. Bei Old John läuft niemals alles nach Plan. Pannen pflastern seinen Weg. Nicht jeder fällt auf Henrys Täuschung rein. Der Junge lernt schnell, sich aus den misslichsten Lagen zu manövrieren. Zum skurrilen Showdown hin nimmt die Spannung noch einmal zu. Wie kann Henry seinen Hintern retten? Die Mischung aus „Django Unchained“ und „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ hat ein paar überraschende Wendungen parat. Der Titel lässt eine ungewöhnliche Geschichte erahnen. Weder Titel noch Cover können auf den Inhalt vorbereiten. „Das verrückte Tagebuch des Henry Shackleford“ ist ein herrlich schräges Abenteuer mit dem gewissen Augenzwinkern. Autor James McBride lässt aber auch die Ernsthaftigkeit des Themas "Sklaverei" durchblicken und berührt mit dem Ende von Henry und Old Johns gemeinsamer Geschichte.

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