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Sturm über dem Meer

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39565

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2016

Abbildungen

mit 1 schwarzweissen Abbildungen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,8 cm

Gewicht

384 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-48349-5

Beschreibung

Rezension

"Ein Krimi mit allen Zutaten, die es so braucht, locker-leicht geschrieben und spannend." Wiener Journal

Produktdetails

Verkaufsrang

39565

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2016

Abbildungen

mit 1 schwarzweissen Abbildungen

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,8 cm

Gewicht

384 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-48349-5

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Nervenkitzel an der walisischen Küste

yesterday am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 907518

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Roman“ steht auf diesem tollen Buch und das ist einerseits gut gewählt, aber andererseits verschweigt es ein bisschen, wie gut und packend der Inhalt ist. Im Detail: In den erzählerischen Part, in dem der Leser viel über Wales, seine Geschichte, seine Bewohner und wahre sowie fiktionale Vergangenheit erfährt, fließen sehr stimmig noch eine Krimigeschichte (die sich fast zum Thriller auswächst) und eine Lovestory mit ein. Im Wesentlichen wechseln sich dabei zwei Handlungsstränge ab: Der von Sam Goodwin, die in der Gegenwart als Archäologin bedeutsame Funde an der walisischen Küste beim kleinen Ort Borth untersucht und der, in dem der Leser gut 60 Jahre in die Vergangenheit dieses Ortes reist und dabei Sams Großmutter Gwen als junge Frau und all ihre Bekannten, Freunde und ihren Mann kennenlernt. Diesen Mann, Arthur, Sams Großvater, gibt es nur in diesen Abschnitten, ist er doch sechs Jahre nach der Hochzeit gestorben. Für Gwen und ihre drei Kinder zumindest, auch wenn die Umstände nie geklärt wurden und seine Leiche nie – im wahrsten Sinn des Wortes – auftauchte. Als Fischer, der er war, wurde angenommen, er sei auf stürmischer See ertrunken. Behutsam enthüllt die Autorin durch Sams Arbeit und ihre Umtriebigkeit im Ort, was damals geschah und lässt Sam, die durch ihr plötzliches Auftauchen vieles im Ort durcheinanderbringt (so auch den kauzigen, aber sehr sympathischen Werftbesitzer Luke), in der Gegenwart langsam die Ereignisse von damals entrollen und die Puzzleteile der finsteren Geschichte, die Borth birgt, zusammensetzen. Wie im wahren Leben sind aber nicht alle damit glücklich und es kommt zu einigen Zwischenfällen. So vielfältig die Leute eines Dorfes auch sein können, Constanze Wilken hat es geschafft, nahezu alle Facetten an Zwischenmenschlichem und unterschiedlichen Persönlichkeiten in die wenigen Bewohner von Borth und Umgebung zu legen, die es gibt. Nicht nur die Charaktere sind in sich stimmig (wenn man auch nicht alle ihre Überzeugungen teilen muss), auch die Landschaftsbeschreibungen und die geschichtlichen Exkurse zeugen davon, dass sich die Autorin einerseits in Wales selbst gut auskennt und auch vor umfangreicher Recherche nicht zurückschreckt. Der Schreibstil ist locker und leicht, passt zu dem Erzählten und die Wechsel der Handlungsstränge bieten genug Kurzweil und Spannung, um das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.

Nervenkitzel an der walisischen Küste

yesterday am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 907518
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Roman“ steht auf diesem tollen Buch und das ist einerseits gut gewählt, aber andererseits verschweigt es ein bisschen, wie gut und packend der Inhalt ist. Im Detail: In den erzählerischen Part, in dem der Leser viel über Wales, seine Geschichte, seine Bewohner und wahre sowie fiktionale Vergangenheit erfährt, fließen sehr stimmig noch eine Krimigeschichte (die sich fast zum Thriller auswächst) und eine Lovestory mit ein. Im Wesentlichen wechseln sich dabei zwei Handlungsstränge ab: Der von Sam Goodwin, die in der Gegenwart als Archäologin bedeutsame Funde an der walisischen Küste beim kleinen Ort Borth untersucht und der, in dem der Leser gut 60 Jahre in die Vergangenheit dieses Ortes reist und dabei Sams Großmutter Gwen als junge Frau und all ihre Bekannten, Freunde und ihren Mann kennenlernt. Diesen Mann, Arthur, Sams Großvater, gibt es nur in diesen Abschnitten, ist er doch sechs Jahre nach der Hochzeit gestorben. Für Gwen und ihre drei Kinder zumindest, auch wenn die Umstände nie geklärt wurden und seine Leiche nie – im wahrsten Sinn des Wortes – auftauchte. Als Fischer, der er war, wurde angenommen, er sei auf stürmischer See ertrunken. Behutsam enthüllt die Autorin durch Sams Arbeit und ihre Umtriebigkeit im Ort, was damals geschah und lässt Sam, die durch ihr plötzliches Auftauchen vieles im Ort durcheinanderbringt (so auch den kauzigen, aber sehr sympathischen Werftbesitzer Luke), in der Gegenwart langsam die Ereignisse von damals entrollen und die Puzzleteile der finsteren Geschichte, die Borth birgt, zusammensetzen. Wie im wahren Leben sind aber nicht alle damit glücklich und es kommt zu einigen Zwischenfällen. So vielfältig die Leute eines Dorfes auch sein können, Constanze Wilken hat es geschafft, nahezu alle Facetten an Zwischenmenschlichem und unterschiedlichen Persönlichkeiten in die wenigen Bewohner von Borth und Umgebung zu legen, die es gibt. Nicht nur die Charaktere sind in sich stimmig (wenn man auch nicht alle ihre Überzeugungen teilen muss), auch die Landschaftsbeschreibungen und die geschichtlichen Exkurse zeugen davon, dass sich die Autorin einerseits in Wales selbst gut auskennt und auch vor umfangreicher Recherche nicht zurückschreckt. Der Schreibstil ist locker und leicht, passt zu dem Erzählten und die Wechsel der Handlungsstränge bieten genug Kurzweil und Spannung, um das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.

Geheimnisvolles Wales

Biancaneve aus Salzburg am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 908564

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Constanze Wilken hat mit diesem Roman ein wunderbares Werk geschaffen. Bereits der Prolog, der die Legende des versunkenen Königreiches von Cantre'r Gwaelod erzählt, fesselt den Leser und bereitet ihn auf eine interessante wie auch spannende Geschichte vor. In angenehmem Schreibstil erzählt die Autorin auf zwei Handlungsebenen einerseits aus dem Leben von Gwen in den 40er und 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts, andererseits aus dem Leben von Sam, Gwens Enkelin. Deren Arbeit als Archäologin führt sie an den Wohnort der Großmutter an der walisischen Küste zurück. Die beiden Handlungsstränge sind eng miteinander verbunden und gestalten den Roman bis zum Ende sehr spannend. Der walisischen Handlungsorte sind so plastisch beschrieben, dass man den Wind und das Salzwasser regelrecht spüren kann. Auch die Charaktere begegnen dem Leser sehr authentisch. Die Liebesgeschichten der beiden Handlungsebenen sind sehr einfühlsam und glaubwürdig in die Geschichte eingearbeitet. Kitsch kommt allerdings auch in den romantischen Abschnitten nie auf. Mein Fazit: dieser Roman ist ein absoluter Lesegenuss! Von Anfang bis Ende passt einfach alles in diesem Roman. Mystik und Legende, wissenschaftliches Arbeiten der Archäologen, die Beschreibung des bescheidenen Landlebens nach dem 2. Weltkriegs, etc. Ohne genaue Recherche wäre Constanze Wilken dieses Werk wohl nicht so perfekt gelungen!

Geheimnisvolles Wales

Biancaneve aus Salzburg am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 908564
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Constanze Wilken hat mit diesem Roman ein wunderbares Werk geschaffen. Bereits der Prolog, der die Legende des versunkenen Königreiches von Cantre'r Gwaelod erzählt, fesselt den Leser und bereitet ihn auf eine interessante wie auch spannende Geschichte vor. In angenehmem Schreibstil erzählt die Autorin auf zwei Handlungsebenen einerseits aus dem Leben von Gwen in den 40er und 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts, andererseits aus dem Leben von Sam, Gwens Enkelin. Deren Arbeit als Archäologin führt sie an den Wohnort der Großmutter an der walisischen Küste zurück. Die beiden Handlungsstränge sind eng miteinander verbunden und gestalten den Roman bis zum Ende sehr spannend. Der walisischen Handlungsorte sind so plastisch beschrieben, dass man den Wind und das Salzwasser regelrecht spüren kann. Auch die Charaktere begegnen dem Leser sehr authentisch. Die Liebesgeschichten der beiden Handlungsebenen sind sehr einfühlsam und glaubwürdig in die Geschichte eingearbeitet. Kitsch kommt allerdings auch in den romantischen Abschnitten nie auf. Mein Fazit: dieser Roman ist ein absoluter Lesegenuss! Von Anfang bis Ende passt einfach alles in diesem Roman. Mystik und Legende, wissenschaftliches Arbeiten der Archäologen, die Beschreibung des bescheidenen Landlebens nach dem 2. Weltkriegs, etc. Ohne genaue Recherche wäre Constanze Wilken dieses Werk wohl nicht so perfekt gelungen!

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Sturm über dem Meer

von Constanze Wilken

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