Produktbild: Die Menschheit hat den Verstand verloren

Die Menschheit hat den Verstand verloren Tagebücher 1939-1945 | Die Vorlage zum Kinofilm | Ein persönlicher Einblick in das Leben der "Pippi Langstrumpf"-Autorin

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16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.09.2015

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

59529 KB

Übersetzt von

Angelika Kutsch

Sprache

Deutsch

EAN

9783843711753

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

25.09.2015

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

59529 KB

Übersetzt von

Angelika Kutsch

Sprache

Deutsch

EAN

9783843711753

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  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    30.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kriegstagebuch

    Wer dieses Buch liest muss sich darüber im klaren sein, daß es sich hier um die Tagebucheinträge der Autorin handelt. Es hat nichts mit ihren späteren Werken zu tun und es ist auch kein Roman. Astrid Lindgren kennen wir alle als die Autorin von Pipi Langstrumpf und Michel , aber natürlich war sie auch ein Mensch der in seiner Zeit gelebt hat. Sie war eine junge Frau während des zweiten Weltkrieges. Sie war Mutter und Ehefrau und sie hat ein Tagebuch während dieser Zeit geschrieben,. Das besondere daran ist das sie es aus Sicht einer Frau geschrieben hat, die nicht in Deutschland, Frankreich, Polen oder einem anderen Land gelebt hat in denen dieser Krieg furchtbar wütete. Sie war nicht von den Verfolgungen der Nazies betroffen und trotzdem hat sie einen nahen Eindruck der Zeit hinterlassen. Denn sie hat in dieser Zeit gelebt. Ich lese sehr gerne Bericht von Augenzeugen und finde Tagebücher aus der Zeit immer sehr interessant. Und so ging es mir auch mit Astrid Lindgrens Tagebuch. Sie erzählt von dem was sie vom Krieg mitbekommt und wie ihre Familie diese Zeit erlebt hat. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Frankfurt

    5/5

    04.01.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional, tiefsinnig und beeindruckend.

    Wir kennen Astrid Lindgren als Autorin von großartigen Büchern wie Pippi Langstrumpf oder Ronja Räubertochter. In "Die Menschheit hat den Verstand" verloren lernen wir die Kinderbuchautorin von einer ganz neuen und sehr persönlichen Seite kennen. Das Werk enthält die Tagebücher Lindgrens von 1939 bis 1945. Eindrucksvoll schildert sie uns die Geschehnisse des 2. Weltkriegs. Konzentrationslager, die Schrecken der Front, Hungersnöte - das alles scheint weit weg von Schweden zu sein und ist dennoch jeden Tag präsent. Zwischendurch immer wieder persönlichen Anekdoten: Krankheiten oder Geburtstage der Kinder, aber auch die Eheprobleme der Lindgrens werden thematisiert. Und immer wieder Lindgrens Erstaunen über die Schrecken, die der Krieg hervorbringt. Ein unglaublich eindrucksvolles und sehr berührendes Buch, das an vielen Stellen immer wieder an das aktuelle Zeitgeschehen denken lässt. Absolut empfehlenswert.

  • Mareike Kollenbrandt

    5/5

    14.02.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Astrid Lindgren hat noch etwas zu sagen....

    Eine grossartige Schriftstellerin, die sich nie mit ihrer Meinung zurückhielt. Beeindruckend ihr Entschluss ihre Tochter alleine grosszuziehen und ihr unermüdlicher Einsatz für die Belange der Kinder. Hier erzählt sie uns von ihrem Leben während des zweiten Weltkrieges. Ergänzt durch Fotos und Dokumente, bekommt man einen Eindruck wie das Leben während dieser grausamen Zeit in Schweden wahrgenommen wurde. Auch für Leser, die normalerweise nich an Sachbüchern interessiert sind. Astrid Lindgrens Sprache ist wie immer kurzweilig und interessant.

  • Bewertung

    aus Oberursel

    4/5

    13.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    interessantes Zeitzeugnis, das aber wenig Persönliches der Autorin preis gibt

    Bevor Astrid Lindgren zur Schriftstellerin wurde und uns mit Pippi Langstrumpf & Co. prägte, war sie Sekretärin, Hausfrau und Mutter. Die Kinderbücher sind alle erst in den 50ern erschienen, bzw später, und ergänzend zu Biographien der grossen schwedischen Autorin sind vor ein paar Jahren ihre Kriegstagebücher veröffentlicht worden. Ich liebe Astrid Lindgrens Bücher, also war ich neugierig. Und ich muss gleich vorweg nehmen, diese Tagebuchaufzeichnungen sind ein interessantes Zeitdokument, aber nicht unbedingt etwas, womit man der Autorin näher kommt, und das hätte ich eigentlich erwartet. Lindgren beschreibt vom 1.9.39, dem Tag, an dem für Schweden der Krieg begann, bis zum Ende 44 recht detailliert aus schwedischer Sicht das politische Geschehen, und ergänzt ihre Einträge mit vielen Ausschnitten aus schwedischen Zeitungen, die das Buch abfotografiert wiedergibt und übersetzt. Soweit, so gut. Die schwedische Sicht unterscheidet sich schon ein wenig um die bekannte deutsche, aber ehrlich gesagt, hielt sich mein Interesse an den Geschehnissen, Kämpfen und diplomatischen Verwicklungen in Skandinavien in Grenzen....ich hätte eher gedacht, dass es um die alltäglichen Sorgen und Nöte und Gefühle der Astrid Lindgren und ihrer Familie gehen würde, und das war es leider nur am Rande. Das Vorwort und ein kurzes Nachwort der Tochter war insgesamt für mich am interessantesten. Eben weil es da persönlich wurde. Interessantes Detail: Da Lindgren sehr gute Deutschkenntnisse hatte, wurde sie vom schwedischen Geheimdienst engagiert, deutsche Briefe zu lesen und zu übersetzen. Und hier hat Lindgren die interessanten Briefe zum Teil ein zweites Mal abgeschrieben, und zwar für ihre privaten Aufzeichnungen. Man kann also durchaus sagen, es lässt sich die politische Einstellung der Autorin ablesen, aber explizit kund tut sie diese nicht wirklich. Sehr oft nimmt die Autorin Bezug auf die Lebensmittelknappheit, und das fand ich recht interessant - und btw, Klopapier-hamstern stand damals nicht auf der Prioritätenliste weit oben...das deckt sich dann aber auch mit den Erinnerungen meiner eigenen Großmütter. Ich nehme mit: wichtig waren Kaffee, Tee und Zucker sowie eingelegte Eier. Die gab es nämlich kiloweise im Hause Lindgren. Das Buch beinhaltet ein sehr ausführliches Glossar und Quellenverzeichnis, was ich noch lobend erwähnen möchte. Also, ja, ein wichtiges Zeitzeugnis. Was das Buch aber für mich nicht ist, und das hat mir der Klappentext versprochen: "Ein faszinierender Einblick in die entscheidenden Jahre der berühmten Schriftstellerin.". Das fand ich ein wenig schade, wie gesagt. Lieblingszitat: „Man muss daran verzweifeln, wie wenig die Menschheit in den vergangenen Jahrtausenden gelernt hat“. Dem ist nur zuzustimmen. Grade in Hinblick auf unseren momentanen Wahnsinn. Alles in allem: Ein interessantes Zeitdokument, aber ansonsten würde ich sagen: nur was für „Lindgren-Nerds“ – und das meine ich im positiven Sinne!

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