Identitätsarbeit im Spannungsfeld von Migration und Arbeit Theoretische Grundlagen für eine qualitative empirisch-wissenschaftliche Arbeit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.03.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
119 (Printausgabe)
Dateigröße
1965 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656925521
Ungleichheiten im Bildungs-, Ausbildungs- und Berufsbereich. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund haben im Verhältnis zu jenen ohne Migrationshintergrund
durchschnittlich schlechtere Schulabschlüsse oder gar keinen Schulabschluss. Im Berufsleben arbeiten sie häufiger in schlecht bezahlten oder von Stellenabbau bedrohten Jobs und sie sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen. Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich in der Regel im Berufsleben belasteter als Menschen ohne Migrationshintergrund.
Inklusion in Sinne von gleichberechtigten Teilhabechancen wie Menschen ohne Migrationshintergrund ist so für viele Menschen mit Migrationshintergrund nicht gegeben. Ein Teil
der Menschen mit Migrationshintergrund erlebt hierdurch herkunftsbezogenen Akkulturationsstress, der auf Ablehnung durch die Gesellschaft begründet ist und ihre
Kompensationsressourcen überfordert, ein anderer Teil lernt mit der Situation aufgrund des Migrationshintergrundes eine schlechtere Ausgangsposition zu besitzen umzugehen und ein
anderer Teil fühlt sich von den Benachteiligungen nicht betroffen. Menschen mit Migrationshintergrund scheinen daher einerseits unterschiedliche Erfahrungen zu machen
und andererseits unterschiedliche Wege der Verarbeitung ihrer Erfahrungen zu haben. Die Art der Verarbeitung von Erfahrungen, die Identitätsarbeit, im Berufsleben und deren
Auswirkung auf das Individuum und dessen weitere Lebensbereiche hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab. Hierzu gehören die Kapitalien nach Bourdieu,
Staatsbürgerlichen Rechte, die verschiedenen Wahrnehmungsebenen des Menschen, Akkulturationsstress und wie sie im Laufe des Lebens auf den Menschen wirken. Sie können mittels qualitativer Interviews erhoben und anhand Narrativer Analysen, der Analyse Narrativer Identität und Konstrukten aus der Identitätsarbeit ausgewertet werden, sodass ein Bild der "Identitätsarbeit im Spannungsfeld von Migration und Arbeit" entstehen kann.
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