Portrait
Lucas Burkart ist Professor für Geschichte des Spätmittelalters und der italienischen Renaissance an der Universität Basel..Joachim Kersten (1946-2023) war im Brotberuf Jurist. Sein Spezialgebiet war das Urheber- und Presserecht. Aber seine eigentliche Bestimmung und Leidenschaft galt der Literatur. Als fulminanter Leser und Büchersammler war er Anwalt, Berater und Freund von Autorinnen und Autoren, von Verlagen und Archiven, von Stiftungen und Institutionen des Literaturbetriebs.Veröffentlichungen im Wallstein Verlag: Der junge Wohlklang. Ernst Schulze, 1789 – 1817. Tagebücher und Briefe (mit O. Ansull, 2017); Detlev von Liliencron entdeckt, gefeiert und gelesen von Karl Kraus (mit F. Pfäfflin), 2016..Ulrich Raulff, geb. 1950, studierte Philosophie und Geschichte. Ab 1997 Feuilletonchef der FAZ; 2001-2004 Leitender Redakteur im Feuilleton der SZ. Seit 2004 Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Träger des Anna-Krüger-Preises des Wissenschaftskollegs in Berlin für wissenschaftliche Prosa (1996), des Hans-Reimer-Preises der Aby-Warburg-Stiftung (1997) und des Preises der Leipziger Buchmesse 2010 in der Kategorie »Sachbuch und Essayistik«..Hartwig von Bernstorff ist nach mehrjähriger Verlagsarbeit Landwirt, Waldbesitzer und Privatier.Veröffentlichungen u. a.: Andreas Gottlieb von Bernstorff 1649-1726, Staatsmann, Junker, Patriarch. Zwischen deutschem Partikularismus und europäischer Politik (1999)..Achatz von Müller, Prof. em. für Geschichte (Universität Basel); Co-Direktor des »Zentrums für Theorie und Geschichte der Moderne« an der Leuphana Universität Lüneburg und am Hamburger Institut für Sozialforschung, Mitglied des Stiftungsrates der Jacob Burckhardt Stiftung, Basel, zur kritischen Edition der Werke Jacob Burckhardts. Essays zu Dante im Kontext seiner Antikenrezeption sowie Musik- und Sprachtheorie.Veröffentlichungen u. a.: »Sermo variatur successive per tempora«. Dante Alighieri entdeckt die Historizität der Volkssprachen (2020); Keyßlers Welt. Europa auf Grand Tour (Mithg., 2018).