Die Umsetzung nationalsozialistischer "Biopolitik" in Oldenburger Krankenhäusern
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.12.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
60 (Printausgabe)
Dateigröße
332 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656852438
In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts fanden solche Debatten und Diskussionen ebenfalls statt, allerdings mit einer Zuspitzung, die von den Anfängen des späten 18. Jahrhun-derts und den heutigen Debatten weit entfernt war; in diesen Zei-ten wurden von Sozialmedizinern, Psychiatern, Hygienikern, Politikern et cetera Überlegungen dahingehend angestellt, wie man mit Mitteln der "Eugenik" "sozial schwache" Bevölke-rungselemente, wie man heute sagen würde, die "Kranken", "Krüppel", "Minderwertigen" und "Irren", am besten durch geeignete Maßnahmen an ihrer Reproduktion und weiteren Vermehrung hindern könne. Dies war aber nur das Vorspiel für das Vorgehen des Nationalsozialismus, der im Namen der "Euthanasie" und des "gesunden Volkskörpers" systematische Massenmorde und Zwangssterilisationen an Behinderten, "Asozialen", Geisteskranken und nicht zuletzt auch Kriegsversehrten beging.
Die Frage ist nun, ob die "Euthanasie"-Verbrechen der Nationalsozialisten lediglich eine radikalisierte Variante der vorherge-henden "Eugenik"-Debatte und sozialdarwinistischer Strömungen seit dem 19. Jahrhundert darstellen oder ob das eine mit dem anderen nur bedingt etwas oder gar nichts zu tun hat.
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