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Staubzunge

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

27.08.2015

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

176

Maße (B/H)

11,5/18,5 cm

Gewicht

230 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1232-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

27.08.2015

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

176

Maße (B/H)

11,5/18,5 cm

Gewicht

230 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1232-0

Herstelleradresse

Otto Müller Verlag GmbH
Ernest-Thun-Straße 11|5020|Salzburg|AT
info@omvs.at

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  • Larissa

    5/5

    26.09.2019

    Buch (Paperback)

    Gegenwartsliteratur, die sich mit der Aufarbeitung der NS-Zeit beschäftigt

    Die Geschichte, die Hanna Sukare in diesem Werk erzählt, gibt die Auswirkungen der Nachkriegszeit auf die Kindergeneration wieder und zeigt, wie eines dieser Kinder (Adele) auf der Suche nach ihrer Herkunft ist. Diese wurde nämlich von ihren Eltern nie wirklich thematisiert, sodass sie anfangs glauben, dass jedes Kind nur eine Großmutter hat (die väterliche Herkunft inkl. Verwandte wird völlig abgeschnitten). Die Erzählung wird durch die verschiedenen Perspektiven der Personen, die zu Wort kommen, sehr spannend und gerade die letzten 70 Seiten verschlingt man, weil man mit Adele ins Such-Fieber taucht. Es ist wirklich ein hervorragendes Buch, das für alle Interessierten eine Bereicherung sein kann.

  • AMCL

    aus Wien

    4/5

    31.05.2016

    eBook (ePUB)

    Einprägsame Bilder, schöne Sprache

    In einprägsamen Bildern und aus wechselnden Perspektiven wird die Geschichte von Jad, einer deutschen Polin (oder polnischen Deutschen?) erzählt. Erst nach ihrem Tod setzt sich ihre Tochter Adele mit dem früheren Leben ihrer Mutter auseinander, sucht und findet einiges, was wie unter einer Staubzunge begraben war. Fast alle wichtigen Familienmitglieder Jads kommen zu Wort und zeichnen ein unterschiedliches Bild einer Frau, die trotz allem irgendwie fremd bleibt. Berührend sind die Szenen, in denen Adele die demente Mutter pflegt, sich ihr nach all den schweigsamen Jahren annähert und die die Tochter schlußendlich dazu bringen, sich auf Spurensuche in die Vergangenheit zu begeben. Mit Adeles Bruder Mathias und dessen Frau vermag man sich nicht anzufreunden, vorallem weil sie sich weniger mit dem Bild von Jad beschäftigen, sondern nur mit ihrer eigenen freudlosen Geschichte. Mir fehlt irgendwo der rote Faden, es ist mehr eine Aneinanderreihung von einfachen, aber bestechenden Bildern, die ein Stück der Vergangenheit aufrollen, spannend und nachvollziehbar geschrieben, aber die Spurensuche Adeles hätte man durchaus noch ausbauen können.

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