Was machte man in Amsterdam während des Zweiten Weltkriegs, wenn ein Jude vor der Tür stand, der sich verstecken musste? Man ließ ihn herein, telefonierte und versuchte mit Code-Worten, ihn auf dem Land unterzubringen. Man hatte einen geheimen Raum im Haus, der bei Razzien übersehen wurde. Man übte, nachts aus dem Schlaf gerissen zu sagen: Man wisse von nichts.
Corrie ten Boom (1892-1983) erzählt, wie sie mit ihrer ganzen Familie Verfolgten Schutz bietet, selbst zur Verfolgten wird und schließlich 1944 im KZ Ravensbrück inhaftiert wird. Anders als ihre Schwester überlebt sie die Qualen und kommt 1945 frei. Trotz alledem ist sie nach dem Krieg weltweit als Botschafterin der Versöhnung unterwegs. Für ihren Einsatz wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Von der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem erhielt sie den Ehrentitel "Gerechte unter den Völkern", und die niederländische Königin verlieh ihr den "Orden von Oranien-Nassau".
Der internationale Bestseller erscheint in der 31. deutschen Auflage erstmalig in einem größeren Format.
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Gefangene 66 730
eskimo81 (Mitglied der Book Circle Community) am 29.10.2023
Bewertungsnummer: 2056142
Bewertet: eBook (ePUB)
Was macht man in Amsterdam, wenn während des zweiten Weltkrieges, Juden an die Türe klopften? Man half ihnen…
Herr Gutlieber war der erste Jude, dem die Familie ten Boom half, es folgten noch viele, viele weitere.
Diese Biographie geht unter die Haut, hinterlässt Gänsehaut.
So gut geschrieben, man sieht der Schauplatz vor sich, die gelben Sterne an den Kleidern…
Ein Buch, dass so spannend geschrieben ist wie ein Thriller, jedoch die Wahrheit zeigt, eine scheussliche, tiefgehende Wahrheit…
Der Krieg, die Hoffnungslosigkeit und doch immer wieder der Glaube, der stärkt.
Was für eine Frau / Familie. Obwohl sie wussten, welches Risiko ihr Handeln birgt, halfen sie weiter.
Ein Buch, das gelesen werden MUSS! Nur schon um der Fam. ten Boom Ehre zu erweisen. Was sie taten half vielen, selbstlos, immer im Wissen, dass sie auch im KZ landen können.
Die “kleinen” Wunder, die Corrie immer wieder erlebte, wenn sie fast am Verzweifeln war… Sie bat Gott um Hilfe und er half.
Ein Buch, dass mich fassungslos, sprachlos zurücklässt. Der 2. Weltkrieg - eine Tragödie. Aber es gab mutige Menschen, die mit Gottes Kraft versuchten zu helfen…
Es ist eine faire Ehre, dass Corrie für ihre Taten ausgezeichnet wurde. Was für eine mutige und bewundernswerte Frau! Immer war ihr geben wichtiger. Ein Buch, das berührt, und tief, ganz tief unter die Haut geht.
Fazit: Eine Biographie die mich sprachlos macht. Ein Buch, dass ich jedem empfehlen kann, der gerne über mutige, selbstlose Menschen lesen möchte. Ein Buch, dass zeigt, dass der Weltkrieg nicht Gottes Werk war, sondern das Werk von Menschen, Gottes Werk waren die Menschen, die selbstlos halfen.
äusserst eindrücklich, spannend, traurig, aber auch ermutigend!!
Bewertung am 02.01.2024
Bewertungsnummer: 2100459
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Eine wichtige Botschaft auch in den jetzigen Zeiten, wo Antisemitismus neu aufflammt. Sehr ehrlich und gibt wichtige Impulse für das Leben allgemein und als Christ*in.
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