Produktbild: Roter Mars
Band 1

Roter Mars Die Mars-Trilogie

Aus der Reihe Die Mars-Trilogie
7

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

43029

Erscheinungsdatum

12.10.2015

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

816 (Printausgabe)

Dateigröße

3391 KB

Originaltitel

Red Mars

Übersetzt von

Winfried Petri

Sprache

Deutsch

EAN

9783641116408

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ePUB

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43029

Erscheinungsdatum

12.10.2015

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

816 (Printausgabe)

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Originaltitel

Red Mars

Übersetzt von

Winfried Petri

Sprache

Deutsch

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9783641116408

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  • Bewertung

    aus Frauenneuharting

    4/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Mars-Epos mit Ecken und Kanten

    In der nahen Zukunft ist es soweit: der Mars soll permanent besiedelt werden! Um dies zu bewerkstelligen machen sich 100 handverlesene Experten auf allen möglichen Gebieten von Wissenschaft und Technik auf die neun-monatige Reise zu unserem roten Nachbarn und nehmen dort ihre Pionierarbeit auf. An sich ist hiermit der Handlungsrahmen des ersten Romans aus der "Mars-Trilogie" umschrieben... Dass der Autor mit Roter Mars jedoch trotzdem ein mehrere hundert Seiten umfassendes Machwerk vorlegt liegt daran, dass er sich eben nicht mit der Geschichte an sich zufrieden gibt. Vielmehr nimmt dieser sich auch der narrativen Randbereiche einer möglichen Marsmission an und denkt diese zu Ende. Psychologische Faktoren, soziologische Studien und eine ganze Menge technische Fachbegriffe bilden den eigentlichen Kern dieses Romans und packen der eigentlich recht schnell erzählten Geschichte sozusagen das Fleisch auf die Knochen. An dieser Stelle dürften sich dann allerdings die Geister scheiden: Robinson verleiht seinen Charakteren (aus deren ganz unterschiedlichen Sichtweisen die Handlung betrachtet wird) extrem viel Tiefe und Facettenreichtum, ihre Motivationen werden ambivalent und kritisch beleuchtet. In den beengten Verhältnissen der ersten Mars-Behausungen treffen schnell nicht nur Charaktere, sondern ganze Lebensphilosophien, politische Ausrichtungen und einfach ganz menschliche Charakterzüge aufeinander Aus meiner Sicht macht das die Charaktere glaubwürdig, oft erkennt man sich selbst wieder. Oft sind einem die Motive einzelner Charaktere fremd, oft vertraut, am Ende immer nachvollziehbar. Um diese Glaubwürdigkeit zu erreichen ergeht sich der Autor jedoch in Seiten-lange Studien der menschlichen Natur. Auch der technische Aspekt einer Mars-Besiedelung spielt in Robinsons Roman eine dominante Rolle. Der Roman scheint mir sehr gut recherchiert. Hier offenbart sich wieder das Talent des Autors, Glaubwürdigkeit zu erzeugen, indem er Ideen nicht nur andeutet, sondern erschöpfend ausformuliert. Der letzte Aspekt (den ich auch als am anstrengendsten erlebt habe) ist die fast schon Tolkien-eske Langatmigkeit, mit der Robinson die marsianische Geographie zeichnet. Seitenweise werden Landschaftsmerkmale und deren Geschichte beschrieben. Ist dieser Roman langatmig? Ja, sehr. Ist er leichte Kost? Nein, absolut nicht! Ist der Roman leicht verstehbar? Für Ingenieure mit zusätzlichen Abschlüssen in Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaften...ja! Aber was macht diesen Roman dann so gut? Das in Worte zu fassen fällt mir wirklich schwer. Am Ende scheint es mir die Mischung aus Detailverliebtheit, glaubhaften Charakteren, einer wendungsreichen Geschichte und einem sehr unkonventionellen Schreibstil zu sein. Der Autor scheut sich nicht davor, einem sehr langatmigen Geschichtsstrang durch einen Zeitsprung über Wochen bis Monate ein wenig auf die Beine zu helfen. Und wo sich der Autor in den oben genannten Punkten viel Zeit lässt, verkürzt er an anderer Stelle auf fast schon freche Weise seine Ausführungen. Es bleibt für mich ein anstrengender Roman, auf den ich mich konzentrieren muss, der mich jedoch am Ende mit einer glaubhaften Geschichte der Marsbesiedelung belohnt. Ein Roman mit Anspruch, Tiefgang, Ecken und Kanten...ganz nach meinem Geschmack!

  • Bewertung

    2/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Mehr Gesellschaftstudie als Science Fiction

    Mich hat das Buch leider enttäuscht. Ich hatte eine Science Fiction-Geschichte erwartet, die sich (zumindest auch) mit den technischen Hintergründen und Herausforderungen einer möglichen Marsbesiedelung befasst. Statt dessen geht es ausschließlich um gesellschaftliche und politische Aspekte, und das in epischer Breite. Nebensächlichkeiten wie die Frage, wie ein Überleben auf dem Mars überhaupt möglich ist, werden völlig ausgeblendet oder nur am Rande pauschal abgehandelt. So fahren die Protagonisten zwar monatelang in Fahrzeugen über die Marsoberfläche, um sich mit verschiedenen Kolonialisten zu unterhalten, woher bei diesen endlosen Touren aber der Sauerstoff und die Nahrung zum Überleben kommt, erschließt sich nicht. Die beiden weiteren Bände der Trilogie werde ich mir daher nicht mehr zu Gemüte führen.

  • Bewertung

    5/5

    14.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Super!

    Das ist (zusammen mit den anderen Teilen) das beste Buch, das ich je gelesen habe. ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,.,. !!!Super!!!

  • Bewertung

    5/5

    09.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Meilenstein der Science-Fiction Literatur. Teil 1.

    Die Mars Trilogie von Kim Stanley Robinson ist ein Meilenstein der Science-Fiction Literatur. Im Roten Mars geht es um die Anfänge des Terraformens. Wasser, Sauerstoff, Nahrungsmittel… alles zum Überleben notwendig. Es bereitet Freude mitzuerleben, wie dies in die Wege geleitet wird.

  • Bewertung

    4/5

    10.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Anspruchsvolle SF mit einigen...

    Anspruchsvolle SF mit einigen Längen. Nichts desto trotz ist es faszinierend, wie Robinson die Besiedlung des Nachbarplaneten schildert. Und sooo weit weg, scheint dieses Szenario auch nicht.

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    01.05.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Nun, da wären wir

    Helden und Hauptprotagonisten dieser Geschichte sind zweifelsfrei die Wissenschaftler und ihr Bemühen eine gute politische und soziologische Gesellschaft auf dem Mars aufzubauen. 100 von Ihnen landen im Jahr 2026, dem ersten Marsjahr M1, auf dem Planeten und bereits beim Flug dorthin, wird man den verschiedenen politischen und soziologischen Ansichten der Teilnehmer konfrontiert. „Nun, da wären wir“,  sind die ersten Worte am Mars und klingen dann doch ein wenig unbedarft und ironisch. Roter Mars wird aus den Blickwinkeln der ersten 100 erzählt und ist in mehrere Teile unterteilt. Bis auf das erste Kapitel, werden in chronologischer Reihenfolge ca. 35 Jahre abgehandelt. Das hat zur Folge, dass der Schriftsteller auf gewisse Details keinen Wert legen kann oder darf und diese deswegen sehr schnell abhandelt. Manche mögen sich nun daran stören, mir hat es aber gut gefallen. Auf knapp 700 Seiten würden sich mehrere Details rein rechnerisch schon nicht ausgehen. Das erste Kapitel ist zeitgleich der Höhepunkt der eigentlichen Erzählung und wie bei der Fernsehserie Columbo erfährt der Leser gleich zu Beginn, wer Mörder und wer Opfer in einem Komplott sein wird, allerdings erst mit Fortschreiten der eigentlichen Geschichte, erfährt man mehr über das Weshalb und das Warum. Die New Yorker titelte einmal, dass Kim Stanley Robinson der größte lebende Sciencefiction Schriftsteller der Welt sei und dem kann ich eigentlich nichts mehr hinzufügen. Roter Mars ist der Auftakt zu einer wirklich großartigen Trilogie(es folgen grüner Mars und blauer Mars; Alle drei wurden mit einigen Preisen und Auszeichnungen, u.a. mit dem Nebula und dem Hugo Award, gewürdigt). Als Jugendlicher hatte ich seine wohl bekanntesten Romane bereits gelesen. Es ist tatsächlich etliche Jahre her und deswegen freut es mich, dass der Heyne Verlag diese nun neu überarbeitet und wiederveröffentlicht hat. Dabei unterhält gute Sciencefiction Literatur nicht nur, sondern sie stellt sich auch den großen Fragen unserer Zeit, und gibt uns eine mögliche Antwort auf viele menschengemachten Probleme. Die Politik ist dem Sciencefiction Genre inhärent und ist dadurch mal mehr, mal weniger durchzogen von jenem Thema und Kim Stanley Robinson weiß jenes auszureizen. Aber noch etwas fällt auf: die eigentlichen politischen Themen haben sich seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts nur wenig geändert. Umweltverschmutzung, schwindende Ressourcen und Revolten sind auch heute noch immer globale Themen der Politik. Wer nun noch nicht genug von der Mars-Trilogie hat, dem empfehle ich „Der Marsianer“ von Andy Weir, der sich wie eine Mischung aus Robinson Crusoe und McGyver liest.

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