Produktbild: Das Osmanische Reich

Das Osmanische Reich

Aus der Reihe marixwissen
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2019

Verlag

Marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/2,7 cm

Gewicht

377 g

Farbe

Rost / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7374-1002-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2019

Verlag

Marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/2,7 cm

Gewicht

377 g

Farbe

Rost / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7374-1002-1

Herstelleradresse

Marix Verlag
Römerweg 10
65187 Wiesbaden
DE

Email: info@marixverlag.de

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  • ws

    aus Markdorf

    5/5

    16.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sich die Unmenge an Namen der…

    Sich die Unmenge an Namen der Sultane, Großwesire, Wesire, Haremsdamen, die zeitweise im Hintergrund intrigiert und die Fäden gezogen haben, die Unzahl an Kriegen, die vom Osmanischen Reich losgebrochen wurden, zu merken, ist erstens kaum möglich. Schliesslich behandelt Reinhard Pohanka auf den 239 Seiten den Zeitraum vom Anfang des 6. Jahrhunderts mit der Herkunft der Türken und deren ersten Staatswesen bis hin zu 1923 mit der Proklamation der Republik Türkei durch Mustafa Kemal Atatürk. Zweitens ist es nicht zwangsweise notwendig, sich alle die Namen und Zeiträume einzuprägen. Es geht um einen gut lesbaren Überblick, wie riesig das Osmanische Reich einst war. Immerhin erstreckte es sich vom heutigen Libyen, Tunesien, Ägypten, Israel, Libanon, Syrien, Griechenland samt der meisten Inseln in der Ägäis, Albanien, Montenegro, Serbien, Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Teiler der Ukraine, Krim usw. usw. So wird es nicht verständlich, aber nachvollziehbar, worin das Meer der roten türkischen Flaggen bei heutzutage stattfindenden Wahlkampfveranstaltungen des neuen Sultans Recep Tayyip Erdoğan begründet sein könnte. Was für einen historischen Hintergrund das theatralische Getöse und die Uniformierung der Militärangehörigen bei Auftritten Erdogans in seinem überdimensionierten neuen Präsidentenpalast mit den mehr als 1.000 Räumen haben. Der Autor nimmt sich aller regionalen Ausweitungen des untergegangenen Osmanischen Reiches an. Mit welchem Krieg, oft, aber nicht immer von den Türken angezettelt, welche Region diesem Reich einverleibt wurde. Er beleuchtet auch die geschichtlich begründeten Ursachen des Balkankrieges zwischen 1991 und 2001. Zitat Seite 202, es geht um die nationalistischen Bewegungen auf dem Balkan: „So konnten die Serben durchsetzen, dass das Osmanische Reich ab 1867 sämtliche Truppen aus Serbien abziehen mussten. Mit diesen verließ die Mehrzahl der Muslime das Land und siedelte sich in Bosnien an. Diese Trennung sollte zur Keimzelle des Konfliktes werden … der von 1991 bis 2001 den Balkan erfasste.“ Ein zweites, letztes Zitat: „Alle Macht im osmanischen Staat war in der Person des Sultans vereinigt, der alleine und als Einzelperson an der Spitze des Staates stand. Er herrschte uneingeschränkt und war mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet. Er hatte die absolute Autorität über seine Untertanen und entschied über Fragen der Staatsführung und der Politik. Sein Wort war dabei unantastbares Gesetz.“ Nein, es ist keine Schilderung der aktuellen politischen Verhältnisse in der Türkei. Unter Führung des oben genannten neuen ‚Sultans‘. Das Zitat ist auf Seite 120 zu finden und beschreibt die Verwaltung des Reiches, wie sie vom Reichsgründer Osman I bis hin zur Proklamation der Republik Türkei galt. Wer sich Einblicke in die für Westeuropäer nur schwer nachvollziehbare Gedankenwelt beziehungsweise deren historisch begründeten Ursachen der Türken verschaffen will, ist mit diesem Buch gut beraten.

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  • Produktbild: Das Osmanische Reich
  • 1. Vorwort
    2. Der Schauplatz: Europa, Asien und Afrika
    3. Der Ursprungsmythos der Türken
    4. Die frühe Geschichte der Türken
    5. Der Vorstoß der Seldschuken nach Kleinasien
    6. Das Sultanat von Rum
    7. Seldschukische Kunst und Architektur
    8. Der Aufstieg der Beyliks
    9. Die frühen Sultane der Osmanen – Osman I. und Orhan (1281?–1359)
    10. Militär und Verwaltung – Erste osmanische Feldzüge auf dem Balkan – Murad I. (1359–1389)
    11. Das mongolische Intermezzo – Bayezid I. (1389–1402) – Der Kampf um Bayezids I. Nachfolge (1402–1421)
    12. Die Eroberung von Konstantinopel 1453 – Mehmed der Eroberer
    13. Das Osmanische Reich am Weg zur Großmacht: Von Bayezid II. bis Selim I. (1481–1512)
    14. Die Eroberung von Ägypten und Syrien – Selim I. (1512–1520)
    15. Die frühe Wirtschaft der Osmanen
    16. Der Höhepunkt des Osmanischen Reichs – Süleyman I., der Prächtige (1520–1566)
    17. Die osmanische Kunst zur Zeit Süleymans des Prächtigen
    18. Das Heerwesen der Osmanen
    19. Die osmanische Flotte
    20. Die Verwaltung des Reichs
    21. Der Beginn des Niederganges – Selim II. bis Murad III.
    22. Die Macht des Harems
    23. Der wirtschaftliche Niedergang unter Sultan Murad III.
    24. Der Niedergang der Armee
    25. Das 17. Jahrhundert – Ahmed I. bis Ahmed III. (1603–1730)
    26. Konsolidierungsversuche – Die Köprülüs
    27. Die Belagerung von Wien 1683
    28. Der große Türkenkrieg (1683–1699)
    29. Die Tulpenzeit (1700–1730)
    30. Das Leben der Frauen im Osmanischen Reich
    31. Der Verlust der Großmachtstellung – Mahmud I. bis Abdulhamid I. (1730–1789)
    32. Weiterer wirtschaftlicher Niedergang
    33. Erste Reformen – Selim III. (1789–1807)
    34. Napoleon in Ägypten (1798–1799)
    35. Aufstände auf dem Balkan und in Griechenland (1804–1821)
    36. Die Entmachtung der Janitscharen (1826)
    37. Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts
    38. Syrien und Ägypten
    39. Reformen unter Mahmud II.
    40. Tanzimat – Die Neuordnung (1839)
    41. Der Krimkrieg (1853–1856)
    42. Das Edikt von 1856
    43. Fortsetzung des wirtschaftlichen und politischen Niedergangs
    44. Nationalistische Bewegungen auf dem Balkan
    45. Die dynastischen Entwicklungen von 1876 bis 1909 und der Staatsbankrott
    46. Die osmanische Verfassung von 1876
    47. Der Russisch-Osmanische Krieg von 1877–1878
    48. Der Kongress von Berlin 1878 und seine Folgen
    49. Der Kranke Mann am Bosporus (1850–1900)
    50. Deutsche Beziehungen zum Osmanischen Reich
    51. Die Jungtürken (1889–1913)
    52. Der Italienisch-Türkische Krieg (1911–1912)
    53. Die Balkankriege (1912–1913)
    54. Der Zweite Balkankrieg (1913)
    55. Der Erste Weltkrieg (1914–1918)
    56. Der Beginn des Krieges
    57. Die Vernichtung der Armenier
    58. Die Schlacht von Gallipoli (Çanakkale) (1915/16)
    59. Der Krieg im Irak und in Palästina
    60. Die Türkei nach 1918 bis zur Republik 1923

    Die Regierungszeiten der osmanischen Sultane

    Zeittafel – Turkstämme, Seldschuken und Osmanisches Reich
    Weiterführende Literatur