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Produktbild: Julius Payer. Die unerforschte Welt der Berge und des Eises

Julius Payer. Die unerforschte Welt der Berge und des Eises Bergpionier - Polarfahrer - Historienmaler

2

8,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.02.2015

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

10017 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783702234423

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

26.02.2015

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

10017 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783702234423

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Entdeckungen und Reisen, körperliche Strapazen und Triumphe

Bewertung am 12.05.2026

Bewertungsnummer: 3136659

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist eine weitreichende Biographie über sein Leben und das, was über sein Leben hinaus gewirkt hat. Der Entdecker wie der Maler werden lebendig, dazu werden auch Züge seines Privatlebens präsentiert. Julius Payer lebte wagemutig und intensiv. Die Hofopernsängerin Marie Trousil wäre fast seine Frau geworden, aber es kam nicht einmal zu einer Verlobung. Statt dessen heiratete er eine reiche Bankierstochter. Dr. Frank Berger stellt eigenen Fotografien aus der Arktis einige Zeichnungen von Julius Payer gegenüber. Das ist beeindruckend. Dr. Gunter Stemmler

Entdeckungen und Reisen, körperliche Strapazen und Triumphe

Bewertung am 12.05.2026
Bewertungsnummer: 3136659
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist eine weitreichende Biographie über sein Leben und das, was über sein Leben hinaus gewirkt hat. Der Entdecker wie der Maler werden lebendig, dazu werden auch Züge seines Privatlebens präsentiert. Julius Payer lebte wagemutig und intensiv. Die Hofopernsängerin Marie Trousil wäre fast seine Frau geworden, aber es kam nicht einmal zu einer Verlobung. Statt dessen heiratete er eine reiche Bankierstochter. Dr. Frank Berger stellt eigenen Fotografien aus der Arktis einige Zeichnungen von Julius Payer gegenüber. Das ist beeindruckend. Dr. Gunter Stemmler

Umfassendes Portrait einer stets nur als Polarforscher dargestellten Persönlichkeit

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 15.05.2021

Bewertungsnummer: 1494906

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der österreichische Alpenverein schrieb 2015 nach dem Erscheinen dieses Buches „… über den kühnen Bergsteiger, der auch als Nordpolfahrer und als Maler Berühmtheit erlangte…“ Dieser Satz bringt das Leben auf den Punkt und zeigt auf, dass Payer „nicht nur Nordpolfahrer“ war. Liest man dieses spannende Buch, so erfährt man, dass er zwischen 1864 und 1868 als Kartograf und Erschließer der Adamello- und der Presanella-Alpen sowie des Ortlergebiets mit über 70 Gipfelbesteigungen, darunter 38 Erstbesteigungen, einer der bedeutendsten Alpinisten in Südtirol und im Trentino war. Von 1876 bis zu seinem Tod, 1915, widmete er sich aber dann der Malerei. Nur wenige Jahre, nämlich von 1869 bis 1874 war er drei Mal bei Expeditionen im Nordmeer dabei. Mit der „Österreich-Ungarischen Nordpolarexpedition“ von 1872 bis 1874, bei der das Franz-Josefs-Land entdeckt und erforscht wurde, erlangte Payer internationale Bekanntheit. Die Eindrücke, die er bei dieser Expedition sammelte, flossen in seine monumentalen Historienbilder ein, die ihm zu weiterem Ruhm verhalfen. Er selbst wendete sich dann schon bald von der Polarforschung ab. Er soll sogar später einmal gesagt haben, als man ihm einen Bericht einer Expedition zeigte, dass ihn dies nicht mehr interessierte. Rund 50 Seiten über seine alpinistischen Erfolge, rund 80 Seiten über seine Nordpolarreisen und rund 120 Seiten über sein Leben als Maler, seine Ehe, aus der er Hals über Kopf ausbrach und seine letzten Lebensjahre, auf einem Auge blind und letztlich auch der Verlust der Sprache, beschreiben die Schwerpunkte seines Lebens. Berger erläutert in einem eigenen kurzen Kapitel, welcher Quellen und Hinweise er sich bediente, um dieses hervorragend recherchierte Buch zu schreiben. Zwei Seiten Erklärungen über im Buch abgekürzte zitierte Literatur, 1 ½ Seiten Literaturhinweise über Payer, ein Verzeichnis an Danksagungen und eine ganze Seite detailliertes Abbildungsverzeichnis untermauern diese durchaus wissenschaftliche Arbeit. Der Autor schildert alle Ereignisse so ausführlich wie sie noch gut lesbar und so kurz wie zum Verständnis notwendig sind. Und genau dieser Stil macht dieses Buch so interessant und lesenswert. Er räumt auch mit der Vorstellung auf, dass Julius Payer nur ein Held war. Mit seinem sofortigen Ausschneiden aus dem österreichischen Militär, dem er seit 1857 angehörte, nach Rückkehr der Österreich-Ungarischen Expedition 1874 wollte er einem drohenden Militärverfahren wegen unehrenhaftem Verhalten während der Expedition zuvorkommen. Wer am Scheitern seiner Ehe schuld war lässt sich nicht eindeutig sagen. Bei den arktischen Unternehmungen fiel den Offizierskollegen seine schwer erträgliche Arroganz auf. Nach seiner Reise zum Franz-Josef-Land stritt er mit dem Kommandanten des Expeditionsschiffs und der Expedition, Carl Weyprecht, darüber, wem der Erfolg gebührt. Mit jenem Mann, der ihn als Journalist seiner alpinistischen Beiträge früh förderte und für die Nordpolarreisen vorschlug, brach er im Streit. Seine Frau, die er des Geldes wegen heiratete, warf er vor, sie wäre schuld gewesen am Verlust seines Auges und ließe ihn nicht Herr im Haus sein. Im Alter haderte er über den Undank Österreichs. Das Buch schildert aber nicht nur Fakten, sondern bringt auch Brief- und Artikelauszüge, zahlreiche Abbildungen, darunter Portraits, Zeichnungen und Gemälde aus der Berg- und Polarwelt, historische Dokumente u. a. Es gibt einen umfassenden Einblick in das interessante Leben dieses Bergpioniers, Polarfahrers und Historienmalers.

Umfassendes Portrait einer stets nur als Polarforscher dargestellten Persönlichkeit

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 15.05.2021
Bewertungsnummer: 1494906
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der österreichische Alpenverein schrieb 2015 nach dem Erscheinen dieses Buches „… über den kühnen Bergsteiger, der auch als Nordpolfahrer und als Maler Berühmtheit erlangte…“ Dieser Satz bringt das Leben auf den Punkt und zeigt auf, dass Payer „nicht nur Nordpolfahrer“ war. Liest man dieses spannende Buch, so erfährt man, dass er zwischen 1864 und 1868 als Kartograf und Erschließer der Adamello- und der Presanella-Alpen sowie des Ortlergebiets mit über 70 Gipfelbesteigungen, darunter 38 Erstbesteigungen, einer der bedeutendsten Alpinisten in Südtirol und im Trentino war. Von 1876 bis zu seinem Tod, 1915, widmete er sich aber dann der Malerei. Nur wenige Jahre, nämlich von 1869 bis 1874 war er drei Mal bei Expeditionen im Nordmeer dabei. Mit der „Österreich-Ungarischen Nordpolarexpedition“ von 1872 bis 1874, bei der das Franz-Josefs-Land entdeckt und erforscht wurde, erlangte Payer internationale Bekanntheit. Die Eindrücke, die er bei dieser Expedition sammelte, flossen in seine monumentalen Historienbilder ein, die ihm zu weiterem Ruhm verhalfen. Er selbst wendete sich dann schon bald von der Polarforschung ab. Er soll sogar später einmal gesagt haben, als man ihm einen Bericht einer Expedition zeigte, dass ihn dies nicht mehr interessierte. Rund 50 Seiten über seine alpinistischen Erfolge, rund 80 Seiten über seine Nordpolarreisen und rund 120 Seiten über sein Leben als Maler, seine Ehe, aus der er Hals über Kopf ausbrach und seine letzten Lebensjahre, auf einem Auge blind und letztlich auch der Verlust der Sprache, beschreiben die Schwerpunkte seines Lebens. Berger erläutert in einem eigenen kurzen Kapitel, welcher Quellen und Hinweise er sich bediente, um dieses hervorragend recherchierte Buch zu schreiben. Zwei Seiten Erklärungen über im Buch abgekürzte zitierte Literatur, 1 ½ Seiten Literaturhinweise über Payer, ein Verzeichnis an Danksagungen und eine ganze Seite detailliertes Abbildungsverzeichnis untermauern diese durchaus wissenschaftliche Arbeit. Der Autor schildert alle Ereignisse so ausführlich wie sie noch gut lesbar und so kurz wie zum Verständnis notwendig sind. Und genau dieser Stil macht dieses Buch so interessant und lesenswert. Er räumt auch mit der Vorstellung auf, dass Julius Payer nur ein Held war. Mit seinem sofortigen Ausschneiden aus dem österreichischen Militär, dem er seit 1857 angehörte, nach Rückkehr der Österreich-Ungarischen Expedition 1874 wollte er einem drohenden Militärverfahren wegen unehrenhaftem Verhalten während der Expedition zuvorkommen. Wer am Scheitern seiner Ehe schuld war lässt sich nicht eindeutig sagen. Bei den arktischen Unternehmungen fiel den Offizierskollegen seine schwer erträgliche Arroganz auf. Nach seiner Reise zum Franz-Josef-Land stritt er mit dem Kommandanten des Expeditionsschiffs und der Expedition, Carl Weyprecht, darüber, wem der Erfolg gebührt. Mit jenem Mann, der ihn als Journalist seiner alpinistischen Beiträge früh förderte und für die Nordpolarreisen vorschlug, brach er im Streit. Seine Frau, die er des Geldes wegen heiratete, warf er vor, sie wäre schuld gewesen am Verlust seines Auges und ließe ihn nicht Herr im Haus sein. Im Alter haderte er über den Undank Österreichs. Das Buch schildert aber nicht nur Fakten, sondern bringt auch Brief- und Artikelauszüge, zahlreiche Abbildungen, darunter Portraits, Zeichnungen und Gemälde aus der Berg- und Polarwelt, historische Dokumente u. a. Es gibt einen umfassenden Einblick in das interessante Leben dieses Bergpioniers, Polarfahrers und Historienmalers.

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Julius Payer. Die unerforschte Welt der Berge und des Eises

von Frank Berger

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