Produktbild: Der Gesang des Blutes

Der Gesang des Blutes

18,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2015

Verlag

Albino Verlag, Salzgeber Buchverlage GmbH

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,7/14,6/2,5 cm

Gewicht

299 g

Auflage

1

Originaltitel

In a shallow grave

Übersetzt von

Dino Heicker + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95985-037-7

Beschreibung

Rezension

„Eine großartige Tour de Force. Ein Buch, das sich einmischt und unterhält, das den Leser einnimmt und ihn aus der Reserve lockt. Kurzum: ein sehr beeindruckendes Buch.“ Publishers Weekly „Purdy mag diejenigen schockieren und vergrämen, die auf den ausgetretenen Wegen der Literatur wandern, aber er wird gewiss diejenigen begeistern, die für neue Gefühle und neue Erfahrungen offen sind.“ Tennessee Williams

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2015

Verlag

Albino Verlag, Salzgeber Buchverlage GmbH

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,7/14,6/2,5 cm

Gewicht

299 g

Auflage

1

Originaltitel

In a shallow grave

Übersetzt von

  • Dino Heicker
  • Michael Sollorz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95985-037-7

Herstelleradresse

Albino
Prinzessinnenstr. 29|10969|Berlin|DE
buch@salzgeber.de

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

Zum Portrait

5/5

Eine Dreiecksbeziehung die gar keine ist

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Garnet ist von Narben völlig entstellt und seine Haut hat die Farbe von Maulbeersaft angenommen. Der Kriegsveteran ist erst vor kurzem nach Hause gekommen und hängt dort seiner alten Jugendliebe nach. Die Witwe Rance nimmt zwar seine Liebesbekundungen an, will ihm aber nicht unter die Augen treten. Garnet vermutet das seine Narben und Kriegsverletzungen daran Schuld tragen. Eines Tages trifft Garnet auf einen jungen Mann, der nicht sofort von seinen Verletzungen abgestoßen ist. er ist auf der Flucht und in Garnte regen sich schön langsam Gefühlte für diesen schönen jungen Mann. Seit Längerem habe ich den umstrittenen amerikanischen Schriftsteller James Purdy ins Auge gefasst. Allerdings gibt es zurzeit nur zwei Romane die ins Deutsche übersetzt wurden und im regulären Buchhandel erhätlich sind. Der eine ist - Der Gesang des Blutes - und der andere trägt den Titel - Die Preisgabe. Der in den Weiten der literarischen Welt ein wenig in Vergessenheit geratene geniale Schriftsteller, bekommt meiner Meinung nach nicht die Aufmerksamkeit, die er wohl verdient hätte. In dieser prosaischen Erzählung treffen vier verschiedene Hauptprotagonisten aufeinander: Garnet Montrose, Georginia Rance, Quintus Pearch und Potter Deventry. Aus dieser Konstellation entwickelt sich nicht eine Dreiecks- sondern eine Vierecksbeziehung zwischen einem Mörder, Diener, Kriegsveteran und einer Witwe, dabei ist Letztere, in dieser Geschichte, über einen längeren Zeitraum nur passiv präsent. In Zentrum des Romans stehen die Leidenschaft und die Sexualität der Protagonisten. Bei zweien der Männer entbrennt eine tiefe Freundschaft und Zuneigung, die allerdings nicht offen ausgelebt wird und wie so oft, wenn Gefühle unterdrückt werden, enden sie teilweise in Gewaltätigkeiten. Der Schriftsteller James Purdy bedient sich einem einzigartigem und eloquentem Stil, der Lust macht mehr von ihm zu entdecken und um seine Werke kennenzulernen. Für mich gehört er zu einer fixen Größe der sogenannten Südstaatenliteraten, genauso wie es auch Carson McCullers, Harper Lee und Truman Capote für mich tun. Der Gesang des Blutes ist 1976 das erste Mal auf Englisch erschienen und im Jahr 1988 erschien sogar ein Film (=Im Zeichen des Feuers, oder in einer neueren Auflage als: In A Shallow Grave - Die Rückkehr des Garnet Montrose) der auf der Grundlage dieses Romans produziert worden ist. Niemand geringerer als Patrick Dempsey spielt darin den Potter Deventry, wenn nun jemand sehen möchte wie der Schauspieler, der mit der Serie Grey's Anatomie berühmt geworden ist, als Jugendlicher ausgesehen hat, dem lege ich diesen Film näher.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

5/5

Eine Dreiecksbeziehung die gar keine ist

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Garnet ist von Narben völlig entstellt und seine Haut hat die Farbe von Maulbeersaft angenommen. Der Kriegsveteran ist erst vor kurzem nach Hause gekommen und hängt dort seiner alten Jugendliebe nach. Die Witwe Rance nimmt zwar seine Liebesbekundungen an, will ihm aber nicht unter die Augen treten. Garnet vermutet das seine Narben und Kriegsverletzungen daran Schuld tragen. Eines Tages trifft Garnet auf einen jungen Mann, der nicht sofort von seinen Verletzungen abgestoßen ist. er ist auf der Flucht und in Garnte regen sich schön langsam Gefühlte für diesen schönen jungen Mann. Seit Längerem habe ich den umstrittenen amerikanischen Schriftsteller James Purdy ins Auge gefasst. Allerdings gibt es zurzeit nur zwei Romane die ins Deutsche übersetzt wurden und im regulären Buchhandel erhätlich sind. Der eine ist - Der Gesang des Blutes - und der andere trägt den Titel - Die Preisgabe. Der in den Weiten der literarischen Welt ein wenig in Vergessenheit geratene geniale Schriftsteller, bekommt meiner Meinung nach nicht die Aufmerksamkeit, die er wohl verdient hätte. In dieser prosaischen Erzählung treffen vier verschiedene Hauptprotagonisten aufeinander: Garnet Montrose, Georginia Rance, Quintus Pearch und Potter Deventry. Aus dieser Konstellation entwickelt sich nicht eine Dreiecks- sondern eine Vierecksbeziehung zwischen einem Mörder, Diener, Kriegsveteran und einer Witwe, dabei ist Letztere, in dieser Geschichte, über einen längeren Zeitraum nur passiv präsent. In Zentrum des Romans stehen die Leidenschaft und die Sexualität der Protagonisten. Bei zweien der Männer entbrennt eine tiefe Freundschaft und Zuneigung, die allerdings nicht offen ausgelebt wird und wie so oft, wenn Gefühle unterdrückt werden, enden sie teilweise in Gewaltätigkeiten. Der Schriftsteller James Purdy bedient sich einem einzigartigem und eloquentem Stil, der Lust macht mehr von ihm zu entdecken und um seine Werke kennenzulernen. Für mich gehört er zu einer fixen Größe der sogenannten Südstaatenliteraten, genauso wie es auch Carson McCullers, Harper Lee und Truman Capote für mich tun. Der Gesang des Blutes ist 1976 das erste Mal auf Englisch erschienen und im Jahr 1988 erschien sogar ein Film (=Im Zeichen des Feuers, oder in einer neueren Auflage als: In A Shallow Grave - Die Rückkehr des Garnet Montrose) der auf der Grundlage dieses Romans produziert worden ist. Niemand geringerer als Patrick Dempsey spielt darin den Potter Deventry, wenn nun jemand sehen möchte wie der Schauspieler, der mit der Serie Grey's Anatomie berühmt geworden ist, als Jugendlicher ausgesehen hat, dem lege ich diesen Film näher.

Meinung aus der Buchhandlung

Der Gesang des Blutes

von James Purdy

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Gesang des Blutes