Produktbild: Freiheit von Schulden - Freiheit zum Gestalten?
Band 84

Freiheit von Schulden - Freiheit zum Gestalten? Die Politische Ökonomie von Haushaltsüberschüssen

54,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.12.2015

Abbildungen

36 Abbildungen und 31 Tabellen

Verlag

Campus

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,6/14,4/2,5 cm

Gewicht

421 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-50501-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.12.2015

Abbildungen

36 Abbildungen und 31 Tabellen

Verlag

Campus

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,6/14,4/2,5 cm

Gewicht

421 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-50501-5

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Produktbild: Freiheit von Schulden - Freiheit zum Gestalten?
  • Inhalt

    Vorwort 11

    Kapitel 1

    Einleitung: Freiheit von Schulden - Freiheit zum Gestalten? 13

    1.1 Staatliche Handlungsfähigkeit und Verschuldung 14

    1.2 Progressive Haushaltskonsolidierungen 18

    1.3 Der empirische Fall: Länder mit dauerhaften

    Haushaltsüberschüssen 21

    1.4 Die Fragestellung: Wie werden Überschüsse verwendet? 23

    1.5 Das Argument in Kürze 27

    Kapitel 2

    Theoretische Perspektiven 33

    2.1 Theoretischer Kontext: Was sind die Ursachen staatlicher

    Verschuldung? 33

    2.1.1 Die Perspektive der Finanzwissenschaft 34

    2.1.2 Die Perspektive der Fiskalsoziologie 37

    2.1.3 Die Perspektive der Staatstätigkeitsforschung 41

    2.2 Theoretischer Kontext: Was sind die Folgen staatlicher

    Verschuldung? 45

    2.2.1 Makroökonomische Effekte 45

    2.2.2 Politische Effekte 49

    2.3 Ein verwandtes Feld: Haushaltskonsolidierungen 51

    2.4 Anwendbarkeit der Theorien auf Haushaltsüberschüsse 55

    2.4.1 Kritik der Symmetrieannahme empirischer Arbeiten 56

    2.4.2 Das logische Modell der Symmetrieannahme 59

    2.4.3 Theoretische Gründe für Asymmetrie 65

    Kapitel 3

    Der analytische Rahmen der Arbeit 69

    3.1 Fiskalischer und politischer Handlungsspielraum 69

    3.2 Das Argument: Fiskalpolitische Regime 73

    3.2.1 Paul Piersons Konzept des fiskalischen Regimes 74

    3.2.2 Die Interaktion von Interessen, Ideen und Institutionen 76

    3.2.3 Stabilität und Wandel von Regimen 77

    3.3 Das Überschussregime als Spielart des Austeritätsregimes 80

    3.3.1 Definition des Überschussregimes 81

    3.3.2 Warum wirkt das Überschussregime als Spielart des Austeritätsregimes? 91

    3.4 Empirische Implikationen der Regimethese 94

    Kapitel 4

    Methodik und Fallauswahl 97

    4.1 Überschüsse als most likely cases der progressiven

    Konsolidierungsthese 97

    4.2 Zum methodischen Vorgehen 98

    4.3 Mögliche Einwände gegen das Forschungsdesign 102

    Kapitel 5

    Haushaltsüberschüsse und Staatstätigkeit 107

    5.1 Eine kurze Geschichte von Haushaltsüberschüssen 107

    5.2 Zum Unterschied zwischen kurzen und langen

    Überschussperioden 114

    5.2.1 Zum makroökonomischen Umfeld der

    Überschussperioden 116

    5.2.2 Entstehung des Überschusses 118

    5.2.3 Verwendung des Überschusses 119

    5.2.4 Evidenz auf Fallebene 122

    5.2.5 Vergleich von Überschuss- und Defizitperioden 125

    5.3 Lange Überschussperioden und die progressive

    Konsolidierungsthese 128

    5.3.1 Fiskalischer Handlungsspielraum im Überschuss 128

    5.3.2 Zur Operationalisierung fiskalpolitischer

    Handlungsfähigkeit 129

    5.3.3 Entwicklung der Staatsausgaben im Überschuss 132

    5.3.4 Entwicklung der Sozialausgaben und der Staatseinnahmen

    im Überschuss 152

    5.4 Zwischenergebnis: Von Asymmetrie zum Überschussregime 159

    Kapitel 6

    Herausbildung und Institutionalisierung

    eines Überschussregimes 161

    6.1 Institutionelle und ökonomische Voraussetzungen der

    Überschüsse 163

    6.1.1 Verworfene Erklärungen: Fiskalische Kultur und

    ökonomische Notwendigkeit 165

    6.1.2 Der Kontext: Kleine offene Volkswirtschaften 167

    6.2 Die Fiskalkrise der 1980er- und frühen 1990er-Jahre 169

    6.2.1 Die ökonomische Krise als Hintergrund der Fiskalkrise 169

    6.2.2 Die Fiskalkrise als Krise der Staatsfinanzen 175

    6.2.3 Die Fiskalkrise als politische Krise 178

    6.2.4 Die Fiskalkrise als psychologische Krise 180

    6.2.5 Ideen im Überschussregime 182

    6.3 Die Konsolidierung der 1990er-Jahre 186

    6.3.1 "Landmark budgets" und Konsolidierung auf

    der Ausgabenseite 186

    6.3.2 Konsolidierungen und die Neuerfindung des Regierens 190

    6.3.3 Konsolidierungen im Parteienwettbewerb 193

    6.3.4 Interessen im Überschussregime 196

    6.4 Die Entstehung von Überschüssen in der zweiten Hälfte

    der 1990er-Jahre 202

    6.4.1 Überschüsse als Moment vorsichtigen Credit Claimings 203

    6.4.2 Institutionelle Reformen 206

    6.4.3 Die Rolle von Prognosen 214

    6.4.4 Institutionen im Überschussregime 216

    6.5 Die Reaktion auf makroökonomische Schocks 219

    6.5.1 Die Krisen der Jahrhundertwende 220

    6.5.2 Fiskalpolitische Krisenreaktion 221

    6.5.3 Exkurs: Das Verschwinden des niederländischen Haushaltsüberschusses 226

    6.5.4 Die Rückkehr von Blame Avoidance als handlungsleitender Politiklogik 228

    6.5.5 Der Umgang mit Krisen im Überschussregime 235

    6.6 Das entfaltete Überschussregime: Fiskalpolitik vor

    der Weltfinanzkrise 238

    6.6.1 Überschussfonds, stille Reserven und das Verbergen von Überschüssen 238

    6.6.2 Steuersenkungen 243

    6.6.3 Öffentliche Investitionen 249

    6.6.4 Von fiskalpolitischen Outputs zu gesellschaftlichen

    Outcomes 251

    6.6.5 Parteienwettbewerb im Überschussregime 253

    6.6.6 Das Überschussregime als Zusammenspiel von Interessen,

    Ideen und Institutionen 258

    Kapitel 7

    Fazit: Wachsende Fähigkeiten oder sinkende Ambitionen? 263

    7.1 Überschussregime, Asymmetrie und das Scheitern

    progressiver Konsolidierungen 265

    7.2 Überschüsse und die Theorie der Fiskalpolitik 276

    7.3 Konsolidierungen nach der Weltfinanzkrise und deutsche Haushaltsüberschüsse 283

    Tabellen und Abbildungen 291

    Anhang 295

    Literatur