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Produktbild: Negative Moderne

Negative Moderne Strukturen der Freiheit und der Sturz ins Nichts

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2016

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

15/21,8 cm

Gewicht

608 g

Auflage

1. Auflage 2016

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-94738-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ungewöhnlich für eine sozialphilosophische Studie ist der subjektive Blick, der dem Buch eine große energetische Kraft gibt. Hillenkamps Ausgangspunkt ist, das Leid zu verstehen, das die Moderne verursacht. Dass er damit den Nerv vieler Menschen trifft, zeigt die Reaktion einer Zuhörerin bei der Buchvorstellung in der Berliner Volksbühne. Für sie sei seine Untersuchung ein Trostbuch gewesen, und das, obwohl Sven Hillenkamp keine Lösungsmuster anbietet. Und auch wer dem diagnostizierten Sturz des Menschen ins Nichts nicht bis ins Letzte folgen mag, wird diesem Versuch, eine Epoche und eine Kultur aus der Perspektive ihrer Verwerfungen zu verstehen, einiges abgewinnen können.
Deutschlandradio, 12.06.2016
Sven Hillenkamp zerpflückt manches Klischee der Philosophie und der Soziologie. Er versucht, sich von den großen philosophischen Apparaten des 20. Jahrhunderts zu lösen. Eine so düstere wie brilliante Gesellschaftsanalyse.
MDR Figaro, 17.02.2016
Es kann uns ein Schwindel befallen, konstatiert Hillenkamp, eine seltsame Übelkeit, wenn wir nur die Wörter Kapitalismus, Diskurs, Internet, System und so weiter hören … Negative Moderne als Vernichtungsmaschine … Hillenkamp schreibt weiter. Alle fertigen Bilder der Wirklichkeit sollen von den Wänden gerissen werden, das Schreiben sich gegen sich selber richten. Der Theoriesturm ist in Gang.
Adolf Holl, Die Presse, 27.05.2016
Anders als seine Vorbilder will Hillenkamp die gesellschaftliche Ordnung des modernen Leidens durch das Leiden selbst erkunden. Er beschreibt also nicht moderne Arbeitsweisen und Institutionen und auch nicht die kulturellen Diskurse, die uns bestimmen. Er analysiert die Logik des Erlebens. Wie wird die Zeit, wie werden die anderen Menschen und wie wird das Selbst innerhalb moderner Lebenswirklichkeit erfahren? … Es ist die Sensibilität und Genauigkeit in der Beschreibung, die Hillenkamps Deutung auszeichnen.
DIE ZEIT, 26.05.2016
Laut Hillenkamp leidet das moderne Ich nicht am Überfluss oder an der Beschleunigung. Es leidet an existenziellem Mangel. So wird das Subjekt zur "pausenlosen Fehltrittforschung in eigener Sache" gezwungen. Sein Leben fängt nie richtig an, denn kein Erfolg ist groß genug, um die Flächen der Verletzlichkeit abdecken zu können.
Hillenkamp lässt sich beim Denken über die Schulter schauen. Man muss bereit sein, sich von manch liebgewonnener Denkfigur zu verabschieden. Weder Internet noch Computerspiele, weder Partnerbörsen noch Casting-Shows sind für ihn Teufelswerk, er nimmt vielmehr die Erwartungshorizonte und Bedürfnisstrukturen ins Visier, die sie bedienen.
Darmstädter Echo, 04.04.2016

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2016

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

384

Maße (B/H)

15/21,8 cm

Gewicht

608 g

Auflage

1. Auflage 2016

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-94738-0

Herstelleradresse

Klett-Cotta/Cottasche Buchh. Nachf.
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE
info@klett-cotta.de

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