EIN BRANDHEISSER FALL FÜR FRANZ BAUMGARTNER. Feuer! Und wo zur Hölle steckt Baumgartner?In einem südsteirischen Dorf brennt ein Haus. Die ganze Familie befindet sich währenddessen auf der Hochzeit des Sohnes. Die bettlägerige Großmutter jedoch kommt in den Flammen um. Die Umstände sind mysteriös: Ein folgenschwerer Kabelbrand? Oder doch Vorsatz? Die Grazer Kriminalpolizei übernimmt die Ermittlungen - doch vom leitenden Inspektor Baumgartner fehlt jede Spur. Nicht einmal seine Kollegen wissen, wo er sich aufhält, und kommen gegenüber der Presse in Erklärungsnöte. Also übernimmt Gregor Wolf den Fall und stößt schnell auf Indizien, die auf ein Verbrechen hindeuten. Offenbar hat die Familie Egger viele Feinde - und ganz offensichtlich versucht sie, den Ermittlern etwas zu verheimlichen. Dann taucht plötzlich Baumgartner wieder auf - in einem mehr als desolaten Zustand … Knisternde Spannung und ein sehr spezieller Ermittler Reinhard Kleindl spielt mit dem Feuer: eine dunkle Familiengeschichte, Großstadtflair, ein ebenso charismatischer wie geheimnisvoller Ermittler, Intrigen, Tempo - diese Zutaten machen "Baumgartner und die Brandstifter" zum brandheißen Tipp für Krimifans!*****************>Mitreißend! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.<>Endlich ist der zweite Baumgartner-Krimi da! Ich fand schon den ersten genial. Der zweite hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen! Definitiv eine Empfehlung!<>Pures Krimivergnügen: gut gezeichnete Charaktere, eine durch und durch stimmige Handlung und eine außerordentlich rasante Erzählweise.<*****************Der erste Baumgartner-Krimi von Reinhard Kleindl:Gezeichnet*****************"Die Bänder, die Reinhard Kleindl beim Slacklinen über Bergschluchten spannt, um darüber zu balancieren und so auf spektakuläre Art sein Geld zu verdienen, sind so kunstvoll gewoben wie der rote Faden, den er durch seinen ersten Krimi zieht. Und der Abgrund darunter ist ähnlich tief - und potenziell tödlich." Steirerkrone, Christoph Hartner"Der erste Krimi des jungen Grazer Physikers Reinhard Kleindl ist eine gelungene Talentprobe."Kurier, Peter Pisa
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Baerbel82
5/5
20.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Spiel mit dem Feuer
Zitat: Michael Egger war ein glücklicher Mann. Die Betonung liegt auf war, denn ausgerechnet am Tag der Hochzeit seines Sohnes brennt der Egger-Hof ab und seine bettlägerige Mutter stirbt an Rauchvergiftung.
Die Kripo in Graz ermittelt: Gregor Wolf, Pia Leistner, Caroline Meier, Rainer Swoboda und Oberst Mario Sukitsch, der Chef. Franz Baumgartner fehlt. Angeblich ist er im Urlaub. Schnell ist klar, dass es sich nur um Brandstiftung handeln kann.
Wie sich herausstellt, hatten dies Eggers mit einer anderen Familie Streit. Liegt hier das Motiv? Danach lernen wir Anna und Juri kennen, sie ist ein Escort-Girl, er ihr Zuhälter. Anna fühlt sich verfolgt. Aber ist sie wirklich schizophren?
Die Ermittlungen drehen sich im Kreis und plötzlich ist Chefinspektor Baumgartner wieder da. Er hatte wohl einen Nervenzusammenbruch und war in einer Klinik. Hat er die Trennung von seiner Frau nicht verkraftet? Denn Isabel hat ihn anscheinend endgültig verlassen.
Wolf ist natürlich nicht begeistert, dass Baumgartner zurück ist. Dann bekommt Baumgartner auch noch eine geheimnisvolle SMS: es gibt da noch wen? Ist damit der kleine Sohn der Eggers gemeint, der bei einem schrecklichen Unfall zu Tode kam? Hängt der Brand womöglich mit dem Unglück von damals zusammen?
Mit einem spannenden Aufbau und einer tragischen Geschichte, die sich zudem flott und flüssig lesen lässt, versteht es Reinhard Kleindl, den Leser in tiefe menschliche Abgründe blicken zu lassen.
Die Figurenzeichnung ist gut gelungen. Insbesondere Baumgartner habe ich sofort ins Herz geschlossen, auch wenn er ein bisschen retro ist. Er ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, authentisch und menschlich. Zitat: Musst du eigentlich immer recht haben, Franz? Wolf mochte ich dagegen nicht. Ein Nazi, ein Rechtspopulist? Jedenfalls ein Mann mit fragwürdiger Gesinnung.
Eine dunkle Familiengeschichte, Lügen und Intrigen, Flüchtlingsproblematik, Organisierte Kriminalität, Vorratsdatenspeicherung, Whistleblower sowie ein Heer von Protagonisten, das sind die Zutaten für diesen anspruchsvollen und komplexen, dennoch hochspannenden Kriminalroman.
Selbst mit Gesellschaftskritik spart der Autor nicht. Die Auflösung ist schlüssig, auch wenn am Ende ein paar Punkte offen bleiben. Wer ist gut, wer ist böse? Die Grenze ist fließend, sowohl in den Gesellschaften, als auch in jedem Menschen, denke ich.
Fazit: Knisternde Spannung und ein sehr spezieller Ermittler. Ein echtes Highlight!
leseratte1310
5/5
20.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Familiendrama
Die Familie Egger feiert die Hochzeit des Sohnes. Zur gleichen Zeit brennt der Hof nieder und die bettlägerige Mutter von Michael Egger kommt dabei zu Tode. Sehr bald stellt sich heraus, dass es sich wohl um Brandstiftung handeln muss. Aber es finden sich keine Anzeichen für einen Einbruch. Wie also ist der Brandstifter ins Haus gekommen?
Da Franz Baumgartner nicht da ist, übernimmt Gregor Wolf die Leitung in diesem Fall. Daher ist er nicht begeistert, als Baumgartner überraschend wieder auftaucht. Der ist nicht besonders gut drauf, will aber unbedingt ermitteln. Das gestaltet sich aber nicht einfach, denn die Eggers scheinen etwas zu verbergen und es gibt Hinweise, dass sie im Streit mit den Nachbarn waren. Was hat das Pärchen Juri und Anna mit dem Geschehen zu tun?
Das Buch lässt sich angenehm flüssig lesen. Die Charaktere sind sehr authentisch dargestellt. Gregor Wolf ist ein sehr unangenehmer Mensch. Seine Gesinnung ist rechts und von Mitarbeiterführung hat er keine Ahnung, so dass es Probleme gibt. Franz Baumgartner ist ein sympathischer und fähiger Ermittler. Privat hat er auch einiges wegzustecken. Eine SMS bringt ihn auf eine Spur und lässt ihn und sein Team wieder zur Hochform auflaufen. Es zeigt sich, dass der Fall weit größere Ausmaße hat, als zunächst angenommen. Die Familie Egger zeigt sich sehr widerspenstig, doch am Ende erfährt man, dass sie vom Schicksal gebeutelt wurden.
Die verschiedenen Handlungsstränge laufen nebeneinander her und erst gegen Ende hin wird klar, wie alles zusammenhängt. Der Fall ist recht komplex und es werden eine Reihe Themen, wie Fremdenhass und Datensicherheit, behandelt, die zum Nachdenken anregen.
Ein spannender und komplexer Krimi mit interessanten Charakteren. Empfehlenswert!
Bewertung
aus Ahorn
5/5
20.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Super geschrieben!
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen!
Die Geschichte beginnt erst einmal ohne den Titelhelden und man wird ins Bild gebracht, was passiert ist.
Irgendwann taucht Baumgartner plötzlich wieder auf - er ist aber nicht mehr der, der er vor seinem Verschwinden war.
Langsam kehrt er zurück in seinen Alltag und ist auf dem Weg, wieder der Polizist zu werden, der er vor nicht allzu langer Zeit war.
Spannung, menschliche Schicksale, Humor - in diesem Buch ist alles enthalten und es spielt wunderbar zusammen!
dorli
aus Berlin
5/5
20.08.2015
Buch (Taschenbuch)
Südsteiermark. Die fast…
Südsteiermark. Die fast 90-jährige bettlägerige Kunigunde Egger ist allein zu Hause, während die Familie die Hochzeit des Sohnes Max feiert. Auf dem Hof bricht ein Feuer aus und die alte Frau kommt darin um. Was zunächst wie ein Unglücksfall aussieht, stellt sich schnell als Brandstiftung heraus… „Baumgartner und die Brandstifter“ ist bereits der zweite Fall für den Grazer Kommissar Franz Baumgartner. Für mich war dieser Krimi das erste Buch, das ich von Reinhard Kleindl gelesen habe, aber auch ohne Kenntnis des ersten Bandes habe ich schnell in das Geschehen hineingefunden und hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen würden. Reinhard Kleindl schickt mit seiner Mordgruppe Graz ganz unterschiedliche Charaktere ins Rennen – jeder hat seine Eigenarten und Besonderheiten. Das hat zur Folge, dass die Akteure sich nicht immer grün sind und die Zusammenarbeit im Ermittlerteam nicht reibungslos verläuft. Gregor Wolf leitet die Mordgruppe als Interimschef, solange Chefinspektor Franz Baumgartner spurlos verschwunden bleibt. Als Baumgartner nach wochenlanger Abwesenheit ohne Erklärung oder Entschuldigung plötzlich wieder auftaucht und sich, obwohl es ihm noch nicht wirklich gut geht, an den Ermittlungen beteiligen möchte, merkt man Wolf deutlich an, wie sehr es ihn ärgert, nur als Lückenbüßer gedient zu haben. Diese gereizte Stimmung ist durchweg greifbar und verleiht der ganzen Geschichte eine zusätzliche Portion Spannung. Der Kriminalfall selbst ist äußerst rätselhaft - die Familienmitglieder und besonders Friederike, die Schwiegertochter der in den Flammen umgekommenen Kunigunde Egger, verhalten sich merkwürdig. Man spürt deutlich, dass hier einiges verheimlicht wird, das unter keinen Umständen ans Tageslicht kommen soll. Nur, was verbergen die Eggers? In einem weiteren Handlungsstrang lernt man Anna und Juri kennen. Ihre Geschichte wird zunächst weitestgehend unabhängig von dem Kriminalfall erzählt, eine Verbindung zu dem Brand auf dem Egger-Hof scheint es nicht zu geben. Anna fühlt sich verfolgt – nur Einbildung? „Baumgartner und die Brandstifter“ hat neben einer großen Portion Spannung auch aktuelle Themen wie Fremdenfeindlichkeit und Vorratsdatenspeicherung im Gepäck, die sich, ohne aufgesetzt zu wirken, sehr gut in die eigentliche Krimihandlung einfügen. Die ausdrucksstarken Figuren und die stets fesselnde Handlung lassen zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Absolute Lesempfehlung.
Wuestentraum
5/5
13.08.2015
Buch (Taschenbuch)
Der Krimi fängt gleich…
Der Krimi fängt gleich dramatisch an. Familie Egger feiert die Hochzeit ihres Sohnes. Währenddessen wollen die Brauteltern mit dem Brautpaar zur bettlägerigen Großmutter fahren, doch als sie am Hof ankommen, brennt dieser lichterloh. Die Großmutter kommt dabei ums Leben. Schnell wird den Ermittlern klar, dass es sich hierbei um Brandstiftung gehandelt hat. Baumgartner, der Chef der Mordkommission ist aus anfangs unerklärlichen Gründen nicht im Dienst, so dass erstmal Herr Wolf die Leitung übernimmt. Dieser ist hocherfreut darüber und der Meinung, dass Baumgartner gar nicht wieder kommt. Doch dann taucht Baumgartner plötzlich wieder auf und es weht ein anderer Wind im Kommissariat. Sie haben es nicht nur mit der Familie Egger zu tun, sondern es tauchen noch Zuhälter und ein Escortgirl auf, welches etwas verwirrt oder krank rüberkommt, und natürlich wird auch das Team nicht vernachlässigt. Reinhard Kleindl hat mit diesem Kriminalroman wirklich alles übertroffen, was ich an Erwartungen gehabt habe. Rasant, komplex, superspannend mit vielen brisanten Themen wie Menschenhandel, Ausländerhass, Datensicherung, die der Autor explizit in die Geschichte eingliedert und gekonnt zur Sprache bringt. Das Ende, total überraschend, er hat mich mitfiebern lassen und voller Spannung abwartend, was als nächstes passiert. Das Buch aus der Hand legen, daran war nicht zu denken. Baumgartner ist einem trotz seiner Macken und Probleme sehr sympathisch, er ist eben ein Ermittler mit Ecken und Kanten, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. Er ist penibel in seinem Job und ein toller Ermittler. Sein Vertreter Herr Wolf hat sehr viel Unruhe ins Team gebracht, da er nicht wirklich eine Führungsposition einnehmen kann zwecks mangelnder Kompetenz, sondern auch weil er rechts sympathisiert. Dies ist Baumgartner’s zweiter Fall, den ersten habe ich leider nicht gelesen, was aber nicht schlimm ist, denn man kommt in diesen Band sofort hinein und ist sofort im Bilde. Dieser Kriminalroman ist für mich ein wirklich tolles Highlight, da er nicht nur superspannend ist, sondern auch die Komplexität, die Themen, die Probleme im Team, die privaten Details der Ermittler, die Ermittlungen selbst, die Suche nach dem Täter, einfach alles passte perfekt zusammen und hat mir damit ein so tolles Lesevergnügen bereitet, dass ich einfach nur begeistert war. Obwohl einige Fragen zum Ende offen blieben, schränkt mich dieses in meiner Begeisterung kein wenig ein, da ich fest davon ausgehe, dass diese Fragen im nächsten Band beantwortet werden. Ich hoffe sehr, dass der nächste Band bald fertig ist. Autor: Reinhard Kleindl
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