Eine alte Eifelsage und die schreckliche Wahrheit Doktor Peeters aus Trier, ein früherer Klient des Meisterdetektivs, sendet Sherlock Holmes den Brief eines Studienkollegen weiter: Einer alten Legende nach muss immer dann, wenn im beschaulichen Eifeldörfchen Ulmen ein schreckliches Fischungeheuer aus den Fluten des Maars auftaucht, ein Mensch sein Leben lassen. So schreibt der Dorfschullehrer Herbert Becher seinem Freund und schwört Stein und Bein, das Untier leibhaftig gesehen zu haben. Holmes fühlt sich naturgemäß von solcherlei Geheimnissen geradezu magisch angezogen, und so tritt er mit seinem Freund David Tristram die beschwerliche Reise in das karge Mittelgebirge an, um der Sache auf den Grund zu gehen. In Ulmen angekommen müssen die beiden feststellen, dass der Lehrer Becher kurz zuvor unter mysteriösen Umständen verstorben ist. Holmes, der nicht an die Unfallversion des örtlichen Gendarmen glaubt, wendet sich daraufhin an einen Freund des Verstorbenen, den zwielichtigen Apotheker Steinmetz, dessen Ehefrau das Seeungeheuer ebenfalls gesehen haben will. Als Holmes im Haus des Verstorbenen die Adresse eines Antiquitätenhändlers in Trier findet, stattet er der altehrwürdigen Stadt an der Mosel einen Besuch ab. Nachdem im Dorf ein weiterer Mann eines gewaltsamen Todes stirbt, besteht für den Detektiv keinerlei Zweifel mehr daran, dass es sich um kaltblütigen Mord handelt.
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tassieteufel
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28.06.2014
Buch (Taschenbuch)
Doktor Peeters sendet…
Doktor Peeters sendet Sherlock Holmes den Brief eines früheren Studienkollegen in dem es um einen Fluch geht. Laut einer alten Legende soll es im Eifeldörfchen Ulmenzu einem Todesfall kommen, wenn das Fischungeheuer aus den Fluten des Maas auftaucht. Dieses Untier wurde nun gesichtet, ja Herbert Becher, Peeters Freund schwört Stein und Bein, das Ungeheuer selbst gesehen zu haben. Holmes, der logischer Weise nicht an solchen Unsinn glaubt, fühlt sich von dererlei Geheimnissen aber magisch angezogen und reist daher in Begleitung seines Freundes David Tristram nach Ulmen. Doch dort angekommen, stellt sich allerdings heraus, dass Herbert Becher unter mysteriösen Umständen umgekommen ist und es weitere Sichtungen des Ungeheuers gab. Inzwischen zum fünften Mal ermittelt Sherlock Holmes inkognito außerhalb Englands und ihm zur Seite der Buchhändler David Tristram! Diesmal ist das ungleiche Paar in Deutschlands Provinz unterwegs und versucht neben einer Mordermittlung auch die Sichtung eines Fischungeheuers zu widerlegen. Das Setting in der etwas düster erscheinenden Eifel ist gut gewählt, für ihre Schauplätze hatte die Autorin bisher ein gutes Händchen und auch der kleine Eifelort Ulmen macht da keine Ausnahme! Die Ermittlungen gestalten sich aber zunächst recht schwierig, zum einen sprechen weder Holmes noch Tristram gut Deutsch und sehen sich mit argen Verständigungsschwierigkeiten konfrontiert, zum anderen entgeht den Einwohnern des kleinen Ortes kein Schritt der Neuankömmlinge, so dass unauffällige Ermittlungen nahezu unmöglich sind. Mit seinen ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden, die seine Umwelt wie üblich im Ungewissen lassen und einer Reihe von skurrilen Begegnungen ist es der Autorin aber gelungen, Holmes Ermittlungen gekonnt in Szene zu setzten und sehr unterhaltsam zu schildern. Der Meisterdetektiv tritt dabei wieder als kühler Rationalist auf, der diesmal doch recht tief in die Trickkiste greifen muß, um den Täter zu entlarven. David Tristram, der hier als Erzähler fungiert, verkörpert perfekt Holmes Adlatus und füllt die Rolle als Chronist und leicht begriffsstutziger Begleiter gekonnt aus. Auch die anderen Figuren hat die Autorin liebevoll gezeichnet und besonders die etwas schrulligen Ulmer werden hier gekonnt in Szenegesetzt. Der Krimifall ist gut durchdacht und knifflig konstruiert und bietet viel Raum für Holmes berühmtes Deduktionstalent. Die Auflösung ist insgesamt gut gelungen und schlüssig und läßt keine Fragen offen. FaziT: Auch Holmes 5. Abenteuer mit David Tristram wurde wieder unterhaltsam in Szene gesetzt und überzeugt sowohl durch den mysteriösen Fall, als auch das stimmige Setting.
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