Die Schwimmbad-Bibliothek

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Roman

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Beschreibung

Sie sind ein ungleiches Paar, der junge William Beckwith und der alte Lord Nantwich. William genießt sein Leben in vollen Zügen – verliebt, sorglos. Es ist der letzte Sommer, bevor Aids in die Welt einbricht. Der schwule Untergrund Londons ist sein Zuhause. Er besucht die Sportclubs und Schwimmbäder, die Pornokinos, die verrauchten Bars und Clubs, immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Als er dem Lord auf einer öffentlichen Toilette das Leben rettet, weiß er noch nicht, dass er schon bald die Memoiren des früheren Kolonialbeamten schreiben wird. Vertieft in Nantwichs Tagebücher, wird für ihn eine Subkultur verbotener erotischer Beziehungen lebendig.
Der grandiose Erfolgsroman von Alan Hollinghurst – ironisch, sexy und brillant erzählt.

Alan Hollinghurst (*1954 in Stroud, England) ist einer der bekanntesten britischen Schriftsteller der Gegenwart. Er arbeitete lange Zeit als Literaturkritiker für das renommierte Times Literary Supplement. 1989 erhielt er für Die Schwimmbad-Bibliothek (The Swimming-Pool Library) den Somerset Maugham Award und den Stonewall Book Award, 2004 den Booker Prize für Die Schönheitslinie (The Line of Beauty). Zuletzt erschien sein Roman Des Fremden Kind (The Stranger’s Child). Alan Hollinghurst lebt in London.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2015

Verlag

Albino Verlag, Salzgeber Buchverlage GmbH

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19,1/13,3/3 cm

Gewicht

506 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2015

Verlag

Albino Verlag, Salzgeber Buchverlage GmbH

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19,1/13,3/3 cm

Gewicht

506 g

Auflage

1

Originaltitel

The Swimming Pool Library

Übersetzer

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95985-036-0

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Gregor Schwarzenbrunner

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5/5

Die frühen (schwulen) 80er Jahre

Bewertet: eBook (ePUB)

Der junge und promiskuitive William Beckwith genießt sein Leben in allen Zügen und lebt sorglos in den Tag hinein. Er ist reich, blond, hübsch und gut gebildet. Seinen Müßiggang verdankt er seinem Großvater, Lord Beckwith, der den Familienreichtum zur vollen Blüte gebracht hat. Auf der Suche nach einem OneNightStand rettet er in einer öffentlichen Toilette, einem älteren Mann das Leben. Es stellt sich heraus, dass er niemand geringeren als Lord Charles Nantwich das Leben gerettet hat. Als William ihm im Schwimmbad eines Mannschaftssportvereins erneut über den Weg läuft, lädt ihn Nantwich zum Dank zum Lunch ein. Die Schwimmbad-Bibliothek ist ein außergewöhnlicher Roman, mit einem außergewöhnlichen Hauptprotagonisten. So wunderbar William, aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird, auch ist, er hat auch seine Schattenseiten: er ist eitel, egoistisch und hat keine Lust auf Arbeit. Letzeres könnte ihn ja von seiner Leidenschaft, dem Sex, die Lust und die Männer schlechthin abhalten. Der Roman spielt im Frühjahr und im Sommer 1983 - also kurz bevor es der Homosexuellen Subkultur durch den HIV Virus und Aids beinahe der Garaus gemacht wird. Erst in den letzten Jahren scheinen vor allem die Fortschritte in der Aids-Forschung, gleichgeschlechtlich liebende Männer ihre Sexualität wieder befreit vom Stigma der Krankheit zu genießen. Leider viel zu nachlässig in der Verhütung, was die Neuinfektionen hauptsächlicherweise in den Großstädten, beweisen. Durch den zweiten Charakter des Lord Charles Nantwich bekommt der Roman eine gewisse Weite in der Handlung und greift auf Ereignisse in den 20er Jahren des vergangen Jahrhunderts zurück und porträtiert damit, zumindest zu einen gewissen Teil, das Homosexuelle Leben von beinahe eines ganzen Jahrhunderts. Im direkten Vergleich, den ich normalerweise scheue, könnte ich Julian Mars Romandebüt - Jetzt sind wir jung - empfehlen. Beide warten mit einer Reihe von sexuellen Handlungen auf, und Mars Roman glänzt durch seine derbe und rüde Umgangssprache, sehr passend, da er ja auch in der Gegenwart spielt, wohingegen Hollinghursts Debütroman sich einem feinen englischen Stil bedient und zwischen den Zeilen mehr als ein pornografischer Roman ist. Zurecht hat dieser Roman den Stonewall Book Award und unteranderem den Lambda Literary Award bekommen. Wenn die Sunday Times geschrieben hat, dass die Schwimmbad-Bibliothek, zweifellos das beste Buch über das schwules Leben ist, dass je von einem englischen Autor geschrieben worden ist, dann hab ich eigentlich gar nichts mehr dazu zu sagen als, bitte lesen sie es!
5/5

Die frühen (schwulen) 80er Jahre

Bewertet: eBook (ePUB)

Der junge und promiskuitive William Beckwith genießt sein Leben in allen Zügen und lebt sorglos in den Tag hinein. Er ist reich, blond, hübsch und gut gebildet. Seinen Müßiggang verdankt er seinem Großvater, Lord Beckwith, der den Familienreichtum zur vollen Blüte gebracht hat. Auf der Suche nach einem OneNightStand rettet er in einer öffentlichen Toilette, einem älteren Mann das Leben. Es stellt sich heraus, dass er niemand geringeren als Lord Charles Nantwich das Leben gerettet hat. Als William ihm im Schwimmbad eines Mannschaftssportvereins erneut über den Weg läuft, lädt ihn Nantwich zum Dank zum Lunch ein. Die Schwimmbad-Bibliothek ist ein außergewöhnlicher Roman, mit einem außergewöhnlichen Hauptprotagonisten. So wunderbar William, aus dessen Sicht diese Geschichte erzählt wird, auch ist, er hat auch seine Schattenseiten: er ist eitel, egoistisch und hat keine Lust auf Arbeit. Letzeres könnte ihn ja von seiner Leidenschaft, dem Sex, die Lust und die Männer schlechthin abhalten. Der Roman spielt im Frühjahr und im Sommer 1983 - also kurz bevor es der Homosexuellen Subkultur durch den HIV Virus und Aids beinahe der Garaus gemacht wird. Erst in den letzten Jahren scheinen vor allem die Fortschritte in der Aids-Forschung, gleichgeschlechtlich liebende Männer ihre Sexualität wieder befreit vom Stigma der Krankheit zu genießen. Leider viel zu nachlässig in der Verhütung, was die Neuinfektionen hauptsächlicherweise in den Großstädten, beweisen. Durch den zweiten Charakter des Lord Charles Nantwich bekommt der Roman eine gewisse Weite in der Handlung und greift auf Ereignisse in den 20er Jahren des vergangen Jahrhunderts zurück und porträtiert damit, zumindest zu einen gewissen Teil, das Homosexuelle Leben von beinahe eines ganzen Jahrhunderts. Im direkten Vergleich, den ich normalerweise scheue, könnte ich Julian Mars Romandebüt - Jetzt sind wir jung - empfehlen. Beide warten mit einer Reihe von sexuellen Handlungen auf, und Mars Roman glänzt durch seine derbe und rüde Umgangssprache, sehr passend, da er ja auch in der Gegenwart spielt, wohingegen Hollinghursts Debütroman sich einem feinen englischen Stil bedient und zwischen den Zeilen mehr als ein pornografischer Roman ist. Zurecht hat dieser Roman den Stonewall Book Award und unteranderem den Lambda Literary Award bekommen. Wenn die Sunday Times geschrieben hat, dass die Schwimmbad-Bibliothek, zweifellos das beste Buch über das schwules Leben ist, dass je von einem englischen Autor geschrieben worden ist, dann hab ich eigentlich gar nichts mehr dazu zu sagen als, bitte lesen sie es!

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