Am Schweizer Nationalfeiertag wird im Trubel des Feuerwerks ein unbekannter Mann auf einer Weide im Wauwilermoos gefunden: jung, tätowiert, chinesisch – und totgetrampelt von einem Stier. Der charmante Luzerner Ermittler Cem Cengiz übernimmt den Fall: Erste Nachforschungen führen zu den chinesischen Triaden, in die Tattooszene und zu Menschenhändlern. Und ganz nebenbei hat Cem auch noch mit eigenen Problemen und dem weiblichen Geschlecht zu kämpfen . .
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Stierkampf im Wauwilermoos (Luzerner-Krimi)
eskimo81 (Mitglied der Book Circle Community) am 29.10.2023
Bewertungsnummer: 2056104
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Nach dem Schweizer Nationalfeiertag wird auf einer Weide im Wauwilermoos eine Leiche gefunden. Jung, tätowiert, chinesisch - und vermutlich durch einen Stier totgetrampelt.
Der charmante Ermittler Cem Cengiz übernimmt den Fall.
Haben wirklich die Triaden die Finger im Spiel?
Ein absolut spannender Krimi - ich konnte gar nicht mehr anders, als beständig weiterzulesen, zu bibbern, zu zittern und einfach nur Seite um Seite “futtern” damit ich endlich, endlich, endlich erlöst werde und weiss, was genau der Hintergrund / die Lösung ist.
Das erste Buch der Autorin, Liebe, Sünde, Tod war bereits ein interessanter Schweizer Krimi - dieser konnte das aber noch toppen. Wesentlich spannender und fesselnder geschrieben, wurde ich nun so richtig gepackt. Suchtfaktor! Schlafen, essen, trinken, - alles wird zur Nebensache - Haushalt? Auch der kann getrost warten. Erst wenn die letzte Seite ausgelesen ist, kann man dem normalen Leben wieder Anteil nehmen.
Einziger Negativpunkt, der offene Schluss - nicht dass der Fall nicht abgeschlossen wäre, das ist nicht das Thema, der Fall ist abgeschlossen, sozusagen in trockenen Tüchern - aber die Geschichte um die Protagonisten Cem, der Staatsanwältin Eva, der Freundin von Cem Lila - da ist für mich viel zu viel offen, einfach irgendwie schon klar, dass ein dritter Fall folgen muss / wird. Das war ein bisschen enttäuschend - trotz allem runde ich nun die Sterne auf 5 auf - der Hauptpunkt, die Spannung, die wurde so massiv hoch gehalten….
Das ganze spielt in der Schweiz, bei mir fast vor der Haustüre, was den Gänsehauteffekt noch verstärkt. Umso mehr, Nägel kauend, nervös und zittern las ich und dachte immer wieder, diesen Ort werd ich nie mehr besuchen :-)
Fazit: Ein Krimi, der den Leser aus den Socken haut. Einfach mal was anderes, nicht das übliche Mordmotiv, nicht der übliche Täter, nicht der übliche Tatort. Alles ist aussergewönlich anders, aber alles ist so spannend anders, dass man einfach den Krimi “fressen” muss. Man fliegt von Seite zur Seite und weiss nur eines, bevor nicht die letzte Seite gelesen ist, geht man nicht ins Bett :-) - zumindest mir ging das so. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen - von mir ne klare Empfehlung - Krimi-Liebhaber (und natürlich auch Thriller :-) ) - ihr müsst das Buch lesen - ich kann nicht anders als eine absolute MUSS-Leseempfehlung auszusprechen.
der 2. Fall für Cem Cengiz - rasant und spannend
Gertie G. aus Wien am 11.01.2021
Bewertungsnummer: 963736
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Nach dem Debüt Liebe, Sünde, Tod von Autorin Monika Mansour habe ich natürlich mit Hochspannung auf den zweiten Fall für den türkisch-stämmigen Cem gewartet.
Wegen seiner Eigenmächtigkeiten im ersten Fall ist er von der ehrgeizigen Staatsanwältin Eva vorerst einmal zum Innendienst verurteilt.
Doch der Fall, des in der Nacht des Schweizer Nationalfeiertags im Wauwilermoos von einem Stier zu Tode getrampelten Chinesen, beschäftigt die Abteilung Leib und Leben, mehr als ihr lieb ist. Der Bogen der Ermittlungen spannt sich von den Chinesischen Triaden über diverse Tatoostudios bis hin zu Mädchenhändlern.
Mit dem brisanten Kriminalfall allein ist es für Cem natürlich noch nicht getan, hat er doch mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Die Frauen rund um ihn, Freundin Lana/Lila, Staatsanwältin Eva und Chefin Barbara machen ihm ganz schön zu schaffen.
Wird Cem den wahren Mörder des Chinesen finden? Denn der Stier kann es ja aus eigenem Antrieb ja nicht gewesen sein.
Wieder schafft es Monika Mansour ihre Leser zu fesseln. Daher gibt es wieder 5 Sterne.
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