Produktbild: Brutal Planet

Brutal Planet Zombie-Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

31.01.2020

Verlag

Luzifer Verlag

Seitenzahl

388

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Tina Lohse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95835-067-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

31.01.2020

Verlag

Luzifer Verlag

Seitenzahl

388

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,2 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Tina Lohse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95835-067-0

Herstelleradresse

Luzifer
Gelsenkirchener Str. 32
8560 Pegia
CY
info@luzifer-verlag.de

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Solide Zombie-Apokalypse

NiWa am 08.06.2020

Bewertungsnummer: 1337588

Bewertet: Buch (Paperback)

Krankheitswellen. Die Menschheit ist regelmäßig Epidemien ausgesetzt und Virologen weltweit arbeiten daran, das Schlimmste zu verhindern. Auf Grippewellen ist man vorbereitet, gegen Bakterien kann man vorbeugen, bei vielen Viren hilft Abgrenzung und Quarantäne. Doch was passiert, wenn der Mensch selbst zur blutgierigen Bestie wird? "Brutal Planet" ist ein tadelloser Zombie-Roman und beinhaltet alles, was das Leserherz in diesem Genre begehrt: Blutige Gemetzel, Gruppendynamik, einsame Wölfe, verstopfte Straßen, absolutes Chaos und Abgeschiedenheit. Den Ausbruch der Zombie-Pandemie erfahren wir aus der Perspektive von Protagonist John. Als es beginnt, ist er auf Forschungsreise und er merkt nur am Rande, dass etwas nicht stimmt. Die Menschen verhalten sich reserviert, sie sind in sich gekehrt und allgemein ist die Stimmung gedrückt. Erst als John sich in seiner Wohnung verschanzt, macht er, was mittlerweile viele von uns aus eigener Erfahrung kennen: Absolute Mediensucht auf höchstem Niveau. Er verfolgt die Nachrichten, zappt von einer Sendung zur nächsten, studiert Zeitungsartikel und Meldungen aus entfernten Winkeln der Welt. Dabei fragt er sich, ob das jetzt tatsächlich geschieht. Ja, das kommt uns bekannt vor, und genau deshalb fand ich den Einstieg in die Zombie-Pandemie authentisch umgesetzt. Johns Verhalten spiegelt sich in der Realität. Viele von uns haben zu Beginn der Corona-Krise ähnlich reagiert: Wir konnten es nicht fassen, starrten ungläubig auf Bildschirme im Wohnzimmer und haben uns über diverse Kanäle mit Informationen versorgt. Gleichzeitig schafft Autor Sean P. Murphy eine fesselnde Dynamik, weil er zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt. Das Hier und Heute beschreibt wenige Wochen nach Ausbruch der Zombie-Seuche. John zählt zu den spärlichen Überlebenden und hat sich relativ fähig durchgeschlagen. Der Vergangenheitsstrang bezieht sich auf den Auftakt der Epidemie, wie ihn John erlebt, und schlägt die Brücke bis zum aktuellen Geschehen. Hierbei berücksichtigt der Autor sämtliche Facetten, die das Genre braucht, um als guter Zombie-Thriller zu gelten. John schlägt sich durch, die Straßen füllen sich mit Untoten und er schließt sich einer Gruppe an. Allerdings sind - meinem Empfinden nach - die Mitglieder des zusammengewürfelten Haufens eher blass geblieben. Ich denke, es liegt daran, dass man sich an viele Personen gar nicht zu sehr gewöhnen soll, weil sie ein rasches Ende ereilt. Protagonist John hat mir herausragend gut gefallen. Besonders zu Beginn war er ein normaler Typ, belesen, auf sich gestellt, und er hatte der Katastrophe nicht viel entgegenzusetzen. Leider hält diese Charakteristik nicht über die ganze Handlung an. Er nimmt im Lauf der Zeit heroische Züge an, was mir persönlich weniger gefällt. Dennoch ist es im Rahmen und für die Entwicklung des Geschehens durchaus nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung hält jedenfalls an. Der Schwung ist durch Perspektivenwechsel, Gruppendynamik, offene Fragen und der Suche nach einem Ausweg gegeben. Blutige Szenen wechseln sich mit gemächlichen Momenten, Rettungsaktionen oder dramatischen Einsichten ab, wodurch der Autor den Leser von Anfang bis Ende bei der Stange hält. Den letzten Abschnitt empfand ich als unrund. John macht eine erstaunliche Achterbahnfahrt in der Entwicklung durch. Er lässt kaum ein Stadium aus, und nimmt am Ende noch einmal seinen ganzen Mut zusammen. Und der Abschluss der Geschichte ist auf jeden Fall unvorhergesehen, auch wenn er mit dem starken Anfang des Romans nicht mithält. Im Endeffekt bin ich mir sicher, wer Zombie-Thriller mag, wird mit „Brutal Planet“ blutig-grausame Lesestunden verbringen, weil es insgesamt eine solide Version der Apokalypse ist.

Solide Zombie-Apokalypse

NiWa am 08.06.2020
Bewertungsnummer: 1337588
Bewertet: Buch (Paperback)

Krankheitswellen. Die Menschheit ist regelmäßig Epidemien ausgesetzt und Virologen weltweit arbeiten daran, das Schlimmste zu verhindern. Auf Grippewellen ist man vorbereitet, gegen Bakterien kann man vorbeugen, bei vielen Viren hilft Abgrenzung und Quarantäne. Doch was passiert, wenn der Mensch selbst zur blutgierigen Bestie wird? "Brutal Planet" ist ein tadelloser Zombie-Roman und beinhaltet alles, was das Leserherz in diesem Genre begehrt: Blutige Gemetzel, Gruppendynamik, einsame Wölfe, verstopfte Straßen, absolutes Chaos und Abgeschiedenheit. Den Ausbruch der Zombie-Pandemie erfahren wir aus der Perspektive von Protagonist John. Als es beginnt, ist er auf Forschungsreise und er merkt nur am Rande, dass etwas nicht stimmt. Die Menschen verhalten sich reserviert, sie sind in sich gekehrt und allgemein ist die Stimmung gedrückt. Erst als John sich in seiner Wohnung verschanzt, macht er, was mittlerweile viele von uns aus eigener Erfahrung kennen: Absolute Mediensucht auf höchstem Niveau. Er verfolgt die Nachrichten, zappt von einer Sendung zur nächsten, studiert Zeitungsartikel und Meldungen aus entfernten Winkeln der Welt. Dabei fragt er sich, ob das jetzt tatsächlich geschieht. Ja, das kommt uns bekannt vor, und genau deshalb fand ich den Einstieg in die Zombie-Pandemie authentisch umgesetzt. Johns Verhalten spiegelt sich in der Realität. Viele von uns haben zu Beginn der Corona-Krise ähnlich reagiert: Wir konnten es nicht fassen, starrten ungläubig auf Bildschirme im Wohnzimmer und haben uns über diverse Kanäle mit Informationen versorgt. Gleichzeitig schafft Autor Sean P. Murphy eine fesselnde Dynamik, weil er zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt. Das Hier und Heute beschreibt wenige Wochen nach Ausbruch der Zombie-Seuche. John zählt zu den spärlichen Überlebenden und hat sich relativ fähig durchgeschlagen. Der Vergangenheitsstrang bezieht sich auf den Auftakt der Epidemie, wie ihn John erlebt, und schlägt die Brücke bis zum aktuellen Geschehen. Hierbei berücksichtigt der Autor sämtliche Facetten, die das Genre braucht, um als guter Zombie-Thriller zu gelten. John schlägt sich durch, die Straßen füllen sich mit Untoten und er schließt sich einer Gruppe an. Allerdings sind - meinem Empfinden nach - die Mitglieder des zusammengewürfelten Haufens eher blass geblieben. Ich denke, es liegt daran, dass man sich an viele Personen gar nicht zu sehr gewöhnen soll, weil sie ein rasches Ende ereilt. Protagonist John hat mir herausragend gut gefallen. Besonders zu Beginn war er ein normaler Typ, belesen, auf sich gestellt, und er hatte der Katastrophe nicht viel entgegenzusetzen. Leider hält diese Charakteristik nicht über die ganze Handlung an. Er nimmt im Lauf der Zeit heroische Züge an, was mir persönlich weniger gefällt. Dennoch ist es im Rahmen und für die Entwicklung des Geschehens durchaus nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung hält jedenfalls an. Der Schwung ist durch Perspektivenwechsel, Gruppendynamik, offene Fragen und der Suche nach einem Ausweg gegeben. Blutige Szenen wechseln sich mit gemächlichen Momenten, Rettungsaktionen oder dramatischen Einsichten ab, wodurch der Autor den Leser von Anfang bis Ende bei der Stange hält. Den letzten Abschnitt empfand ich als unrund. John macht eine erstaunliche Achterbahnfahrt in der Entwicklung durch. Er lässt kaum ein Stadium aus, und nimmt am Ende noch einmal seinen ganzen Mut zusammen. Und der Abschluss der Geschichte ist auf jeden Fall unvorhergesehen, auch wenn er mit dem starken Anfang des Romans nicht mithält. Im Endeffekt bin ich mir sicher, wer Zombie-Thriller mag, wird mit „Brutal Planet“ blutig-grausame Lesestunden verbringen, weil es insgesamt eine solide Version der Apokalypse ist.

Entäuschend

Bewertung am 30.04.2026

Bewertungsnummer: 3124427

Bewertet: Buch (Paperback)

Ich weiß nicht was ich genau erwartet habe, ach ja Zombies und von denen gab es auch genug, nur leider fehlt es der Geschichte so ziemlich an allen anderen. Viele Formulierungen sind haarsträubend, die Figuren flach und ich glaube, was mich aber individuell am meisten gestört hat, ist der innere Monolog vom Protagonisten. Es ist auf jedenfall zu merken, dass das Buch aus den USA kommt, wenn auch nur durch vereinzelte Gedankenfetzen der Hauptfigur, die USA-zentriert sind

Entäuschend

Bewertung am 30.04.2026
Bewertungsnummer: 3124427
Bewertet: Buch (Paperback)

Ich weiß nicht was ich genau erwartet habe, ach ja Zombies und von denen gab es auch genug, nur leider fehlt es der Geschichte so ziemlich an allen anderen. Viele Formulierungen sind haarsträubend, die Figuren flach und ich glaube, was mich aber individuell am meisten gestört hat, ist der innere Monolog vom Protagonisten. Es ist auf jedenfall zu merken, dass das Buch aus den USA kommt, wenn auch nur durch vereinzelte Gedankenfetzen der Hauptfigur, die USA-zentriert sind

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Brutal Planet

von Sean P. Murphy

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