Produktbild: Liebe am Papierrand

Liebe am Papierrand Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.10.2015

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/2,5 cm

Gewicht

261 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Yohaku no ai

Übersetzt von

Ursula Gräfe + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3123-3

Beschreibung

Rezension

» Einfach nur schön. « Delmenhorster Kreisblatt 20160118

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.10.2015

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/2,5 cm

Gewicht

261 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Yohaku no ai

Übersetzt von

  • Ursula Gräfe
  • Kimiko Nakayama-Ziegler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3123-3

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine junge Frau, die an einem Ohrenleiden erkrankt ist, trifft durch ihre Krankheit auf einen Stenographen. Fasziniert von seinen geschickten Händen bittet sie ihn für sie zu stenographieren und somit dem ominösen Geräusch, welches nur sie hören kann Gestalt zu geben. Die japanische Autorin schafft es auf skurrile Weise, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte märchenhaft und mit starken Bildern zu erzählen. Absolut grandios und ein sehr zu empfehlendes Lesevergnügen.

  • seschat

    5/5

    22.10.2015

    Buch (Taschenbuch)

    INHALT Eine junge asiatische…

    INHALT Eine junge asiatische Frau, Anfang 20, leidet an einem Ohrenleiden und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Vom Ehemann verlassen, sind Stenograph Y und Neffe Hiro ihre einzigen Bezugspersonen. Vor allem Y hilft ihr ihre Krankheit zu akzeptieren bzw. zu vergessen, indem er ihre Erinnerungen stenographisch festhält. Die abendlichen Gespräche werden zum festen Ritual, bei dem die junge Frau immer schneller zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Traum hin und her springt... MEINUNG "Liebe am Papierrand" ist das erste Buch der japanischen Gegenwartsautorin Yoko Ogawa, das ich bisher gelesen habe und wird bestimmt nicht das letzte gewesen sein. Der eigenwillige, leise Erzählstil ist geradezu einzigartig. Sie setzt auf poetische Umschreibungen voller Synästhesie, wo andere Literaten Tatsachen direkt benennen. Einiges bleibt dabei in der Schwebe und man weiß nie so wirklich, ob das Geschilderte realistisch oder illusorisch ist. Doch letzteres wird in solch samtweicher, emotionaler Weise dargeboten, dass man sich als Leser einfach nur wohlfühlt und immer mehr in die Geschichte hineingezogen wird. Zitat (S. 37/8): "Die säuberlichen, mit Filzstift gezeichneten Zeichen stürzten bis in die Tiefe meiner Seele, blieben dort liegen und gefroren zu Eis." Die junge Protagonistin schwankt zwischen körperlichen Schmerz und Glücksmomenten hin und her. Mal ist sie depressiv und dann bewundert sie Ys Hände in manischer Weise. Ihr Handfaible bzw. -fetisch zieht sich wie ein roter Faden durch diesen Roman. Warum liebt sie nur Ys Hände und nicht den ganzen Mann? Der schüchterne, hilfsbereite Stenograph behandelt sie unentwegt höflich, fasst sie regelrecht mit Glacéhandschuhen an. Diese Verbindung ist besonders und bereitet beiden Freude. An seiner Seite wird sie ruhiger, entspannter, so dass sie ihm ihre ganze Vergangenheit anvertrauen kann. Doch existiert Y im wirklichen Leben überhaupt? Das Ende ist so ungewöhnlich wie die Story selbst. Eine Überraschung oder doch nicht? Hier soll sich der Leser sein eigenes Urteil bilden... FAZIT Rätselhaft, zauberhaft und poetisch zugleich. Eine wunderbar leise Erzählung, deren Intensität ab der ersten Zeile gefangen nimmt. Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    4/5

    07.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    In der Ruhe liegt die Kraft dieser Erzählung

    Eine junge Frau hat ein seltsames Ohrenleiden und befürchtet, der Gehörlosigkeit anheim zu fallen. Sie lernt einen Stenographen kennen, in dessen Gegenwart ihr Leiden kleiner zu werden beginnt. Fasziniert von seinen Händen bittet sie ihn ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Die Gespräche mit ihm scheinen sie zu heilen, doch sie stellt fest, dass ihre gemeinsame Zeit begrenzt ist, denn irgendwann wird das Papier aufgebraucht sein... Dies ist für mich bisher eine der unscheinbarsten Geschichten von Yoko Ogawa, für mich eine Meisterin der zarten Wortwahl. Ich bin eine Liebhaberin dieser Autorin, aber auf Ogawa muss man sich einlassen können. Nicht die Handlung ist der Fokus ihrer Erzählungen, sondern die verwendeten Worte, die im Geiste gemächlich dahinfließen wie köstlicher Honig. Auch in diesem Buch passiert gewohnt wenig, doch ihre Beschreibungen, wie beispielsweise die Finger des Stenographen, die fragile Ohrmuschel der jungen Frau, sind ein literarischer Genuss, der sich nur schwer mit anderen Autoren und Autorinnen vergleichen lässt.

  • Bewertung

    aus Ansbach

    1/5

    04.11.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht meine Welt

    >>Liebe am Papierrand<< von Yoko Ogawa Eine junge Frau, die ein rätselhaftes Ohrenleiden hat, lernt einen Stenographen kennen. Sie fühlt sich unheimlich zu ihm hingezogen oder besser gesagt zu seinen Händen/Finger. Das reden mit ihm scheint ihren Ohren gut zu tun und daher bittet sie ihn, das er ihre Lebensgeschichte aufschreibt. Das ist wieder so ein Buch, das wohl jeder Leser anders empfindet. Das, was andere Leser in diesem Buch gefunden haben, hat sich mir nicht gezeigt, ich habe es nicht gefunden. Das Buch hat mich gelangweilt und ich hatte die ganze Zeit den Eindruck ein Tagebuch einer Hand/Fingerfetischistin zu lesen, da es hier ja wirklich hauptsächlich darum geht, wie anziehend sie seine Finger findet und was sie für Gefühle hat, wenn sie seine Finger beobachtet. Ich bin zwar für vieles offen und nachdem ich die Mitte großzügig überblättert hatte um endlich ans Ende zu gelangen, musste ich feststellen, da kommt nichts mehr, was mich umstimmt. Es ist zwar anders wie zuerst gedacht, dennoch bleibt es ein Tagebuch einer Fetischistin und ich kann diese Liebe zu Fingern/Händen nicht nachvollziehen. Diese Frau ist besessen und hat noch ganz andere Leiden ......................... Mir ist schon klar, das das Buch etwas anderes sagen will, aber an mich ist es nicht ran gekommen. Hier verschmilzt zwar Wirklichkeit mit Fantasie, aber unter Fantasie stelle ich mir was anderes vor.

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