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Die Erfindung der Null Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2020

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3,5 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Schwarz

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98305-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Solche Figuren sind so selten (und selten so glaubwürdig) wie der Plot dieses überaus fordernden und unterhaltsamen Krimis.« Thomas Friedrich, Ultimo, 29. Januar 2021 ("Ultimo")
»Kann man ein spannendes Buch wie einen mathematischen Beweis konstruieren? Man kann […].« Wolfgang Wiedenhöfer, Frisch vom Stapel, 15. Januar 2021 ("Frisch vom Stapel")
»Die Erfindung der Null überrascht mit jeder Seite […]. Michael Wildenhain schreibt auf literarisch höchstem Niveau. Es gibt nur wenige Autoren, die solch ein begabtes, absolut grandioses Talent sind wie er. […] Ein Genuss der einsamsten Spitzenklasse!« Susann Fleischer, Literaturmarkt, 02. November 2020 ("Literaturmarkt")
»Man kann dieses Buch spannend finden, ohne Mathematiker zu sein. Die Null, die in Michael Wildenhains gleichnamigem Roman erfunden wird, ist auch eine Stunde Null, ein Neuanfang, fast schon eine Neugeburt […].« Uwe Rada, Taz, 19. Oktober 2020 ("taz")
»Es gibt sie noch, die kleinen feinen Romane, die die Tür zu einem anderen Universum öffnen. Michael Wildenhain nimmt einen in mit in ein solches Abenteuer. [...] Dieser genreübergreifende Krimi, Thriller, Familienroman oder Charakterstudie [war] das Beste, was mir seit Langem unter die Augen kam. Ein Lesehighlight 2020. Unbedingt empfehlenswert, für alle, die sich in einem anderen Universum wiederfinden möchten, ohne zu Fantasy oder Science Fiction zu greifen, und die raffinierte Geschichten zu schätzen wissen.« Sandra Schill, Feiner reiner Buchstoff, 11.09.2020 ("Feiner reiner Buchstoff")
»[…] Das Beste, was mir seit Langem unter die Augen kam. Ein Lesehighlight 2020. Unbedingt empfehlenswert, für alle, die sich in einem anderen Universum wiederfinden möchten, ohne zu Fantasy oder Science Fiction zu greifen, und die raffinierte Geschichten zu schätzen wissen.« Sandra Schill, Feiner Buchstoff, 11. September 2020 ("Feiner reiner Buchstoff")
»Die Erfindung der Null ist ein komplexer, aber sehr gut lesbarer Roman. Spannend und mit einem absolut überraschenden Ausgang.« Stefan Sprang, HR 2 Kultur, 02. September 2020 ("hr2")
»Wer […] Spaß an gehobener Sprache, Mathematik und Philosophie hat oder einfach nur neugierig auf die Welt ist, der mag hier seine Freude haben.« Jörn Kijansiki, Krimi-Couch, September 2020 ("Krimi-Couch")
»Dass sich eine Handlung aus der anderen entwickelt, welch große Rolle der Zufall spielt, wie rasch man die Kontrolle verliert, was Gefühle mit Mathematik zu tun haben, dies alles befindet sich im Interpretationsreservoir dieses großartigen Romans.« Gabriele Weingartner, Rheinpfalz, 29. August 2020 ("Die Rheinpfalz")
»Welch eine große und seltene Kunst eine spannende anspruchsvolle Geschichte in beeindruckender Sprache zu lesen! Michael Wildenhain ist mit diesem Buch ein großer Wurf gelungen. Was in >Das Lächeln der Alligatoren< schon anklang, wächst hier zum Höhepunkt. Ein Leuchten!« Marina Büttner, Literatur leuchtet, 27. August 2020 ("Literatur leuchtet")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.07.2020

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3,5 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Schwarz

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98305-0

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Der Roman als Abbild seines Protagonisten.

https://lieslos.blog/ am 21.09.2020

Bewertungsnummer: 1379556

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Die Erfindung der Null“ ist ein origineller Roman. Die Idee, die dahintersteckt ist klasse. Es geht um den promovierten Mathematiker Martin Gödeler, der eine Leidenschaft für Zahlen hegt und es geht um seine drei Nachhilfeschüler, die noch eine ganz andere Seite an dem Rechengenie kennenlernen, als sie ihn unerwartet in seiner Wohnung besuchen. Es ist die Wohnung eines Messie! Und dann begegnet uns auch noch die unscheinbare und rätselhafte Susanne Melforsch, die nur einmal im Unterricht erscheint ... und später ermordet wird. Für den Staatsanwalt liegt es nahe, dass Martin der Mörder ist. Die beiden waren immerhin ein Liebespaar und zusammen im Urlaub. Aber er kann dem Mathematiker nichts nachweisen. Martin wird aus der Untersuchungshaft entlassen und… verschwindet spurlos. Jetzt, wo ich es niederschreibe, merke ich erneut, dass der Plot sich richtig vielversprechend anhört. Und gleichzeitig gelang es dem Buch nicht, mich in seinen Bann zu ziehen, mich zu fesseln oder mich 100%-ig zu überzeugen. Das mag daran liegen, dass mir durchweg alle Protagonisten unsympathisch waren und mich emotional nichts berührt hat. Eigentlich ist es erschütternd, die verwahrloste Wohnung eines Messie vor Augen zu haben. In der Regel ist die Geschichte, die hinter so einem Menschen steckt ergreifend. Eigentlich lösen dramatische Ehen oder die Vorstellung, dass ein Elternteil das Leben eines Kindes nicht mehr verfolgen kann, z. B. Gefühle des Bedauerns aus. Und eigentlich sollten erotische Szenen den Leser schon irgendwie erreichen und nicht kalt lassen. Eigentlich ist es hochdramatisch und bewegend, wenn man sein Leben als Nullnummer und sich selbst als Null bezeichnet/bezeichnen „muss“. Nichts von alledem ist passiert. Keine Erschütterung. Kein Bedauern. Keine Ergriffenheit. Keine emotionale Bewegung. Ich las den Roman ziemlich unberührt, manchmal sogar gelangweilt. Weil Martin auch gelangweilt oder im Grunde genommen ein langweiliger Mann ist? Ich glaube ja, dass Michael Waldenhain das ganz genau so beabsichtigt hat. Martin scheint ein durch und durch rationaler, wenig fassbarer, recht wortkarger und gefühlskalter Mann zu sein, der nur eine wahre Liebe kennt: die Liebe zu seinen Zahlen. Ich unterstelle dem Autor, dass es große Kunst ist, Martins Charakter so plastisch und diese kühle und verstörende Atmosphäre derart intensiv zu vermitteln. Und trotzdem, leider, wird es kein Lieblingsbuch und auch keines, das in mir den Wunsch aufkommen lässt, weitere Werke von diesem Autor zu lesen. Interessant ist es alle Mal! Da ist ein hochbegabter Überflieger, der sich in der nüchternen Zahlenwelt bestens auskennt, mit Gefühlen allerdings nichts am Hut hat. Was ist es, das ihn zu seiner intelligenten Kommilitonin Gunde hingezogen hat, mit der er eine Tochter zeugte? Was ist es, das ihn dermaßen an der herausragenden Mathematikdozentin Dr. Trouvé (nomen est Omen?) angezogen hat? Was ist es, dass ihn mit der mysteriösen Stalkerin Susanne Melforsch verband? Was dem Autor, das möchte ich noch unbedingt erwähnen, wunderbar gelungen ist, ist ein völlig unerwartetes und überraschendes Ende. Das Buch, in dem es letztlich ums Scheitern einer menschlichen Existenz geht, ist kein einfach und schnell wegzulesender Roman. Man muss ihn aufmerksam und geduldig lesen und sich auf den ungewöhnlichen und einzigartigen Schreibstil einlassen. Und man muss bereit sein, sich durch zähen und schweren Morast hindurchzuwühlen, um ans Ende zu gelangen. Der Autor nimmt einen dabei nämlich nicht an die Hand. Er gibt dem Leser so gut wie keine Erklärungen und Erläuterungen. Was Interpretationen und Verständnis anbelangt ist er auf sich selbst gestellt. Ein bisschen mehr Unterstützung hätte ich mir vom Autor gewünscht, weil es dann ein packender Roman hätte werden können. Auf diese Weise wurde es ein zwar originelles und interessantes, aber wenig vergnügliches und anstrengendes Werk. Ich lernte den Schriftsteller Martin Wildenhain durch diesen Roman als unbequemen Autor kennen, der seinen Lesern so einiges zumutet und sehr viel zugetraut.

Der Roman als Abbild seines Protagonisten.

https://lieslos.blog/ am 21.09.2020
Bewertungsnummer: 1379556
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Die Erfindung der Null“ ist ein origineller Roman. Die Idee, die dahintersteckt ist klasse. Es geht um den promovierten Mathematiker Martin Gödeler, der eine Leidenschaft für Zahlen hegt und es geht um seine drei Nachhilfeschüler, die noch eine ganz andere Seite an dem Rechengenie kennenlernen, als sie ihn unerwartet in seiner Wohnung besuchen. Es ist die Wohnung eines Messie! Und dann begegnet uns auch noch die unscheinbare und rätselhafte Susanne Melforsch, die nur einmal im Unterricht erscheint ... und später ermordet wird. Für den Staatsanwalt liegt es nahe, dass Martin der Mörder ist. Die beiden waren immerhin ein Liebespaar und zusammen im Urlaub. Aber er kann dem Mathematiker nichts nachweisen. Martin wird aus der Untersuchungshaft entlassen und… verschwindet spurlos. Jetzt, wo ich es niederschreibe, merke ich erneut, dass der Plot sich richtig vielversprechend anhört. Und gleichzeitig gelang es dem Buch nicht, mich in seinen Bann zu ziehen, mich zu fesseln oder mich 100%-ig zu überzeugen. Das mag daran liegen, dass mir durchweg alle Protagonisten unsympathisch waren und mich emotional nichts berührt hat. Eigentlich ist es erschütternd, die verwahrloste Wohnung eines Messie vor Augen zu haben. In der Regel ist die Geschichte, die hinter so einem Menschen steckt ergreifend. Eigentlich lösen dramatische Ehen oder die Vorstellung, dass ein Elternteil das Leben eines Kindes nicht mehr verfolgen kann, z. B. Gefühle des Bedauerns aus. Und eigentlich sollten erotische Szenen den Leser schon irgendwie erreichen und nicht kalt lassen. Eigentlich ist es hochdramatisch und bewegend, wenn man sein Leben als Nullnummer und sich selbst als Null bezeichnet/bezeichnen „muss“. Nichts von alledem ist passiert. Keine Erschütterung. Kein Bedauern. Keine Ergriffenheit. Keine emotionale Bewegung. Ich las den Roman ziemlich unberührt, manchmal sogar gelangweilt. Weil Martin auch gelangweilt oder im Grunde genommen ein langweiliger Mann ist? Ich glaube ja, dass Michael Waldenhain das ganz genau so beabsichtigt hat. Martin scheint ein durch und durch rationaler, wenig fassbarer, recht wortkarger und gefühlskalter Mann zu sein, der nur eine wahre Liebe kennt: die Liebe zu seinen Zahlen. Ich unterstelle dem Autor, dass es große Kunst ist, Martins Charakter so plastisch und diese kühle und verstörende Atmosphäre derart intensiv zu vermitteln. Und trotzdem, leider, wird es kein Lieblingsbuch und auch keines, das in mir den Wunsch aufkommen lässt, weitere Werke von diesem Autor zu lesen. Interessant ist es alle Mal! Da ist ein hochbegabter Überflieger, der sich in der nüchternen Zahlenwelt bestens auskennt, mit Gefühlen allerdings nichts am Hut hat. Was ist es, das ihn zu seiner intelligenten Kommilitonin Gunde hingezogen hat, mit der er eine Tochter zeugte? Was ist es, das ihn dermaßen an der herausragenden Mathematikdozentin Dr. Trouvé (nomen est Omen?) angezogen hat? Was ist es, dass ihn mit der mysteriösen Stalkerin Susanne Melforsch verband? Was dem Autor, das möchte ich noch unbedingt erwähnen, wunderbar gelungen ist, ist ein völlig unerwartetes und überraschendes Ende. Das Buch, in dem es letztlich ums Scheitern einer menschlichen Existenz geht, ist kein einfach und schnell wegzulesender Roman. Man muss ihn aufmerksam und geduldig lesen und sich auf den ungewöhnlichen und einzigartigen Schreibstil einlassen. Und man muss bereit sein, sich durch zähen und schweren Morast hindurchzuwühlen, um ans Ende zu gelangen. Der Autor nimmt einen dabei nämlich nicht an die Hand. Er gibt dem Leser so gut wie keine Erklärungen und Erläuterungen. Was Interpretationen und Verständnis anbelangt ist er auf sich selbst gestellt. Ein bisschen mehr Unterstützung hätte ich mir vom Autor gewünscht, weil es dann ein packender Roman hätte werden können. Auf diese Weise wurde es ein zwar originelles und interessantes, aber wenig vergnügliches und anstrengendes Werk. Ich lernte den Schriftsteller Martin Wildenhain durch diesen Roman als unbequemen Autor kennen, der seinen Lesern so einiges zumutet und sehr viel zugetraut.

EIn spannendes Buch mit unerwartetem Ende

Bewertung aus Stuttgart am 25.08.2020

Bewertungsnummer: 1368279

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Michael Wildenhain ist mit der "Erfindung der Null" ein sehr spannender und unterhaltsamer Kriminalroman gelungen, den ich als Stuttgarter Bürger, der in der Technischen Oberschule an der Hohenheimer Straße (also im Zentrum des Romangeschehens) zur Schule ging mit besonderer Aufmerksamkeit gelesen habe. Alles stimmt in dem Roman und er endet mit der Aufdeckung eines unerwarteten Sachverhaltes. Auch nicht Stuttgarter und nicht Berliner werden den Roman sicher genießen.

EIn spannendes Buch mit unerwartetem Ende

Bewertung aus Stuttgart am 25.08.2020
Bewertungsnummer: 1368279
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Michael Wildenhain ist mit der "Erfindung der Null" ein sehr spannender und unterhaltsamer Kriminalroman gelungen, den ich als Stuttgarter Bürger, der in der Technischen Oberschule an der Hohenheimer Straße (also im Zentrum des Romangeschehens) zur Schule ging mit besonderer Aufmerksamkeit gelesen habe. Alles stimmt in dem Roman und er endet mit der Aufdeckung eines unerwarteten Sachverhaltes. Auch nicht Stuttgarter und nicht Berliner werden den Roman sicher genießen.

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