Produktbild: Die Gierigen

Die Gierigen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.12.2015

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

479

Maße (L/B/H)

19,1/11,7/3,7 cm

Gewicht

382 g

Farbe

Hellblau / Kaffee

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

L’invention de nos vies

Übersetzt von

Maja Ueberle-Pfaff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3181-3

Beschreibung

Rezension

» [...] ein großer Gesellschaftsroman [...] « Buch-Magazin 20160101

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.12.2015

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

479

Maße (L/B/H)

19,1/11,7/3,7 cm

Gewicht

382 g

Farbe

Hellblau / Kaffee

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

L’invention de nos vies

Übersetzt von

Maja Ueberle-Pfaff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3181-3

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Eines der Bücher, an die ich immer...

Bewertung am 03.03.2023

Bewertungsnummer: 1892463

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eines der Bücher, an die ich immer wieder zurückdenken muss. Es ist absolut grandios. Grob: Zwei Freunde aus verschiedenen Kulturkreisen, deren Lebenswege sich trennen und die sich Jahre später wieder treffen. Lebenslügen werden entlarvt und alte Eifersuchten entflammen neu.

Eines der Bücher, an die ich immer...

Bewertung am 03.03.2023
Bewertungsnummer: 1892463
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eines der Bücher, an die ich immer wieder zurückdenken muss. Es ist absolut grandios. Grob: Zwei Freunde aus verschiedenen Kulturkreisen, deren Lebenswege sich trennen und die sich Jahre später wieder treffen. Lebenslügen werden entlarvt und alte Eifersuchten entflammen neu.

Integration ist nur ein leeres Wort

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 25.05.2016

Bewertungsnummer: 953106

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein großer Gesellschaftsroman ist dieses Werk. Es geht um drei Menschen, ehemalige Freunde aus Studentenzeiten, die unterschiedlicher nicht sein können. Der Jude Samuel, aus wohlhabenden Verhältnissen stammend, Samir, Sohn arabischer Einwanderer der ein Ziel hat: Raus aus dem tristen Hochhausghetto am Rande von Paris und Karriere machen. Und schließlich Nina, die Freundin von Samuel und heimliche Geliebte von Samir. Doch die Freundschaft zerbricht und Samir geht in die USA, wo er Staranwalt wird - mit der geklauten Identität von Samuel. Zwanzig Jahre später erfahren Samuel und Nina, die ein prekäres Leben führen zufällig davon. Samuel sinnt auf Rache. Der Roman ist sehr überzeugend in seinem Realismus und der Darstellung der Welt von heute. Die Autorin beschreibt eine Gesellschaft, die wir sehr gut kennen. Der Versuch Samirs, teilzuhaben scheitert an seiner arabischen Herkunft. Nur die Verleugnung und die Aneignung einer "passenden" Biographie eröffnet ihm die Chance zum gesellschaftlichen Aufstieg. Das Gerede von Chancengleichheit und Integration ist nichts weiter als Heuchelei. Samuel und Nina wiederum sind typische Vertreter des sog. modernen Prekariats, Leuten mit guter Ausbildung, die trotzdem ärmlich leben. Karin Tuil ist eine in Deutschland kaum bekannte Autorin, was vielleicht daran liegt, das ihre Art zu schreiben und die Thematik nicht besonders deutsch sind. Aber es lohnt sich, dieses hochinteressante Sittengemälde dieser Zeit, das durchaus auch in München oder Berlin spielen könnte, die gesellschaftlichen Probleme sind ja ähnlich. Der Stil ist spannend-realistisch, einzig die Überhäufung des Lesers mit detaillierten Informationen zu sämtlichen Nebenfiguren, die sie als Fußnoten einfügt, sind etwas zu viel des Guten. Trotzdem gebe ich fünf Sterne für dieses Buch und kann es unbedingt empfehlen.

Integration ist nur ein leeres Wort

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 25.05.2016
Bewertungsnummer: 953106
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein großer Gesellschaftsroman ist dieses Werk. Es geht um drei Menschen, ehemalige Freunde aus Studentenzeiten, die unterschiedlicher nicht sein können. Der Jude Samuel, aus wohlhabenden Verhältnissen stammend, Samir, Sohn arabischer Einwanderer der ein Ziel hat: Raus aus dem tristen Hochhausghetto am Rande von Paris und Karriere machen. Und schließlich Nina, die Freundin von Samuel und heimliche Geliebte von Samir. Doch die Freundschaft zerbricht und Samir geht in die USA, wo er Staranwalt wird - mit der geklauten Identität von Samuel. Zwanzig Jahre später erfahren Samuel und Nina, die ein prekäres Leben führen zufällig davon. Samuel sinnt auf Rache. Der Roman ist sehr überzeugend in seinem Realismus und der Darstellung der Welt von heute. Die Autorin beschreibt eine Gesellschaft, die wir sehr gut kennen. Der Versuch Samirs, teilzuhaben scheitert an seiner arabischen Herkunft. Nur die Verleugnung und die Aneignung einer "passenden" Biographie eröffnet ihm die Chance zum gesellschaftlichen Aufstieg. Das Gerede von Chancengleichheit und Integration ist nichts weiter als Heuchelei. Samuel und Nina wiederum sind typische Vertreter des sog. modernen Prekariats, Leuten mit guter Ausbildung, die trotzdem ärmlich leben. Karin Tuil ist eine in Deutschland kaum bekannte Autorin, was vielleicht daran liegt, das ihre Art zu schreiben und die Thematik nicht besonders deutsch sind. Aber es lohnt sich, dieses hochinteressante Sittengemälde dieser Zeit, das durchaus auch in München oder Berlin spielen könnte, die gesellschaftlichen Probleme sind ja ähnlich. Der Stil ist spannend-realistisch, einzig die Überhäufung des Lesers mit detaillierten Informationen zu sämtlichen Nebenfiguren, die sie als Fußnoten einfügt, sind etwas zu viel des Guten. Trotzdem gebe ich fünf Sterne für dieses Buch und kann es unbedingt empfehlen.

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Die Gierigen

von Karine Tuil

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