Nach einem Schiffsunglück hat Kapitän Will Laurence alles verloren. Doch sein größter Verlust ist ihm nicht einmal bewusst. Denn durch den Unfall hat er keine Erinnerung mehr an seine Zeit als Feuerreiter oder an seinen Drachen Temeraire. Allein muss er sich den Intrigen und Machtkämpfen der mächtigen Familien Japans stellen. Währenddessen fliegt Temeraire ohne seinen Kapitän nach Moskau, um die Stadt gegen das größte Heer, das die Welt je gesehen hat, zu verteidigen. Im Schatten des Kremls werden sich der Kapitän und sein Drache wiedersehen – und es wird sich herausstellen, ob es tiefere Bande gibt als bloße Erinnerungen …
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Eine unbesiegbare Freundschaft - wundervoll!!
RomanTipps am 08.11.2025
Bewertungsnummer: 2648767
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
„Drachenfeind“, der 8. Band der Drachenfantasy-Reihe „Die Feuerreiter Seiner Majestät“ von Naomi Novik, habe ich aufgrund des Klappentextes mit einem mulmigen Gefühl und großen Befürchtungen angefangen. Laurence soll all seine Erinnerungen an seinen Drachenfreund Temeraire, mit dem er so viele Abenteuer bewältigt und Katastrophen überstanden hatte, verloren haben? Das ist einfach ein furchtbarer Gedanke! Und dann diese Angst, ob die beiden sich jemals wiedersehen. Wird es jemals wieder so sein, wie es mal gewesen ist? Wird Laurence sich wieder erinnern?
„Drachenfeind“ spielt im Jahre 1812, also einige Zeit nach „Drachengold“. Es beginnt damit, dass Laurence an einem Strand Japans aufwacht – alleine, vollkommen erschöpft und verletzt. Seine Erinnerungen an das Schiffsunglück sind verloren, ebenso wie die Erinnerungen an sein Leben der letzten 8 Jahre im Dienste Seiner Majestät als Feuerreiter mit seinem Drachenfreund Temeraire. In Japan ist man ihm gegenüber feindlich gesinnt und bezichtigt ihn, bei einem Anschlag mitgeholfen zu haben. Für Laurence beginnt eine verzweifelte Flucht, während Temeraires Hoffnung, seinen Freund wiederzufinden, immer weiter schwindet. Gleichermaßen kommen noch größere Probleme auf sie zu: In China wird auf Prinz Mianning aufgrund seiner politischen Sichtweisen ein Anschlag verübt – und Napoleon marschiert mit einer gigantischen Armee in Russland ein. Und die Frage stellt sich: Werden die beiden Freunde einen Ausweg aus diesen Katastrophen finden?
Es ist schwierig hier irgend etwas zum Buch zu sagen, ohne zu spoilern. So viel dazu: Die ersten 180 Seiten waren voller Befürchtungen, Bangen, Hoffnungen und Herzklopfen. Und irgendwann kommt auch mal ein Moment, wo man erleichtert aufatmen kann. Doch wie aus vorherigen Bänden der Feuerreiter-Reihe von Naomi Novik bekannt, so lässt die Autorin nur kurze Ruhepausen, um dann wieder mit dem nächsten atemberaubenden Handlungsstrang in den Bann zu ziehen. „Drachenfeind“ ist mit seinen 576 Seiten das „dickste“ Buch der Reihe. Und es bietet eine gewaltige Menge an Handlungen – hier jagt ein Abenteuer das nächste. Leider ist dabei bezüglich der Charaktere einiges nicht ganz so umfangreich beschrieben worden, aber das nimmt der Story keinesfalls die Spannung. Denn die geliebten Charaktere haben einiges zu überstehen: Von einer halsbrecherischen Flucht in Japan zu einem Mordanschlag und einer Mission in China bis hin nach Russland, um sich Napoleons gigantischer Armee entgegenzustellen. Von Ruhe also keine Spur. Allerdings kam mir die Handlung in Russland etwas zu sehr in die Länge gezogen vor. Aufgrund der Vorkommnisse, die langsam zu einem Finale hinwirken, weist dieser Band nicht so viel Humor auf, aber dieser ist dennoch hin und wieder vorhanden. Auf jeden Fall gibt es wieder großartige Momente, bei denen ich ein Schmunzeln nicht unterdrücken konnte.
Was Temeraire und Iskierka betrifft, so kann man sich auf eine tolle Überraschung gefasst machen. Auch einer meiner Lieblingscharaktere taucht endlich wieder auf – und hat wie schon früher Auswirkung auf Laurence.
Und das Ende ließ mich zitternd zum nächsten Band „Drachensieg“ greifen.
Fazit:
„Drachenfeind“, der 8. Band der Drachenfantasy-Reihe „Die Feuerreiter Seiner Majestät“-Reihe von Naomi Novik, ist der „dickste“ Band der Reihe und bietet eine gewaltige Menge an Handlungen und Spannungshöhepunkten. Hier gibt es weniger Humor, dafür umso mehr Befürchtungen, Angst, Bangen, Hoffnung und Herzklopfen. Und die Einleitung für „Drachensieg“, den letzten Band der Reihe…
Ein gelungener Teil einer viel größeren Saga mir waren es jedoch leider zu viele Namen, etwas verwirrend.
Stefanie Jani am 10.03.2017
Bewertungsnummer: 1005363
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das Buch
Broschiert: 576 Seiten
Verlag: Blanvalet (erschienen im April 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978 3734160509
Alter: Erwachsene
Kurzmeinung:
Ein gelungener Teil einer viel größeren Saga mir waren es jedoch leider zu viele Namen, etwas verwirrend.
Klappentext:
Nach einem Schiffsunglück hat Kapitän Will Laurence alles verloren. Doch sein größter Verlust ist ihm nicht einmal bewusst. Denn durch den Unfall hat er keine Erinnerung mehr an seine Zeit als Feuerreiter oder an seinen Drachen Temeraire. Allein muss er sich den Intrigen und Machtkämpfen der mächtigen Familien Japans stellen. Währenddessen reist Temeraire ohne seinen Kapitän nach Moskau, um die Stadt gegen das größte Heer, das die Welt je gesehen hat, zu verteidigen. Im Schatten des Kremls werden sich der Kapitän und sein Drache wiedersehen und es wird sich herausstellen, ob es tiefere Bande gibt als bloße Erinnerungen..
Mein Fazit
Inhalt:
Laurence ist gestrandet, nachdem sein Schiff auf Grund gelaufen ist. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich in der Nähe eines japanischen Meisters mit seinen Gehilfen. Dieser rettet ihn und versorgt ihn fürs erste. Jedoch stellt sich bald heraus, dass er damit seine Ehre gefährdet und er überlegt nun, wie er Laurence loswerden kann. Das tatsächlich komische an der Sache ist, dass Laurence für etwas zur Rechenschaft gezogen werden soll, was Jahre zurückliegt. Seine letzte Erinnerung liegt 8 Jahre zurück.
Auf der anderen Seite liest man die Geschichte der Drachen, die mit Laurence auf dem Schiff waren. Diese wollen nicht einfach weiter ohne ihn nicht wenigstens gesucht wenn nicht gar gefunden zu haben. Bei dem Versuch, das Schiff vom Grund zu bekommen werden sie von einem Wasserdrachen angegriffen, welcher dann auch Laurence begegnet.
Im weiteren Verlauf der Geschichte, versucht Laurence aus der Gefangenschaft des japanischen Herrn zu fliehen, dessen Hausgehilfe Junichiro ist ihm dabei überraschender Weise eine große Hilfe. Nach mehreren strapazierenden Tagen der Flucht treffen sie dann leider auf ihre Verfolger, die mithilfe der Drachen deutlich schneller waren. Doch die Geschichte nimmt eine gute Wendung, denn Temeraire, einer der Drachen von Laurence Schiff entdeckt sie und so wird Laurence wieder auf seinem Schiff willkommen geheißen jedoch erinnert er sich immer noch an nichts.
Alle versuchen nun ihm auf die Sprünge zu helfen, damit er sich wieder erinnert. Als die Erinnerung langsam wiederkommt, muss Laurence sich vor dem Kaiser von China verantworten und bekommt von ihm die Aufgabe, ein Gerücht aus der Welt zu schaffen. Hierfür begibt er sich zusammen mit Temeraire auf die Reise zum Ursprung der Lügen. Leider erwartet sie an den Bergen eine böse Überraschung, es waren tatsächlich englische Kisten, in denen das Opium geschmuggelt wurde, das deutet auch darauf hin, dass Laurence als Lügner da steht. Doch das will er nicht auf sich sitzen lassen. Kann er die Verschwörung aufdecken?! Und dann ist da auch noch Napoleon, der versucht sein Herrschaftsgebiet zu vergrößern wie das alles nur enden mag ?!
Sprache:
Die Geschehnisse werden von Novik sehr schön beschrieben, nur fehlt mir ein wenig das Vorstellungsvermögen bzw. Die Beschreibung, der Größe der Drachen, aber vermutlich kam die in den Büchern vorher. Ansonsten ließ sich die Geschichte angenehm schnell lesen und war von der Sprache deutlich angenehmer als die Shannara Chroniken.
Meine Meinung:
Anfangs war es ziemlich schwierig rein zu kommen, da ich ja dummerweise mit Band 8 der Reihe angefangen habe (Selbst Schuld). Nach einer Weile kam ich dann aber einigermaßen mit den Namen klar. Doch dann ab dem zweiten Teil wurde es wieder verwirrend mit den ganzen Herrschernamen und Bediensteten und Drachen. Die Geschichte an sich war schön, nur bin ich durch die vielen Namen ziemlich oft verwirrt über die Zeilen gestolpert. Das Ende lässt einen neunten Band auf jeden Fall zu (welcher ja auch schon erschienen ist).
Bewertung
Handlung * * * * / 5
Romantik * * * / 5
Charaktere * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gesamt * * * / 5
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