Produktbild: Ursprung und Gegenwart
Band 1

Ursprung und Gegenwart Erster Teil: Die Fundamente der aperspektivischen Welt. Beitrag zu einer Geschichte der Bewusstwerdung Zweiter Teil: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt. Versuch einer Konkretion des Geistigen

80,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Set mit diversen Artikeln

Erscheinungsdatum

07.10.2015

Abbildungen

mit 72 Abbildungen

Herausgeber

Elmar Schübl + weitere

Verlag

Chronos

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

24,5/16,9/6,7 cm

Gewicht

1894 g

Auflage

ergänzte Auflage, 2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0340-1301-7

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Einband

Set mit diversen Artikeln

Erscheinungsdatum

07.10.2015

Abbildungen

mit 72 Abbildungen

Herausgeber

Verlag

Chronos

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

24,5/16,9/6,7 cm

Gewicht

1894 g

Auflage

ergänzte Auflage, 2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0340-1301-7

Herstelleradresse

GVA Goettingen
Anna-Vandenhoeck-Ring 36
37081 Göttingen
DE

Email: info@gva-verlage.de

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  • Produktbild: Ursprung und Gegenwart
  • Inhalt Band 1

    Verzeichnis und Quellennachweis der Abbildungen
    Rudolf Hämmerli: Geleitwort. Wandlungen des Bewusstseins – zur Philosophie von Jean Gebser
    Elmar Schübl: Jean Gebsers «Ursprung und Gegenwart» im kulturphilosophischen, -geschichts-philosophischen und -hermeneutischen Kontext
    Editorische Notiz und Dank der Herausgeber
    Jean Gebser: Vorwort

    Erstes Kapitel: Grundlegende Betrachtungen

    Ursprung und Gegenwart – Bewußtseinsmutationen – Aperspektivität und das Ganze – Individualismus und Kollektivismus – Möglichkeit einer neuen Bewußtheit – Das aztekisch-spanische Beispiel – Die Durchsichtigkeit der Welt – Methodik und Diaphanik

    Zweites Kapitel: Die drei europäischen Welten

    1. Die unperspektivische Welt
    Perspektive und Raum – Raumlosigkeit gleich Ichlosigkeit; Höhle und Dolmen; Ägypten und Griechenland
    2. Die perspektivische Welt
    Die Gestaltung der Perspektive seit Giotto – Die Entdeckung einer
    Landschaft durch Petrarca – Der Brief Petrarcas über seine Besteigung des Mont-Ventoux – Die Geschichte der Perspektive als Ausdruck für die Bewußtwerdung des Raumes – Die Acht und die Nacht – Psychische Kettenreaktionen – Positive und negative Folgen der Perspektivierung – Die denkerische Verwirklichung der Perspektive durch Leonardo da Vinci – Der Raum, das Thema der Renaissance – Das Zeitalter seit 1500 n. Chr.,
    das der Teilungen; Isolation und Vermassung – Zeitangst und Zeitflucht als Folge des Raumgewinns

    3. Die aperspektivische Welt
    Aperspektivität und das Ganze – Augenblick und Gegenwart; die Konkretion der Zeit bei Picasso und Braque als Temporik – Die Zeitinflation im Surrealismus – Der Ganzheits-Charakter des temporischen Portraits

    Drittes Kapitel: Die vier Bewußtseinsmutationen

    1. Über Entwicklung, Entfaltung und Mutation
    Das «Neue» ist immer «über» der Wirklichkeit des Bisherigen – Der Entwicklungs-Gedanke seit Duns Scotus und seit Vico –Mutation statt Fortschritt; Plus- und Minus-Mutationen – Das Mutations-Thema in der heutigen Literatur – Mutation und Entwicklung – Die psychische Inflation als Gefahr der Gegenwärtigung

    2. Der Ursprung oder die archaische Struktur
    Ursprung und Anfang – Identität und Androgyne; Synkretismen und Enzyklopädien; Weisheit und Wissen; der traumlose Mensch – Die archaische Identität von Mensch und All

    3. Die magische Struktur
    Die Eindimensionalität des magischen Weltgefühls – Das magische «pars pro toto» – Die Höhle, der magische «Raum»; die fünf Charakteristika des magischen Menschen – Die magische Verflochtenheit – Die Aura; die Mundlosigkeit – Magie, Tun ohne Bewußtsein – Das Ohr, das magische Organ

    4. Die mythische Struktur
    Die Lösung aus der vegetativen Natur und die Bewußtwerdung der Seele – Mythos als Schweigen und Sprache – Mythologeme der Bewußtwerdung – Die Rolle des Zornes in Bhagavadgita und Ilias; das «Bin Odysseus» – Die großen Nekyia-Berichte – Das Leben ein Traum (Dschuang-Dsi, Sophokles, Calderón, Shakespeare, Novalis, Virginia Woolf); das Mythologem von Athenes Geburt

    5. Die mentale Struktur
    Ratio und Menis – Die Zerreißung des mythischen Kreises durch das gerichtete Denken – Die etymologischen Wurzeln der mentalen Struktur – Das archaische Lächeln; die Richtung der Schrift als Ausdruck der Bewußtwerdung – Das Recht, rechts und die Richtung – Von dem «Gesetz der Erde»; die Gleichzeitigkeit der Bewußtwerdung in China, Indien und Griechenland – Die Dionysien und das Drama; Person und Maske; Einzelner und Chor – Die «orphischen Täfelchen» – Die mythische Inhaltsfülle der Wörter und erste ontologische Aussagen – Mythologem und Philosophem – Das Riannodamento; die folgenschwere Identifizierung von rechts und richtig; Polarität und Dualität – Trias und Trinität; Ahnenkult und Kindkult – Herkunft des Symbols – Symbol, Allegorie und Formel – Quantifizierung, Sektorierung und Atomisierung; die Integrierung der Seele – Buddhismus und Christentum; die Nordwest-Verlagerung der Kulturzentren – Die Projektionslehre bei Plutarch; relegio und religio – Augustin – Das vollzogene Riannodamento – Die Maßlosigkeit der Ratio – Voraussetzungen für den Weiterbe-stand der Erde; die drei Seins-Axiome

    6. Die integrale Struktur
    Traditionalisten und Evolutionisten – Die Konkretion der Zeit – Temporische Ansätze seit Pontormo und Desargues

    Viertes Kapitel: Die Mutationen als ganzheitliches Phänomen
    Eine zusammenfassende Zwischenbetrachtung

    1. Querschnitte durch die Strukturen
    Die Interdependenz von Dimensionierung und Bewußtsei – Das Diaphainon; Signatur und Wesen der Strukturen – Die Ursprungsgegenwärtigkeit; die Gesetzmäßigkeit der Mutationen

    2. Exkurs über die Einheit der Urwörter
    Ganzheitliche Sprachbetrachtung – Die Doppelwertigkeit der Wurzeln; Höhle und Helle wurzelgemein – Die Spiegelwurzeln – Tat und Tod wurzelgemein – Das Wort «All»

    3. Eine Zwischenbilanz: Maß und Masse
    Die vier Gesetzmäßigkeiten der Mutationen – Transzendieren ist bloße Raum-Erweiterung – Die Technik eine materiell-physische Projektio – Die Angst und Ausweglosigkeit unserer Zeit – Das Sich – Geheimnis und Schicksal; vom «Weg» der Menschheit – Die Realisierung des Todes – Möglichkeiten einer neuen Haltung

    4. Eigenart der Strukturen (Weitere Querschnitte)
    Methode und Diaphanik – Die magische «Empfängnis durch das Ohr» – Die mythische Sprache des Herzens – Irrationalität, Rationalität, Arationalität – Götzen, Götter, Gott; Ritual, Mysterien, Methode – Der Unter-gang des Matriarchats – Das Patriarchat

    5. Abschließende Zusammenfassung: Der Mensch als Ganzes seiner Mutationen
    Überlegung und Klärung – Die defiziente Auswirkung der Strukturen in unserer Zeit

    Fünftes Kapitel: Über die Raum-Zeit-Konstitution der Strukturen
    1. Die Raum-Zeitlosigkeit der magischen Struktur
    Die magische Rolle des Gebetes und die Wunderheilungen von Lourdes

    2. Die Zeithaftigkeit der mythischen Struktur
    Das Polprinzip – Die Bewegungen des Zeithaften – Das Kreisen der mythischen Bilderwelt – Das Kronos-Mythologem – Kronos als Bild der Nachtwelt – Die Entstehung der Zeithaftigkeit aus der Zeitlosigkeit – Der Wert der Wurzellaute K, L und R – Von den Spiegelwurzeln

    3. Die Raumbetontheit der mentalen Struktur
    Die Wurzel der Wörter, die «Zeit» bedeuten; die Zeit als das Teilende – Das Kronos-Opfer der Dais: die Entstehung der Zeit aus der Zeithaftigkeit – Die Pervertierung der Zeit (das Teilende wird geteilt statt zu teilen) und die Deklassierung der Zeit in der abendländischen Philosophie – Das Denken ein räumlicher Vorgang und die Raumbetontheit des Mentalen – Die beginnende Veränderung des Raumes

    Sechstes Kapitel: Zur Geschichte der Phänomene Seele und Geist

    1. Methodologische Überlegungen
    Seele und Zeit, Denken und Raum – Die apsychische und amaterielle Weltmöglichkeit – Über die «Darstellbarkeit» der unmeßbaren Psyche

    2. Das Numinose, das Mana und die Seelen
    Bisherige Geschichts-Theorien – Die Geschichte und das Numinose – Das Mana – Die Entstehung des Seelenbegriffes – Die Seelen und die Seele; die Geister und der Geist – Leben und Tod als ganzheitliche Gegenwart – Das Numinose als magisches Erlebnis – Die Verlagerung der numinosen Anlässe – Die menschliche Resonanzfähigkeit – Das Bewußtsein – Die Fehlschlüsse infolge der Postulierung des «Unbewußten» – Bewußtseins-Intensivierung statt Bewußtseins-Erweiterung; psychische Mächtigkeiten und Ichzentrierung

    3. Der Todespol der Seele
    Die Symbolik der Todesseele – Der ägyptische Seelenvogel und die Engel – Sirenen und Musen; Todesseele und Todestrieb–
    Mythisierung der Psychologie und der Physik – Das ägyptische Segel als Seelensymbol; der Mondcharakter der Seele in der vedischen, ägyptischen und griechischen Überlieferung – Die Doppeldeutigkeit jedes einzelnen Seelenpols

    4. Der Lebenspol der Seele
    Die Symbolik der Lebensseele – Die Wasser-Symbolik für den Lebenspol der Seele – Das Wasser ein Menschheits-Trauma

    5. Das Symbol der Seele
    Das chinesische T’ai-Ki; der prätellurische Ursprung der Ursymbole; ermessendes und lebendiges Wissen – Leben und Tod sind keine Gegensätze – Der geflügelte Delphin als griechisches Seelensymbol – Die Hadesfahrten – Das lebendige Wissen der Seele

    6. Zur Symbolik des Geistes
    Seelen und Geister – Die frühen Geist-Begriffe; Symbolik des Geistes – Geist und Intellekt – Die Geister, der Geist und das Geistige

    Siebentes Kapitel: Die bisherigen Realisations- und Denkformen

    1. Dimensionierung und Realisation
    Die Abhängigkeit der Realisation von der Dimensionierung der jeweiligen Struktur – Die konstitutionsmäßige Verschiedenheit der einzelnen Realisationsformen

    2. Das Erleben und Erfahren
    Das Erleben als magische Realisationsform – Das Erfahren als mythische Realisationsform

    3. Das okeanische Denken
    Das Kreisdenken; der Okeanos und die Welt als Insel – Das okeanische Denken

    4. Das perspektivische Denken
    Die Geburt des mentalen Denkens – Der Perspektivitätsbegriff – Sehdreieck und Begriffspyramide – Die Raumgebundenheit
    des Denkens

    5. Das paradoxale Denken
    Das Paradoxon – Das Bild von den Parallelen – Die Links-Rechts-Vertauschung – Das Erwachen der Linken – Die Frauen-Rechte – Linke Werte in der heutigen Malerei; das Diaphane und die Weltwahrung

    Achtes Kapitel: Die Fundamente der aperspektivischen Welt

    1. Ursprung und Gegenwart (Ergänzende Querschnitte)
    Die Unvorstellbarkeit einer aperspektivischen Welt – Wahrnehmen und Wahrgeben als aperspektivische Realisationsformen – Formen der Bindung und die Proligio; die Praeligio; Ursprung als Gegenwart

    2. Zusammenfassung und Ausblick
    Die Möglichkeiten einer neuen Mutation – Die Überwindungen der psychischen und materiellen Zertrümmerung; das menschheitliche Sich-Bewußtsein – Die Befreiung aus der «Zeit»: Ursprung und Gegenwart

    Inhalt Band 2

    Zwischenwort

    Erstes Kapitel: Der Einbruch der Zeit

    1. Die Bewußtwerdung der Zeitfreiheit
    Die verschiedenen Zeitformen – Die Komplexität der «Zeit» – Die Zeit eine akategoriale «Größe»; System und Systase – Die Umwertung des Zeitbegriffs zu Beginn unseres Jahrhunderts – Die Zeitangst als Symptom unserer Epoche – Die Zeitfreiheit

    2. Die Bewußtwerdung des Ganzen
    Die nur räumliche Wirklichkeit – Die entscheidende Rolle Europas – Drei Beispiele – Voraussetzungen für die Bewußtwerdung des Ganzen

    Zweites Kapitel: Die neue Mutation

    1. Das Klima der neuen Mutation
    Mutationszeiten sind Zeiten der Störung – Die Zukunft in uns und in der Welt – Der anthropozentrische Irrglaube – Präsenz und Wirkung

    2. Das Thema der neuen Mutation
    Wie kam es zur Erfindung der Maschine? – Die Konsolidierung des Raumbewußtseins ermöglicht die neue Mutation – Die Zeit als Intensität – Züchter- und Werkzeugkulturen – Verlust an Natur und Kultur – Die «Zeit», das Thema der neuen Mutation

    3. Die neue Aussageform
    Hufelands «neue Kraft des Geistes» – Die Manifestationsformen der Zeit; Zeitliches ist räumlich nicht fixierbar – Philosophem und Eteologem; Systase und Synairese

    Drittes Kapitel: Vom Wesen des Schöpferischen

    1. Das Schöpferische als Urphänomen
    Die unzulängliche psychologische Erklärung – Die Aussagen des «Buches der Wandlungen» – Die «Urtiefen des Weltgeschehens»

    2. Wesen und Wandel des Dichterischen
    Die Bedeutung der «Muse» – Die Muse, die Muße und das Müssen – Die Muse als Quellgottheit, Lebensmacht und schöpferische Kraft – Die Sirene, das Gegenbild der Muse, bei Rilke – Die Individualisierung der Dichtung durch die Lyrik – Hölderlins entscheidender Schritt – Die «Überwindung der Zeit» durch Hofmannsthal und die «Zähmung der Musen» durch Baudelaire – Die «neue Pflicht» Mallarmés – Die «höchstgesteigerte Bewußtheit» Valérys – Die Überwindung der Musen und die Ichfreiheit bei T. S. Eliot – Huxleys «Zeit muß enden» – Eluard und Hagen – Der heutige veränderte schöpferische Bezug als Ausweis der neuen Bewußtseinsstruktur

    Viertes Kapitel: Die neuen Konzepte

    1. Die Ansätze des neuen Bewußtseins
    Der geistige Ansatz; der physische Ansatz – Der Mensch ist nicht prädikatlos; das neue Marien-Dogma

    2. Die vierte Dimension
    Die vierte Dimension ist die Zeitfreiheit – Die «dimensionalen Kategorien» N. Hartmanns; die nichteuklidische Geometrie von Gauß – Zur Geschichte der vierten Dimension; Einstein; das Übersinnliche als vierte Dimension – Die vierfache Entdeckung der nichteuklidischen Geometrie; Gauß und Petrarca – Lamberts «imaginäre Kugel» – Die magische Adaption der vierten Dimension – Die mythische Adaption – Die mentale Adaption – Die «Königin der Wissenschaften» – Vom Wesen der Zeitfreiheit

    3. Die Temporik
    Temporik ist Bemühung um die Zeit – Die Nicht-Begreifbarkeit der Zeit – Die heutige Zeitangst – Die Übermächtigkeit der zurückgestauten Zeit – Stichwörter der Aperspektive

    Fünftes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt

    I. Die Naturwissenschaften

    1. Mathematik und Physik
    Descartes und Desargues, Galilei und Newton; Speisers Gruppentheorie und Hilberts Axiomensystem – Das Ende des mechanischen Weltbildes der klassischen Physik – Das Zeitthema in der Physik; das Wirkungsquantum – Das Heisenbergsche Gesetz; das Alter des Universums – Heisenbergs «Paradoxien des Zeitbegriffs»; die Überwindung des Dualismus durch die neue Physik – Die (arationale) Unanschaulichkeit des heutigen physikalischen Weltbildes

    2. Biologie
    Die Zeit als Qualität – Vitalismus und Totalitarismus – Portmanns Anerkennung der raumzeitlichen Struktur aller biologischen Lebensformen – Die Überwindung des Dualismus durch die Biologie – Betonung der Zusammenhänge statt der Teilungen; die arationale Sicht des Lebens

    Sechstes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt

    II. Die Geisteswissenschaften

    1. Psychologie
    Die Totsagung Gottes; Fausts Wanderung «ins Leere» und die Entdeckung der Schichten der Erde und der Seele – Die Bemühungen das Nicht-Räumliche, das Seelische, zu erfassen – Die Zeit im Traumgeschehen (Freud) und als «psychische Energetik» (Jung) – Die Überwindung des Dualismus durch Jungs Individuations- und Quaternitäts-Lehren – Die psychologisierte Vierdimensionalität und ihre Gefahren – Die Sichtbarwerdung der arationalen Zeitfreiheit; die «Archetypen» Jungs

    2. Philosophie
    Heideggers eschatologische Stimmung – Der Einbezug der «Zeit» als Eigenelement ins philosophische Denken; Pascal und Guardini – Arbeit und Besitz: Zeit und Raum; Bergsons «Zeit und Freiheit» – Husserls «Zeitkonstitution» – Das Eingeständnis der rationalen Unzulänglichkeit; die «dreiwertige Logik» Reichenbachs – Die «offene Philosophie» – Überwindung von Immanenz und Transzendenz durch Simmel und Szilasi – Die Hinwendung zum Ganzen und zur Diaphanität – Die «Kugel des Seins» – Die Selbstüberwindung der Philosophie

    Siebentes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt

    III. Die Sozialwissenschaften

    1. Recht
    Sitte und Gesetz – Montesquieus menschheitliche Maxime; die Berücksichtigung des Zeitfaktors im neuen Rechtsgebrauch – Die Meisterung der prae- und irrationalen Komponenten des Rechts (Hans Marti) – Das neue Recht auf Arbeit geht zu Lasten des Besitzes – Die Überwindung des Dualismus im Recht (W. F. Bürgi und Adolf Arndt) – Die Tendenz zur Arationalität im «offenen Recht»

    2. Soziologie und Ökonomie
    Höllenfahrt der Menschheit? – Die Berücksichtigung des Zeitfaktors; der Marxismus auf blindem Geleise – Die neue qualitative Wertung der Arbeit (L. Preller und A. Li-sowsky) – Zeit und Struktur in der Soziologie (W. Tritsch) – Die Überwindung des Dualismus durch Akzeptierung des Indeter-minismus (nationalökonomisch durch Marbach, soziologisch durch Guardini und Brod, anthropologisch durch Lecomte du Noüy) – Überwindung der Alternative Individuum : Kollektiv – Überwindung des einsinnigen Geschichtsablaufes durch Toynbee und v. Salis – Die Rolle der Kultur-kreislehre von Frobenius – Das Beachten der Zusammenhänge statt der Systematisierungen – Dempfs «integraler Humanismus» – Die Offenheit der Welt – Alfred Webers Hinweis auf eine «außerraumzeitliche Erfassung» – Hinweise der Hirnforschung (Lecomte du Noüy und H. Spatz) auf neue Bewußtseinsmöglichkeiten

    Achtes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt

    IV. Die Doppelwissenschaften
    Die Tatsache der Doppelwissenschaften als aperspektivische Manifestation; die Quantenbiologie – Die Psychosomatik – Die Parapsychologie

    Neuntes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt

    V. Die Künst

    1. Musik
    Die temporischen Versuche der Musik; Strawinskys Auseinandersetzung mit der Zeit – Busoni; Křeneks neue Zeitwertung – Die Überwindung des Dualismus von Dur und Moll – Liszt, Debussy und die «offene Musik» – Der Versuch der Musik die Arationalität zu realisieren – Pfrogners Konzept einer Musik vierdimensionaler Natur – Die «Vergeistigung der Musik» – Debussys «sphärische Tonalität»

    2. Architektur
    Architektur, die soziologische Kunst – Die Lösung des Zeitproblems durch die neue Architektur; der «fließende Raum»; die «organische Architektur» Wrights – «Freier Grundriß» und «freie Kurve»; der «offene Raum» und die Überwindung des Dualismus von Innen und Außen – Die Arationalität und Diaphanität der neuen Architektur

    3. Malerei
    Die Vorläufer der neuen Sehweise: Füßli, Géricault, Delacroix; die sphärische Bildfläche Cézannes – Die vierte Dimension bei den Kubisten – Gleichzeitigkeit ist nicht Zeitfreiheit – Die Überwindung des Dualismus, angebahnt durch den Gebrauch der Komplementärfarben – fortgeführt durch Cézanne; Klee und Gris; Verlust der Mitte ist kein Verlust, sondern Gewinnung des Ganzen – Die Arationalität der neuen Malerei: Picassos Unvorsätzlichkeit und die «offenen Figuren» Lhotes – Die «geheime Struktur» der Dinge (Picasso); die «Welt ohne Gegenüber» kein Verlust, sondern Gewinnung des Miteinander – Impressionismus, Pointillismus, Primitivismus, Fauvismus, Expressionismus, Futurismus, Kubismus und Surrealismus als temporische Versuche – «Im Ursprung der Schöpfung» (Klee); von «den Wurzeln der Welt» (Cézanne) – Die Diaphanität bei Léger, Matisse und Picasso

    4. Dichtung
    Dichtung als Geschichtsschreibung des Datenlosen – Ein Aphorismus Hölderlins – Das Zeitthema in der Dichtung – Die neue Wertung des Wortes seit Hölderlin und Leopardi – in der französischen, spanischen, englischen und deutschen Dichtung – Das psychische Element seit der Romantik bis zu James Joyce; Expressionisten, Dadaisten, Surrealisten, Nihilisten, Infantilisten und Pseudomythiker als Zertrümmerer der starren Formen – Prousts Kampf um die Zeitfreiheit – Die raumzeitliche Dichtungsweise von Joyce und Musil; Virginia Woolfs, Thomas Manns und Hermann Hesses Auseinandersetzungen mit dem Zeitproblem – Die neuen Amerikaner und H. Broch; Musils Maxime und die Nachkriegsgeneration – Hopkins und Eliot – Inversionen und Konstruktionsbrüche bei Rilke und Mallarmé als Ausdruck der Zeitumwertung – Der aperspektivische Gebrauch des Adjektivs – Der neue «Denn-Verzicht» und der «Wie-Verzicht» als Absagen an die perspektivische Fixiertheit – Der neue Gebrauch des Komparativs als aperspektivische Bezug-nahme; die neuen «Und-Anfänge» – Die neue, aperspektivische Reimung in der europäischen Dichtung – Die Überwindung des Dualismus und die neue Einstellung zum Tode – Die Arationalität der neuen Dichtung; die Diaphanität Guilléns, Eliots und Valérys – Aperspektivische Dichtung und aperspektivische Physik

    Zehntes Kapitel: Die Manifestationen der aperspektivischen Welt

    VI. Zusammenfassung

    1. Das aperspektivische Thema
    Die notwendige neue Bewußtwerdung – Die aperspektivischen Themata; die Praeligio – Die aperspektivische Wirklichkeit

    2. Das tägliche Leben
    Der Vollzug der Mutation durch die Allgemeinheit – Fabrik und Bureau von uns geschaffene Zeitverfälschungen; Freizeit und Zeitfreiheit – Notwendige Leistungen des Einzelnen

    Elftes Kapitel: Die doppelte Aufgabe
    Spenglers Selbst-Aufgabe und unsere Aufgabe – Die Gefahren unserer Übergangsepoche auf den verschiedenen Gebieten unseres Denkens und Tuns

    Zwölftes Kapitel: Die Konkretion des Geistigen
    Das mentale Denken und das geistige Wahren; das Geistige ist nicht «Geist», sondern Diaphanität (Transparenz); der Vollzug des concrescere, des Zusammenwachsens des Geistigen mit unserem Bewußtsein als Konkretion des Geistigen – Das Ganze

    Nachwort

    Personenregister
    Synoptische Übersicht (Falttafel)