Stadt der Schmerzen / Katharina Kafka & Orlando Bd.2
Band 2

Stadt der Schmerzen / Katharina Kafka & Orlando Bd.2

Ein Florenz-Krimi

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Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

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Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

31.08.2012

Verlag

Haymon Verlag

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Erscheinungsdatum

31.08.2012

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

2758 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709974469

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Sightseeing in Florenz

peedee am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1168622

Bewertet: eBook (ePUB)

Katharina Kafka & Orlando, Band 2: Orlando muss zur Beerdigung seines Vaters nach Florenz fahren. Seine beste Freundin, Katharina Kafka, begleitet ihn. Als wäre der Anlass nicht schon traurig genug, wird noch am Tag der Beerdigung Orlandos Cousin Riccardo tot aufgefunden! Ein grausames Bild… Erster Eindruck: Auf dem Cover im Vordergrund eine Statue, im Hintergrund etwas verschwommen die Stadt-Skyline – gefällt mir gut. Dies ist für mich das zweite Buch von Edith Kneifl – und auch das zweite mit Katharina Kafka und Orlando. Beim ersten Band der Reihe fehlte mir leider die Spannung, zudem gab es ein für mich merkwürdiges Ende – ich konnte der Geschichte nur 2 Sterne vergeben. Nach einer halbjährigen Kneifl- bzw. Kafka-Pause habe ich mich an Band 2 gewagt. Irgendwie werde ich mit den „Ermittlern“ Katharina und Orlando einfach nicht wirklich warm. Katharina ist studierte Geisteswissenschaftlerin, jobbt aber in einer Bar. Sie hat eine Roma-Verwandtschaft und ist daher sehr sensibilisiert auf dieses Thema. Orlando ist ihr junger schwuler Freund mit einem extremen Faible für Sisi. Er tritt als Transvestit auf, aber ob das sein Hauptjob ist, weiss ich nicht. Auch dieses Mal war es für mich nicht so spannend. Selbstverständlich gibt es diverse mysteriöse Vorfälle und Katharina will die Geheimnisse ergründen (und gerät so in Gefahr). Aber in erster Linie ist es ein Ausflug nach Florenz, wo der Leser viel über die Stadt, seine Geschichte oder die kulinarischen Vorlieben erfährt. Gefällt mir, ist aber nicht spannend. Mir haben Emotionen gefehlt (und damit meine ich nicht melodramatischen Ausfälle von Orlando oder das Gezeter einer alkoholisierten Frau). Immerhin sind innerhalb weniger Tage zwei Familienmitglieder verstorben, einer der Männer wurde auf grausame Weise umgebracht. Aber das scheint den Tagesablauf der Familie nicht weiter zu stören… Orlando hat in Florenz die Liebe seines Lebens getroffen und sieht gespannt der Testamentseröffnung entgegen. Roma, rumänische und italienische Mafia, Prostitution, Kunst, Parfümherstellung – dies sind einige der Stichworte dieser Geschichte. Auf den letzten Seiten kam dann doch noch etwas Spannung auf, so dass ich knappe 3 Sterne vergebe. Ob ich die Fortsetzung lesen werde, ist noch nicht sicher.
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Sightseeing in Florenz

peedee am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1168622
Bewertet: eBook (ePUB)

Katharina Kafka & Orlando, Band 2: Orlando muss zur Beerdigung seines Vaters nach Florenz fahren. Seine beste Freundin, Katharina Kafka, begleitet ihn. Als wäre der Anlass nicht schon traurig genug, wird noch am Tag der Beerdigung Orlandos Cousin Riccardo tot aufgefunden! Ein grausames Bild… Erster Eindruck: Auf dem Cover im Vordergrund eine Statue, im Hintergrund etwas verschwommen die Stadt-Skyline – gefällt mir gut. Dies ist für mich das zweite Buch von Edith Kneifl – und auch das zweite mit Katharina Kafka und Orlando. Beim ersten Band der Reihe fehlte mir leider die Spannung, zudem gab es ein für mich merkwürdiges Ende – ich konnte der Geschichte nur 2 Sterne vergeben. Nach einer halbjährigen Kneifl- bzw. Kafka-Pause habe ich mich an Band 2 gewagt. Irgendwie werde ich mit den „Ermittlern“ Katharina und Orlando einfach nicht wirklich warm. Katharina ist studierte Geisteswissenschaftlerin, jobbt aber in einer Bar. Sie hat eine Roma-Verwandtschaft und ist daher sehr sensibilisiert auf dieses Thema. Orlando ist ihr junger schwuler Freund mit einem extremen Faible für Sisi. Er tritt als Transvestit auf, aber ob das sein Hauptjob ist, weiss ich nicht. Auch dieses Mal war es für mich nicht so spannend. Selbstverständlich gibt es diverse mysteriöse Vorfälle und Katharina will die Geheimnisse ergründen (und gerät so in Gefahr). Aber in erster Linie ist es ein Ausflug nach Florenz, wo der Leser viel über die Stadt, seine Geschichte oder die kulinarischen Vorlieben erfährt. Gefällt mir, ist aber nicht spannend. Mir haben Emotionen gefehlt (und damit meine ich nicht melodramatischen Ausfälle von Orlando oder das Gezeter einer alkoholisierten Frau). Immerhin sind innerhalb weniger Tage zwei Familienmitglieder verstorben, einer der Männer wurde auf grausame Weise umgebracht. Aber das scheint den Tagesablauf der Familie nicht weiter zu stören… Orlando hat in Florenz die Liebe seines Lebens getroffen und sieht gespannt der Testamentseröffnung entgegen. Roma, rumänische und italienische Mafia, Prostitution, Kunst, Parfümherstellung – dies sind einige der Stichworte dieser Geschichte. Auf den letzten Seiten kam dann doch noch etwas Spannung auf, so dass ich knappe 3 Sterne vergebe. Ob ich die Fortsetzung lesen werde, ist noch nicht sicher.

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Kultur und Mord und Totschlag

L. Piechaczek am 03.04.2011

Bewertungsnummer: 712849

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der neue Kriminalroman von Edith Kneifl trägt den Untertitel Ein Florenz-Krimi. Selten habe ich einen Untertitel bei einem Buch gelesen, der zutreffender war. In der Tat dieser Roman hat beides: eine gelungene, spannende Krimigeschichte und eine grandiose Kulisse mit Florenz und mit letzterem verbunden unzähligen Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten und Ecken in der Traumstadt der Renaissance. Die kriminalistische Geschichte ist schnell skizziert. Katharina Kafka und ihr schwuler Freund Orlando müssen nach Florenz, weil Orlandos Vater verstorben ist. Die Beerdigung wird gestört durch die Ermordung Riccardos. Da Riccardo ein Mitglieder der Familie Pazzini ist, zugleich Orlandos Onkel, begeben sich die beiden natürlich auf die Jagd nach dem Mörder. Eine Hatz durch die gesamte Stadt beginnt. Und schnell stellt sich heraus, daß die ach so ehrenwerte Familie Pazzini außerordentlich dunkle Geheimnisse birgt. Die Fassade der Gutbürgerlichkeit fällt zügig ein und Menschenhandel, Kinderprostitution kommen an das Licht der toskanischen Sonne. Mittendrin nun das ungleiche Duo Katharina und Orlando. Wer ist Freund, wer ist Feind, genau können das die mutigen Helden des Buches nicht immer beurteilen. Das zum Schluß, wie in jedem Krimi eigentlich, eine Lösung steht, versteht sich von selbst. Edith Kneifls Krimi überzeugt. Er überzeugt durch gelungene Personen, denen man ihre Eigenschaften und überdrehten Momente abnimmt. Dieses ist besonders der Fall bei Orlando, dem schwulen Freund Katharinas mit seinem Hang zu Frauenkleidern. Und auch die Figur der Katharina ist stimmig. So zB ihr Faible für Kriminalgeschichten. Der Leser erfährt so, daß sie bereits in Wien Morde aufgeklärt hat. Darum gebettet die Geschichte der Familie Pazzini, alteingesessen in Florenz und nun in einem nur noch heruntergekommenen Zustand. Es entwickelt sich daraus eine Geschichte, die in diesem Geflecht von Unzulänglichkeiten und persönlichen Schicksalen erstaunlich gut eingebaut ist, ohne das es aufgesetzt wirkt. Darüber, über diese gesamte Krimigeschichte, schwebt, so kann man es fast schon formulieren, die Stadt Florenz. Immer wieder streut Edith Kneifl historische Fakten über diese Stadt ein. Orte werden beschrieben und vor den Augen des Lesers lebendig. Beide Stränge passen gut zusammen und werden auch geschickt miteinander verbunden. Die Szenen, in denen der Leser mit der toskanischen Eßkultur, der toskanischen Küche und den Restaurants in Florenz konfrontiert wird, machen große Lust auf mehr. Sie wecken das Interesse an eine Reise in diese Stadt der Kunst, Kultur und der phantastischen Küche. Und so läßt sich Edith Kneifls Roman an diesen Stellen auch als Anregung darauf verstehen. Und so sind diese Abschnitte auch gut als Reiseführer zu gebrauchen. Fazit: Eine eindrucksvolle Krimigeschichte vor der Kulisse der Stadt Florenz.
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Kultur und Mord und Totschlag

L. Piechaczek am 03.04.2011
Bewertungsnummer: 712849
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der neue Kriminalroman von Edith Kneifl trägt den Untertitel Ein Florenz-Krimi. Selten habe ich einen Untertitel bei einem Buch gelesen, der zutreffender war. In der Tat dieser Roman hat beides: eine gelungene, spannende Krimigeschichte und eine grandiose Kulisse mit Florenz und mit letzterem verbunden unzähligen Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten und Ecken in der Traumstadt der Renaissance. Die kriminalistische Geschichte ist schnell skizziert. Katharina Kafka und ihr schwuler Freund Orlando müssen nach Florenz, weil Orlandos Vater verstorben ist. Die Beerdigung wird gestört durch die Ermordung Riccardos. Da Riccardo ein Mitglieder der Familie Pazzini ist, zugleich Orlandos Onkel, begeben sich die beiden natürlich auf die Jagd nach dem Mörder. Eine Hatz durch die gesamte Stadt beginnt. Und schnell stellt sich heraus, daß die ach so ehrenwerte Familie Pazzini außerordentlich dunkle Geheimnisse birgt. Die Fassade der Gutbürgerlichkeit fällt zügig ein und Menschenhandel, Kinderprostitution kommen an das Licht der toskanischen Sonne. Mittendrin nun das ungleiche Duo Katharina und Orlando. Wer ist Freund, wer ist Feind, genau können das die mutigen Helden des Buches nicht immer beurteilen. Das zum Schluß, wie in jedem Krimi eigentlich, eine Lösung steht, versteht sich von selbst. Edith Kneifls Krimi überzeugt. Er überzeugt durch gelungene Personen, denen man ihre Eigenschaften und überdrehten Momente abnimmt. Dieses ist besonders der Fall bei Orlando, dem schwulen Freund Katharinas mit seinem Hang zu Frauenkleidern. Und auch die Figur der Katharina ist stimmig. So zB ihr Faible für Kriminalgeschichten. Der Leser erfährt so, daß sie bereits in Wien Morde aufgeklärt hat. Darum gebettet die Geschichte der Familie Pazzini, alteingesessen in Florenz und nun in einem nur noch heruntergekommenen Zustand. Es entwickelt sich daraus eine Geschichte, die in diesem Geflecht von Unzulänglichkeiten und persönlichen Schicksalen erstaunlich gut eingebaut ist, ohne das es aufgesetzt wirkt. Darüber, über diese gesamte Krimigeschichte, schwebt, so kann man es fast schon formulieren, die Stadt Florenz. Immer wieder streut Edith Kneifl historische Fakten über diese Stadt ein. Orte werden beschrieben und vor den Augen des Lesers lebendig. Beide Stränge passen gut zusammen und werden auch geschickt miteinander verbunden. Die Szenen, in denen der Leser mit der toskanischen Eßkultur, der toskanischen Küche und den Restaurants in Florenz konfrontiert wird, machen große Lust auf mehr. Sie wecken das Interesse an eine Reise in diese Stadt der Kunst, Kultur und der phantastischen Küche. Und so läßt sich Edith Kneifls Roman an diesen Stellen auch als Anregung darauf verstehen. Und so sind diese Abschnitte auch gut als Reiseführer zu gebrauchen. Fazit: Eine eindrucksvolle Krimigeschichte vor der Kulisse der Stadt Florenz.

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