Ökologie

Inhaltsverzeichnis

Einführung.- Ökologie - wie macht man das?.- Der evolutionäre Hintergrund der Ökologie.- Umweltfaktoren und Ressourcen.- Abiotische Umweltbedingungen und die Verfügbarkeit von Ressourcen.- Umweltbedingungen, Ressourcen und die Lebensgemeinschaften der Erde.- Individuen, Populationen, Gemeinschaften und Ökosysteme.- Geburt, Tod und Wanderbewegungen.- Interspezifische Konkurrenz.- Prädation, Beweidung und Krankheiten.- Evolutionsökologie.- Von Populationen zu Artengemeinschaften.- Muster des Artenreichtums.- Angewandte Aspekte in der Ökologie.- Energie- und Stoffflüsse durch Ökosysteme.- Nachhaltigkeit.- Umweltschäden.- Naturschutz.

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Beschreibung

Diese Softcover-Ausgabe, die ein unveränderter Nachdruck der 2. Auflage (2009) ist, hält das nachgefragte Lehrbuch weiterhin verfügbar.

Moderne Ökologie von A bis Z

Das renommierte Autorenteam Townsend, Begon und Harper konzentriert sich in diesem Lehrbuch auf die wesentlichen Zusammenhänge in der Ökologie. In anschaulicher, durchgehend vierfarbig gestalteter und leicht verständlicher Form wird ein ausgewogener Überblick vermittelt, der die terrestrische und aquatische Ökologie gleichermaßen berücksichtigt. Für den Praxisbezug wurde großes Gewicht auf die angewandten Aspekte gelegt. Zahlreiche didaktische Elemente und großzügige, farbige Illustrationen erleichtern den Zugang. Es gibt Schlüsselkonzepte am Kapitelanfang, "Fenster" für historische Einschübe, mathematische Hintergründe und ethische Fragen, Zusammenfassungen und Fragen am Kapitelende. Neu in dieser Auflage ist ein eigenes Kapitel zur Evolutionsökologie. Alle anderen Kapitel - insbesondere die zu den angewandte Aspekten - wurden intensiv überarbeitet und hunderte neue Beispiele aufgenommen.

Klar und einfach erklärt in diesem Buch.

Aus den Rezensionen zur Hardcover-Ausgabe der 2. Auflage:

“… In vierfarbig gestalteter und verständlicher Form werden sowohl die Grundlagen als auch die angewandten Aspekte von Ökologie behandelt. Dieses Buch ist übersichtlich gegliedert und für Jedermann verständlich geschrieben. Daher eignet es sich auch für Studienanfänger. … Dieses Buch bietet einen prima Überblick über die Gesamtthematik und hilft dabei, ein solides Grundverständnis aufzubauen. Nach dieser Lektüre fällt es dem Einzelnen sicherlich leichter, sich auch kompliziertere Fachliteratur zur Ökologie zu erschließen.“ Münchner Natur & Umwelt

“Schon beim ersten Durchblättern fällt die lesefreundliche Gestaltung dieses Lehrbuches für – vornehmlich – Grundstudium-Biologiestudenten auf ... Die gut durchdachte didaktisch-methodische Aufmachung äußert sich zudem an den problemorientierten Randbemerkungen, die als Denkanstoß bzw. Merkhilfe dienen. Nicht nur das Layout ist zeitgemäß, auch die Inhalte spiegeln aktuell relevante ökologische Zusammenhänge wider ... Überhaupt liest sich das gesamte Werk sehr angenehm ... Für die genannte Adressatengruppe ist ‘diese Ökologie’ auf jeden Fall empfehlenswert ...“ Biologie in der Schule

Colin Townsend, University of Otago, Dunedin, New Zealand

Michael Begon, University of Liverpool, England

John L. Harper, University of Wales, England

Details

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.08.2014

Verlag

Springer

Beschreibung

Details

Format

PDF

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Text-to-Speech

Ja

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Erscheinungsdatum

12.08.2014

Verlag

Springer

Seitenzahl

622 (Printausgabe)

Dateigröße

20666 KB

Auflage

2. Auflage 2009

Übersetzer

  • Thomas S. Hoffmeister
  • Johannes Steidle
  • Frank Thomas

Sprache

Deutsch

EAN

9783662440780

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Lösungen für eine lebenswerte Zukunft brauchen ökologische Kreisläufe

S.A.W aus Salzburg am 15.08.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Ökologie bietet die Regieanweisungen, nach denen das Schauspiel Evolution gespielt wird. Arten passen sich an ökologische Nischen an und spezialisieren sich dabei so, dass sie nur in bestimmten Biotopen leben können. Das Wechselspiel zwischen Fortpflanzung und Ökologie bestimmt die natürliche Selektion: Es bleiben die Individuen übrig, die am besten mit den Gefahren der Nische umgehen können. Klimaveränderungen führen zum Aussterben von Arten, die anthropogene Erwärmung ist 100mal schneller als die postglaziale. Es gibt homologe und konvergente Evolution (verschiedene Arten mit ähnlichen Formen). Das Klima wird durch die Sonneneinstrahlung unter durch die Umverteilung der Wärme durch Luft- und Meeresströmungen verursacht und ändert sich jahreszeitlich auf Grund der Neigung der Erdachse. Im tropischen Regenwald ist die Biodiversität am größten, da sich während der Eiszeit die Bäume auf Inseln zurückzogen, die von Savannen umgeben waren. In den Inseln kam es zu Artenbildungen, als die Inseln wieder zusammenwuchsen, war die Vielfalt da. In den borealen Zonen wurde die Vielfalt durch die Gletscher reduziert. Marine Biome bilden nur etwa die Hälfte der Biomasse von Biomen an Land, somit sind die marine und die terrestrische Biomasse in etwa gleich. Phytoplankton lebt viel kürzer als Landpflanzen und kommt nur bis in 200m Tiefe vor. Tiefseelebewesen ernähren sich von abgestorbenen Resten und setzen viele Stoffe frei, die sich in der Tiefsee ansammeln, vor allem im Nordpazifik, bevor die Strömung aufsteigt, nachdem sie quer über die Ozeane Nährstoffe gesammelt hat. In den subtropischen Meereswirbeln (z.B. Sargassosee) ist es nährstoffarm, an den küstenreichen Auftriebszonen nährstoffreich. Arten, die Ressourcen effektiv nutzen, schließen weniger effizente durch Konkurrenz aus. Zu den Predatoren zählen Raubtiere, Weidegänger und Parasiten, die die Abundanz der Beutetiere reduzieren. Letztere haben aber Abwehrstrategien: Chemische Abwehrstoffe, vermehrte Blattbildung. Die Wechselwirkung von Raubtier und Beute ist durch Zyklen gekennzeichnet. Predation vermittelt Koexistenz, da sie konkurrierende Arten niedrig hält und dadurch genug Nahrung für alle da ist. Die geringste Nettoprimärproduktion findet sich in den Wüsten und den subtropischen Meereswirbeln, die höchste in den Regenwäldern und in Feuchtgebieten. Der Mensch nutzt ein Viertel der Primärproduktion, zu 50% für Nahrung, zu 40% für Baumaßnahmen u 7% für Feuer. Auf Inseln sinkt die Vielfalt mit der Fläche. Fazit: Das Buch ist hochinteressant und erklärt die ökologischen Zusammenhänge klar und verständlich. Sehr zu empfehlen Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen.“

Lösungen für eine lebenswerte Zukunft brauchen ökologische Kreisläufe

S.A.W aus Salzburg am 15.08.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Ökologie bietet die Regieanweisungen, nach denen das Schauspiel Evolution gespielt wird. Arten passen sich an ökologische Nischen an und spezialisieren sich dabei so, dass sie nur in bestimmten Biotopen leben können. Das Wechselspiel zwischen Fortpflanzung und Ökologie bestimmt die natürliche Selektion: Es bleiben die Individuen übrig, die am besten mit den Gefahren der Nische umgehen können. Klimaveränderungen führen zum Aussterben von Arten, die anthropogene Erwärmung ist 100mal schneller als die postglaziale. Es gibt homologe und konvergente Evolution (verschiedene Arten mit ähnlichen Formen). Das Klima wird durch die Sonneneinstrahlung unter durch die Umverteilung der Wärme durch Luft- und Meeresströmungen verursacht und ändert sich jahreszeitlich auf Grund der Neigung der Erdachse. Im tropischen Regenwald ist die Biodiversität am größten, da sich während der Eiszeit die Bäume auf Inseln zurückzogen, die von Savannen umgeben waren. In den Inseln kam es zu Artenbildungen, als die Inseln wieder zusammenwuchsen, war die Vielfalt da. In den borealen Zonen wurde die Vielfalt durch die Gletscher reduziert. Marine Biome bilden nur etwa die Hälfte der Biomasse von Biomen an Land, somit sind die marine und die terrestrische Biomasse in etwa gleich. Phytoplankton lebt viel kürzer als Landpflanzen und kommt nur bis in 200m Tiefe vor. Tiefseelebewesen ernähren sich von abgestorbenen Resten und setzen viele Stoffe frei, die sich in der Tiefsee ansammeln, vor allem im Nordpazifik, bevor die Strömung aufsteigt, nachdem sie quer über die Ozeane Nährstoffe gesammelt hat. In den subtropischen Meereswirbeln (z.B. Sargassosee) ist es nährstoffarm, an den küstenreichen Auftriebszonen nährstoffreich. Arten, die Ressourcen effektiv nutzen, schließen weniger effizente durch Konkurrenz aus. Zu den Predatoren zählen Raubtiere, Weidegänger und Parasiten, die die Abundanz der Beutetiere reduzieren. Letztere haben aber Abwehrstrategien: Chemische Abwehrstoffe, vermehrte Blattbildung. Die Wechselwirkung von Raubtier und Beute ist durch Zyklen gekennzeichnet. Predation vermittelt Koexistenz, da sie konkurrierende Arten niedrig hält und dadurch genug Nahrung für alle da ist. Die geringste Nettoprimärproduktion findet sich in den Wüsten und den subtropischen Meereswirbeln, die höchste in den Regenwäldern und in Feuchtgebieten. Der Mensch nutzt ein Viertel der Primärproduktion, zu 50% für Nahrung, zu 40% für Baumaßnahmen u 7% für Feuer. Auf Inseln sinkt die Vielfalt mit der Fläche. Fazit: Das Buch ist hochinteressant und erklärt die ökologischen Zusammenhänge klar und verständlich. Sehr zu empfehlen Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen.“

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